Der Soldat Heinrich Joch kämpfte als Landsturmmann im Ersten Weltkrieg. 1915/16 fiel er. Mehr konnte ich nicht ermitteln.

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Der Soldat Heinrich Joch kämpfte als Landsturmmann im Ersten Weltkrieg. 1915/16 fiel er. Mehr konnte ich nicht ermitteln.

Der Soldat Georg Georges stammte aus der Reichshauptstadt Berlin und arbeitete bei der Commerz- und Disconto-Bank. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landsturmmann in der 2. Kompanie des 373. Infanterie-Regiments. Im November 1915 fiel er Stellungskämpfe zwischen Krewo – Smorgon – Naroscht-See – Tweretsch an der Ostfront (Polen – Belarus).
Die Lage des Grabes von Georg Georges ist unbekannt. Wahrscheinlich existiert es nicht mehr.

Der Infanterist Johann Kellerer stammte aus Aiglsbach in Bayern und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 10. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 17.12.1917 fiel er im Alter von 19 Jahren in Frankreich zwischen Fresnoy-en-Gohelle und Oppy.
Die Lages den Grabes von Johann Kellerer ist unbekannt.


Der Soldat Georg Froese stammte aus Berlin-Spandau. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Kriegsfreiwilliger und Unteroffizier in der 1. Pionier-Kompanie der 1. Sturm-Kompanie (Denkmalprojekt: Sturm-Bataillon Nr. 5 (Rohr). Am 29.12.1915 fiel er in den Vogesen am Hartmannsweilerkopf in Frankreich an der Westfront.
Man begrub Georg Froese auf dem Soldatenfriedhof Guebwiller in Block 7, Grab 15.

Der Soldat Hans Aue kämpfte als Landsturmmann in der 2. Kompanie des 373. Infanterie-Regiments. Ende 1915 verstarb er im 147. Feldlazarett an einer Krankheit.
Die Lage des Grabes von Hans Aue ist unbekannt.

Der Soldat Albert Deindl wurde am 29.07.1896 in Schwarzach als Sohn eines Bierbrauereibesitzers (Deindl-Bräu, 1877 – 1981) geboren und lebte in Hundldorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Mariaposching. Er fiel am 15.10.1916 im Alter von 20 Jahren an der Komanhöhe in den Karpathen bei einem Sturmangriff.
Die Lage des Grabes von Albert Deindl ist unbekannt, wie meist bei Gefallenen im Osten.


Der Soldat Joseph Brandmüller stammte aus Schlicht, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Soyen, und war der Sohn eines Gastwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 08.06.1916 fiel er im Alter von 21 Jahren während der Schlacht um Verdun bei der Eroberung der Festung Thiaumont.
Die Lage des Grabes von Joseph Brandmüller ist unbekannt, zumal er als vermisst gilt. Es könnte sein, dass er auf dem Schlachtfeld fiel, umgehend an der Front begraben und bei späteren Kampfhandlungen verwüstet wurde. So könnte es sein, dass seine sterblichen Überreste auch noch heute in der Erde des ehemaligen Schlachtfeldes liegen.


Der Infanterist Heinrich Goßler wurde am 23.04.1892 in Ebrach in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 4. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 10.10.1914 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Apremont im Bois Brule in Frankreich.
Offiziell ist für Heinrich Goßler keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel begraben wurde, wo auch seine Regimentskameraden beigesetzt wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.


Der Reservist Matthias Eder stammte aus Hagrain, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rottach-Egern, und kämpfte in der 5. Kompanie des 8. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 17.02.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Combres durch Kopfschuss.
Die Lage des Grabes von Matthias Eger ist heute unbekannt. Ich gehe davon aus, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Troyon begraben wurde, wo auch seine Regimentskameraden beigesetzt wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.


Bei der Recherche in der Vossischen Zeitung vom 01.06.1916 fand ich die Todesanzeige für Franz Reimann. Dieser stammte aus der Reichshauptstadt Berlin. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Vizefeldwebel und Offiziersaspirant in der 11. Kompanie des 24. Infanterie-Regiments. Am 26.05.1916 fiel er während der Schlacht um Verdun im Alter von 23 Jahren. Er wurde bei den Kämpfen im Caillette-Wald in der Nähe des Fort Douaumont getötet.
Die Lage des Grabes von Franz Reimann ist unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Azannes II. begraben wurde, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Die unter abgebildete Todesanzeige für Franz Reimann wurde von seinem Arbeitgeber, der Saatguthandlung R. Helfft & Co aufgegeben.
