Der Landsturmmann Michael Meier stammte aus Simbach am Inn in Bayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in einem bayerischen Infanterie-Regiment. Am 05.03.1917 fiel er im Alter von 35 Jahren, ausgezeichnet mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse.
Die Lage des Grabes von Michael Meier ist unbekannt.
Der Maschinist Georg Hundsberger wurde am 20.11.1888 Reith bei Dorfen geboren und lebte in Holzhausen in Oberbayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 5. Ersatz-Maschinen-Gewehr-Kompanie im I. Armee-Korps als Schütze. Am 02.10.1918 verstarb er im Alter von 28 Jahren im Vereinslazarett Memmingen nach 30 Monaten Kriegsdienst an einer Krankheit.
Eine offizielle Grablage ist für Georg Hundsberger nicht bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er auf einem Friedhof in Memmingen beigesetzt wurde und dass das Soldatengrab noch heute existiert.
Sterbebild von Georg HundsbergerRückseite des Sterbebildes von Georg Hundsberger
Der Landwehrmann Theodor Maier (Verlustlisten: Meier) stammte aus Tannenbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Reut. Er war von Beruf Landwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er im 2. Reserve-Infanterie-Regiment. Am 12.10.1914 verstarb er im Alter von 31 Jahren im Lazarett in Aachen an einer Verwundung, die er sich am 02.10.1914 in Fresnes bei Arras zugezogen hatte.
Offiziell ist keine Grablage für Theodor Maier zu recherchieren. Ich vermute jedoch, dass er auf einem örtlichen Friedhof in Aachen im militärischen Bereich beigesetzt worden ist, wo sich auch heute noch das Grab befinden sollte.
Sterbebild von Theodor MaierRückseite des Sterbebildes von Theodor Maier
Johann Schöner war ein Metzgermeisterssohn und stammte aus Landshut. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments als Reservist. Am 12.05.1915 fiel er im Alter von 25 Jahren in der Nähe von Bailleul bei Arras in Frankreich.
Eine Grablage war für Johann Schöner nicht zu ermitteln.
Sterbebild von Johann SchönerRückseite des Sterbebildes von Johann Schöner
Der Gefreite Johann Schmid wurde am 07.03.1894 in Edelstetten geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Neuburg an der Kammel. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 04.07.1916 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Sokul in der heutigen Ukraine bei der Abwehr der Stürme südostwärts von Kowel, und den Kämpfen an der Styr und Stochod.
Eine Grablage ist für Johann Schmid nicht bekannt.
Sterbebild von Johann SchmidRückseite des Sterbebildes von Johann Schmid
Xaver Keller wurde am 26.08.1896 in Waltenhausen in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 3. bayerischen Jäger-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 11.04.1918 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Moreuil während der großen Schlacht in Frankreich.
Offiziell ist für Xaver Keller keine Grablage bekannt. Gefallene dieser Region um Moreuil wurden jedoch meist auf dem Soldatenfriedhof Montdidier beigesetzt. Es könnte also sein, dass Xaver Keller nicht mehr zu identifizieren war und anonym auf diesem Friedhof in einem Massengrab beigesetzt wurde – ein übliches Verfahren in dieser Situation. Verwiesen sei auf die Gefallenen
Schütze Kajetan Aschauer, gefallen am 04.04.1918 bei Moreuil, begraben auf dem Soldatenfriedhof Montdidier in einem Massengrab;
Hornist Kaspar Hief, 12. bayerisches Infanterie-Regiment, gefallen am 24.04.1918 bei Moreuil, begraben auf dem Soldatenfriedhof Montdidier in einem Massengrab.
Sterbebild von Xaver KellerRückseite des Sterbebildes von Xaver Keller
Der Landsturmmann Michael Mayr wurde am 13.05.1890 in Kutzenhausen, einer Gemeinde in Bayern, geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 07.06.1915 fiel er im Alter von 25 Jahren in Nordfrankreich.
Leider konnte ich für Michael Mayr keine Grablage recherchieren. Weder in den Verlustlisten noch beim Volksbund ist er zu finden. Ich vermute auch, dass die Angabe über die Regimentszugehörigkeit falsch ist.
Josef Märkl wurde am 09.09.1881 in Mitterndorf (Ortsteil von Dachau) als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er im 15. Landwehr-Infanterie-Regiment. Am 14.05.1917 verstarb er im Alter von 35 Jahren im Lazarett Tübingen an einer schweren Krankheit, nach 33 Monaten Kriegsdienst.
Eine Grablage konnte ich für Josef Märkl nicht recherchieren. Ich gehe davon aus, dass er auf einem Friedhof in Tübingen im militärischen Teil beigesetzt wurde und dass das Grab noch heute existiert.
Sterbebild von Josef MärklRückseite des Sterbebildes von Josef Märkl
Der Kleinbauer Andreas Seiwald stammte aus Unterberg, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Anger. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 7. Kompanie des 10. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 24.08.1916 fiel er im Alter von 34 Jahren während der Schlacht an der Somme bei Maurepas.
Offiziell ist keine Grablage für Andreas Seiwald bekannt. Er gilt als vermisst und wurde für tot erklärt. Es könnte jedoch sein, dass seine sterblichen Überreste gefunden aber nicht mehr identifizierbar waren. Dann könnte er auf dem Soldatenfriedhof Rancourt anonym in einem Massengrab beigesetzt worden ist. Gefallene seiner Kompanie, die im selben Zeitraum wie Andreas Seiwald fielen, wurden dort beigesetzt:
Leutnant Ernst Gronauer, gefallen am 24.08.1916 bei Maurepas, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab;
Infanterist Georg Buberger, gefallen am 16.08.1916 bei Maurepas, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab;
Infanterist Michael Rommel, gefallen am 24.08.1916 bei Maurepas, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab;
Infanterist Ludwig Hochleitner, gefallen am 18.08.1916 bei Maurepas, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab;
Sterbebild von Andreas SeiwaldRückseite des Sterbebildes von Andreas Seiwald
Der theoretische Weg von Andreas Seiwald von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Gastwirt Johann Pux stammte aus Kalsching und war Gastwirt. Im Ersten Weltkrieg kämpfte der Österreicher in der 4. Kompanie des Landsturmbataillon Nr. 17. Am 11.03.1915 fiel er im Alter von 38 Jahren bei Niezwiska an Dniestr durch Kopfschuss.
Wie immer bei Österreichern ist keine Grablage für Johann Pux zu recherchieren.
Sterbebild von Johann PuxRückseite des Sterbebildes von Johann Pux