Der Soldat Ludwig Linhuber stammte aus Halfing in Bayern und fiel am 30.01.1945 an der Ostfront. Man begrub ihn auf dem Soldatenfriedhof Baltijsk in der Nähe der russischen Stadt Kaliningrad in Block 1A, Reihe 19, Grab 734.
Der Soldat Remigius Wengenmair (Verlustlisten: „Wengenmeier“) wurde am 20.02.1892 in der bayerischen Gemeinde Oberrieden als Sohn eines Schmiedemeisters geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Reiter in der 3. Eskadron des 2. bayerischen Schwere-Reiterregiments. Am 28.04.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Kielmy (litauisch: Kelmė) in im heutigen Litauen.
Die Lage des Grabes von Remigius Wengenmair ist unbekannt.
Der Soldat Johann Altschäffl stammte aus Hörabach, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Bogen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 9. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet und mehrfach verwundet. Am 09.08.1916 fiel er im Alter von 26 Jahren während der Schlacht von Kowel bei einem Gefecht bei Zarzecze (ukrainisch: Saritschtschja) in der heutigen Ukraine.
Über den Todeszeitraum von Johann Altschäffl schreibt die Regimentsgeschichte des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:
„08.08.1916 II. und III. Bataillon in heftigen Kämpfen am Sandhügel bei Zarzece. I. Bataillon bei Landsturm-Bataillion 44.
09.08.1916 I. Bataillion schlägt russische Angriffe nördlich Smolary ab. II. uznd III. Bataillion in schwerem Gefecht am Sandhügel. 6. und 7. Kompanie bei Zarzece abgelöst, rücken nach Biwakplatz nördlich P. 181.“
Die Lage des Grabes von Johann Altschäffl ist unbekannt, wie meist bei Gefallenen der Ostfront im Ersten Weltkrieg.
Die Lage des Todesortes von Johann Altschäffl. Hier dürfte sich auch sein Grab befinden:
Sterbebild von Johann AltschäfflRückseite des Sterbebildes von Johann Altschäffl
Der Soldat Josef Dorr stammte aus Felsberg (Saar). Im Zweiten Weltkrieg diente er als Leutnant in einem Grenadier-Regiment und wurde mehrfach ausgezeichnet. Am 10.08.1943 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Jelnja an der Ostfront. Die Lage seines Grabes ist unbekannt.
Sterbebild von Josef DorrRückseite des Sterbebildes von Josef Dorr
Der Soldat Josef Prüller stammte aus der bayerischen Gemeinde Mauth war der Sohn eines Landwirts. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Obergefreiter in einem Infanterie-Regiment. Am 28.03.1945 verstarb er im Alter von 32 Jahren in einem russischen Gefangenenlager am Wolchow bei Leningrad.
Die Lage des Grabes von Josef Prüller ist unbekannt.
Sterbebild von Josef PrüllerRückseite des Sterbebildes von Josef Prüller
Der Soldat Anton Oswald stammte aus Sachenbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Jachenau, und war der Sohn eines Landwirts. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Obergefreiter in einem Infanterie-Regiment. Am 11.11.1945 verstarb er im Alter von 32 Jahren im Reservelazarett Gießen nach sechs Jahren Kriegsdienst und 1 ½ Jahren russischer Kriegsgefangenschaft. Er dürfte auf dem Gießener Neuen Friedhof im militärischen Teil begraben sein.
Der Soldat Johann Lampl wurde am 15.03.1920 in Hattenhofen in Bayern geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Obergefreiter in einem Infanterie-Regiment. Er wurde im Krieg gegen Frankreich und Russland eingesetzt und mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse sowie dem Infanterie-Stumabzeichen ausgezeichnet. Am 13.03.1942 fiel er im Alter von 21 Jahren an der Ostfront bei Kriwzowo.
Man begrub Johann Lampl auf dem Soldatenfriedhof Kursk – Besedino in Block 3, Reihe 9, Grab 427 – 452.
Sterbebild von Johann LamplRückseite des Sterbebildes von Johann Lampl
Der Soldat Alfons Walter wurde am 04.10.1924 in Lohmühle in Bayerngeboren und arbeitete als Schuhmacher. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Jäger in einem Grenadier-Regiment. Am 08.07.1943 fiel er im Alter von 18 Jahren bei Bolowino
Man begrub Alfons Walter auf dem Soldatenfriedhof Korpowo in Russland im Block 17 unter den Unbekannten.
Sterbebild von Alfons WalterRückseite des Sterbebildes von Alfons Walter
Der Soldat Hans Untereichmeier stammte aus Großkarolinenfeld und war Kleinbauer. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Unteroffizier in einem Pionier-Bataillon. Am 09.07.1945 verstarb er im Alter von 35 Jahren nach einem Jahr in russischer Kriegsgefangenschaft im Ural. Zwei seiner Brüder waren bereits tot.
Die Lage des Grabes von Hans Untereichmeier ist unbekannt.
Sterbebild von Hans UntereichmeierRückseite des Sterbebildes von Hans Untereichmeier
Der Soldat Philipp Winter wurde am 02.07.1918 in Dillingen an der Donau in Bayern geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Obergefreiter in einem Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem Eisernes Kreuz 2. Klasse und mit dem Infanterie-Sturmabzeichen in Silber ausgzeichnet. Am 01.03.1942 verstarb er auf einem Hauptverbandplatz in Russland.
Man begrub Philipp Winter in der Nähe der russischen Stadt Deschkino.
Sterbebild von Philipp WinterRückseite des Sterbebildes von Philipp Winter