Joseph Jaser wurde am 27.02.1898 in Kutzenhausen in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments als Soldat. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 02.04.1918 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Beaucourt-en-Santerre westlich der Avre.
Joseph Jaser wurde vermutlich auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast anonym in einem Massengrab begraben. Gefallene von Beaucourt wurden dort begraben.
Johann Rechthaler stammte Schlegldorf, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Lenggries, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments als Landwehrmann. Am 22.06.1916 fiel er im Alter von 34 Jahren bei Douaumont bei den Kämpfen auf Kalter Erde und bei Fleury während der Schlacht um Verdun.
Man begrub Johann Rechthaler auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Max Schroll wurde am 18.09.2021 in Seeon geboren und war Vorarbeiter bei der königlichen Moorkulturstation Schleißheim bei München und Gärtner. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 12. Reserve-Infanterie-Regiments als Soldat. Er wurde mit dem Militär-Verdienstkreuz mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Am 21.02.1917 verstarb er nach 30 Monaten Kriegsdienst im Alter von 32 Jahren bei Saint-Aubert durch einen Herzschlag. Sein Regiment war zu Materialtransporten und Schanzarbeiten abkommandeirt worden, um die 26. und 27. Infanterie-Division zu entlasten, obwohl das Regiment eigentlich auf Erholung gehofft hatte. Bei diesen Arbeiten verstarb Max Schwoll, wahrscheinlich durch Überlastung.
Man begrub Max Schroll auf dem Soldatenfriedhof Selvigny in einem Massengrab.
Sterbebild von Max und Ludwig SchrollRückseite des Sterbebildes von Max und Ludwig Schroll
Der Vizefeldwebel Hans Egger (eigentlich „Johann“) stammte aus der bayerischen Gemeinde Kastl bei Altötting. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 19. bayerischen Infanterie-Regiment. Am 28.06.1917 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Oppy nach drei Jahren Kriegsdienst durch eine Handgranate.
Man begrub Hans Egger auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Alois Maier stammte aus Apfelbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Johanniskirchen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 05.05.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Metzeral im Münstertal in den Vogesen.
Man begrub Alois Maier auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab.
Der Reservist Martin Böck wurde am 03.05.1891 in Faistenoy geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Oy-Mittelberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 2. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 29.08.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Lunéville.
Man begrub Martin Böck auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.
Josef Detterbeck wurde am 05.03.1891 in Engelsberg geboren. Er war der Sohn eines Brunnenmachers. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des württembergische Brigade-Ersatz-Bataillon 53 als Gefreiter. Am 26.03.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren im Argonnenwald in Nordfrankreich durch eine Mine.
Man begrub Josef Detterbeck auf dem Soldatenfriedhof Cheppy in einem Massengrab.
Sterbebild von Josef DetterbeckRückseite des Sterbebildes von Josef Detterbeck
Josef Steinbichler wurde am 07.01.1899 in Arbing geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Niedertaufkirchen, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 10. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments, einer Maschinengewehr-Abteilung, als Soldat. Am 10.10.1918 fiel er im Alter von 19 Jahren bei Orfeuil (Schreibfehler auf Sterbebild), einem Ortsteil der nordfranzösischen Gemeinde Semide während der Abwehrschlacht in der Champagne. Hier kämpfte sein Regiment vor der Hunding- und Brunhildefront, genauer gesagt vor der Aisne- und Aire-Front.
Man begrub Josef Steinbichler auf dem Soldatenfriedhof Orfeuil in einem Massengrab.
Der Gefreite Franz Alberer stammte aus der bayerischen Gemeinde Kastl und war der Sohn eines Landwirts. Zuletzt lebte er in Gradelreuth. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Reservist. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Militär-Verdienstkreuz 3. Klasse ausgezeichnet. Am 08.08.1916 fiel er im Alter von 27 Jahren bei Verdun, vermutlich bei Kämpfen um das Fort Vaux.
Man begrub Franz Alberer auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Der Gutsbesitzer Ignaz Döring wurde am 15.11.1885 in Marktleugast in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 10. Kompanie des 7. bayerischen Infanterie-Regiments als Reservist. Am 30.09.1914 fiel er im Alter von 28 Jahren bei Apremont während der ersten Kämpfe vor Verdun.
Über den Zeitraum des Todes von Ignaz Döring schreibt die Regimentsgeschichte des 7. bayerischen Infanterie-Regiments:
„28. – 30.09. Das Erdwerk im Bois Brûlé soll genommen werden. In der Frühe rennt III. Bataillon dagegen an, am Abend II. Bataillon, sie kommen aber nicht durch das Drahthindernis. Auch richtet der Franzose wiederholt Gegenstöße gegen unsere Linien, stets begleitet von heftigem Artillerie-Feuer. Besonders die 12. Kompanie (Hauptmann von Berg) hat bei Apremont manchen Stoß auszuhalten.“
Das Schicksal von Ignaz Döring wird nicht einmal erwähnt. Es hatte keine Bedeutung. Fast scheint es, wenn man den Text liest, als habe es keine Toten und Verwundeten gegeben. Euphemismus pur!
Man begrub Ignaz Döring auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab.