Der Soldat Josef Haser wurde am 17.11.1892 geboren und stammte aus Haslach in Schwaben. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 8. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 27.02.1917 verstarb er im Alter von 24 Jahren in Folge einer Erkrankung in einem Kriegslazarett.
Sterbebild von Josef HaserRückseite des Sterbebildes von Josef Haser
Der Soldat Wendelin Schwenk stammte aus der bayerischen Gemeinde Altenmark an der Alz und war der Sohn eines Gendarmeriewachtmeisters. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 5. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 26.02.1916 verstarb er im Alter von 23 Jahren im Vereinslazarett Memmingen ein Folge einer Erkrankung.
Man begrub Wendelin Schwenk auf dem Friedhof Memmingen-Waldfriedhof in Block 3, Reihe 7, Grab 16.
Sterbebild von Wendelin SchwenkRückseite des Sterbebildes von Wendelin Schwenk
Der Soldat Stefan Moosbauer stammte aus Ried, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Großkarolinenfeld, und war der Sohn eines Landwirts (Lamprechtbauer). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landwehrmann in der 3. Kompanie des 2. bayerischen Landsturm-Infanterie-Bataillons. Am 02.03.1915 verstarb er in Folge einer Erkrankung im Alter von 30 Jahren im Lazarett in Oberhofen (Elsass).
Man begrub Stefan Moosbauer auf dem Soldatenfriedhof Haguenau in Grab 149.
Der Soldat Alois Haßlberger wurde am 21.06.1881 in Weingarten geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Ruhrpolding, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 25.08.1915 verstarb er im Alter von 34 Jahren in Folge einer Erkrankung in Nordfrankreich während der Stellungskämpfe in Flandern und Artois.
Die Lages des Grabes von Alois Haßlberger ist unbekannt.
Sterbebild von Alois HaßlbergerRückseite des Sterbebildes von Alois Haßlberger
Der Landwehrmann Johann Steckeler wurde am 25.12.1879 in Talheim bei Sigmaringen geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der Batterie 767 des 14. württembergischen Fuß-Artillerie-Regiments. Am 02.11.1916 verstarb er im Alter von 36 Jahren im Reserve-Lazarett Modenheim bei Mülhausen (Elsass) in Folge einer Erkrankung.
Die Lage des Grabes von Johann Steckeler ist unbekannt. Er wurde vermutlich auf einem örtlichen Friedhof in Mülhausen begraben und nach dem Ersten Weltkrieg auf den Soldatenfriedhof Cernay anonym in ein Massengrab umgebettet.
Sterbebild von Johann SteckelerRückseite des Sterbebildes von Johann Steckeler
Der Sergant Nikolaus Leick stammte aus Saarlouis im Saarland. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie des 56. Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet, wurde zweimal verwundet und erkrankte schwer. Am 11.08.1918 fiel er im Alter von 27 Jahren zwischen Somme und Aisne nach vier Jahren Kriegsdienst durch eine Fliegerbombe.
Die Lage des Grabes von Nikolaus Leick ist unbekannt.
Sterbebild von Nikolaus LeickRückseite des Sterbebildes von Nikolaus Leick
Der Soldat Franz Lackner stammte aus Adelstetten, ein Ortsteil der Gemeinde Ainring. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 5. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Mitte 1916 wird er vermisst gemeldet. Anfang 1917 folgt die Information, dass er in Montauban-de-Picardie in Gefangenschaft war. 1917 wird er krank an die Deutschen ausgeliefert und in ein Lazarett in München verlegt. Hier verstirbt er am 20.03.1918 im Alter von 26 Jahren.
Über die Grabstätte Franz Lackners habe ich keine gesicherten Erkenntnisse gewinnen können. Ich vermute, er wurde auf einem zivilen Friedhof in München begraben. Es könnte aber auch sein, dass Angehörige den Leichnam von Franz Lackner in seinen Heimatort zurück geholt haben und dort beisetzten.
Sterbebild von Franz LacknerRückseite des Sterbebildes Franz Lackner
Der theoretische Weg von Franz Lackner von seinem Geburtsort über den Ort seiner Gefangenschaft zu seinem Sterbeort:
Der Wehrmann und Händlerssohn Adam Mies wurde am 07.12.1882 in Neukirchen beim Heiligen Blut geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist im 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse und dem Verdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Am 28.10.1917 starb er im Alter von 34 Jahren an den Folgen einer Erkrankung in den Vogesen.
Adam Mies wurde auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier im Block 2, Grab 490 begraben.