Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.964: Michael Günthner

Der Soldat Michael Günthner wurde am 25.08.1882 in Obersteinbach als Sohn eines Landwirts geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Gaißach. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatz-Reservist in der 11. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 18.02.1915 fiel er im Alter von 32 Jahren in Thelus bei Arras.

Die Lage des Grabes von Michael Günthner ist unbekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy beigesetzt wurde, wo auch seine Regimentskameraden begraben wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Infanterist Kaspar Rabus, gefallen am 18.02.1915 bei Roclincourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Infanterist Max Prechtl, gefallen am 26.02.1915 bei Arras, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Reservist Wilhelm Dietrich, gefallen am 18.02.1915 bei Thelus, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Michael Günthner
Rückseite des Sterbebildes von Michael Günthner

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.962: Franz Kain

Der Soldat Franz Kain stammte aus Weißbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Wonneberg, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Jäger-Bataillons. Am 10.05.1915 fiel er im Alter von 32 Jahren in Arvion bei Arras.

Die Lage des Grabes von Franz Kain ist heute unbekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass seine Gebeine anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy begraben wurden, wo auch seine Regimentskameraden begraben wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Jäger Stephan Ziermeier, gefallen am 09.05.1915 bei Carency, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Jäger Thomas Jackl, gefallen am 12.05.1915 bei Carency, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Leutnant Max Scheibenbogen, gefallen am 12.05.1915 bei Carency, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Gefreiter Joseph Seibold, gefallen am 07.05.1915 bei Souchez, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Franz Kain
Rückseite des Sterbebildes von Franz Kain

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.958: Martin Schneckenpointner

Der Soldat Martin Schneckenpointner stammte aus Zell, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Waging am See, und war Landwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Im Oktober 1914 wird er zu den Fahnen gerufen und wird gleich zu Beginn schwer verwundet.  Am 31.07.1918 verstarb er im Alter von 41 Jahren im Reserve-Lazarett Würzburg an einer schweren Krankheit.

Die Lages des Grabes von Martin Schneckenpointner ist unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er auf einem Friedhof in Würzburg beigesetzt wurde und dass sein Grab noch heute existiert.

Sterbebild von Martin Schneckenpointner
Rückseite des Sterbebildes von Martin Schneckenpointner

Sonderbeitrag: Willibald Schwind

Der Soldat Willibald Georg Karl Schwind stammte aus Schweinheim, einem Stadtteil der bayerischen Stadt Aschaffenburg und arbeitete für die Dresdner Bank in der hessischen Stadt Frankfurt am Main. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Oberjäger in der 1. Kompanie des 2. bayerischen Jäger-Bataillons. Am 21.09.1914 fiel er in Frankreich an der Westfront.

Sterbeort und Grablage von Willibald Schwind sind unbekannt.

In Schweinheim gedenkt man noch heute Willibald Schwind auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2016/schweinheim_stadt_aschaffenburg_wk1_wk2_bay.html

Todesanzeige der Dresdner Bank für Richard Oles, Willy Otto, Richard Quaschnik, Otto Reiser, Paul Rother, Dr. Hermann Ruesch, Julius Schubert, Willibald Schwind, Georg Starck, Martin Strelitz und Hans Vogelgesang

Die Männer des Zweiten Weltkrieges – Teil 1.948: Josef Prüller

Der Soldat Josef Prüller stammte aus der bayerischen Gemeinde Mauth war der Sohn eines Landwirts. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Obergefreiter in einem Infanterie-Regiment. Am 28.03.1945 verstarb er im Alter von 32 Jahren in einem russischen Gefangenenlager am Wolchow bei Leningrad.

Die Lage des Grabes von Josef Prüller ist unbekannt.

Sterbebild von Josef Prüller
Rückseite des Sterbebildes von Josef Prüller

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.947: Josef Huber

Der Soldat Josef Huber war Hausmeister einer Filiale der Firma Ludwig Moralt. Im Ersten Weltkrieg diente er im 3. österreichischen Landesschützen-Regiment als Landesschütze. Am 27.05.1915 verstarb er nach schwerer Krankheit im Alter von 31 Jahren in russischer Kriegsgefangenschaft. Die Lage des Grabes von Josef Huber ist unbekannt.

Sterbebild von Josef Huber
Rückseite des Sterbebildes von Josef Huber

 

Die Männer des Zweiten Weltkrieges – Teil 1.942: Josef Niedermaier

Der Soldat Josef Niedermaier stammte aus Unterach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rehling, und war der Sohn eines Landwirts: Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in einem Panzerjäger-Regiment . Am 06.01.1944 fiel er nach zwei Jahren Kriegsdienst im Alter von 20 Jahren.

Die Lage des Grabes von Josef Niedermaier ist ebenso unbekannt wie der Ort seines Todes.

Sterbebild von Josef Niedermaier
Rückseite des Sterbebildes von Josef Niedermaier

Die Männer des Zweiten Weltkrieges – Teil 1.941: Joachim Röther

Joachim Röther wurde am 09.09.1891 in Groß Leschnau (polnisch: Leszno) in Ostpreußen geboren, heute ein Ortsteil der polnischen Stadt Wartenburg in Ostpreußen (polnisch: Barczewo). Er war bereits Soldat im Ersten Weltkrieg. Im Zweiten Weltkrieg war er OT-Obertruppführer. Am 29.09.1944 verunglückte er im Alter von 53 Jahre nach drei Jahren Einsatz an der Ostfront auf dem Weg von Litauen bei Königsberg (Preußen) am Bahnhof Rothenstein.

Die Lage des Grabes von Joachim Röther ist unbekannt.

Sterbebild von Joachim Röther
Rückseite des Sterbebildes von Joachim Röther

 

Die Männer des Zweiten Weltkrieges – Teil 1.940: Eduard Rost

Der Soldat Eduard Rost wurde am 06.05.1913 in Großeibstadt geboren, eine Stadt im bayerischen Unterfranken. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in der Wehrmacht. Am 21.10.1943 fiel er im Alter von 30 Jahren bei Melitopol in der heutigen Ukraine. Die Lage seines Grabes ist unbekannt.

Sterbebild von Eduard Rost
Rückseite des Sterbebildes von Eduard Rost

 

Die Männer des Zweiten Weltkrieges – Teil 1.937: Hans Untereichmeier

Der Soldat Hans Untereichmeier stammte aus Großkarolinenfeld und war Kleinbauer. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Unteroffizier in einem Pionier-Bataillon. Am 09.07.1945 verstarb er im Alter von 35 Jahren nach einem Jahr in russischer Kriegsgefangenschaft im Ural. Zwei seiner Brüder waren bereits tot.

Die Lage des Grabes von Hans Untereichmeier ist unbekannt.

Sterbebild von Hans Untereichmeier
Rückseite des Sterbebildes von Hans Untereichmeier