Franz Helmbrecht war der Sohn eines Landwirts und stammte aus Dietelsberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 6. Kompanie des 15. Infanterie-Regiments. Am 07.12.1914 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Herbécourt (auf dem Sterbebild falsch geschrieben) in Nordfrankreich.
Die Gebeine von Franz Sales Helmbrecht ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.
Sterbebild von Franz Sales HelmbrechtRückseite des Sterbebildes von Franz Sales Helmbrecht
Der theoretische Weg von Franz Sales Helmbrecht von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Ludwig Schmalholz wurde am 26.05.1891 in Oberbeuren, Schwaben geboren und war der Sohn eines Sägereibesitzers. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 18. Reserve-Infanterie-Regiments als, Infanterist. Am 20.04.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren an den Sillacker-Wasen bei Metzeral.
Die sterblichen Überreste von Ludwig Schmalholz ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab.
Der theoretische Weg von Ludwig Schmalholz von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Landwirt Josef Obermayr stammte aus Oberthalham und kämpfte im Ersten Weltkrieg in der 6. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments als Ersatzreservist. Am 22.07.1915 fiel er im Alter von 33 Jahren in den Vogesen, vermutlich im Münstertal.
Begraben wurde Josef Obermayr auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab.
Sterbebild von Josef ObermayrRückseite des Sterbebildes von Josef Obermayr
Der theoretische Weg von Josef Obermayr von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Der Landwirt Joseph Eisenschmid wurde am 06.02.1881 in Gessertshausen geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 7. Kompanie des 2. Landwehr-Infanterie-Regiments als Landwehrmann. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. Am 05.08.1915 fiel er im Alter von 34 Jahren am Lingekopf.
Die Regimentsgeschichte des 2. Landwehr-Infanterie-Regiments berichtet über den Todestag:
Am 5.8. lag das Bataillon als Reserve für das Reserve-Infanterie-Regiment 74 deckungslos am Osthange des Lingesattels im stärksten feindlichen Artilleriefeuer. Auch eine erhebliche Anzahl von Kurzschüssen der eigenen Artillerie fügten dem Bataillon Verluste zu. Leutnant Emrich und Leutnant Tillmann wurden schwer verwundet.
In der Zeit vom 24.7. bis 7.8. hatte das Bataillon einen Gefechtsverlust von 29 Toten und 94 Verletzten zu beklagen.
Einer der Toten war Joseph Eisenschmid.
Joseph Eisenschmid wurde auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab beigesetzt.
Sterbebild von Joseph EisenschmidRückseite des Sterbebildes von Joseph Eisenschmid
Der Bauerssohn Franz Xaver Resch stammte aus Lerchenberg, einem Ortsteil von Haag in Oberbayern, und diente im Ersten Weltkrieg als Soldat in der 11. Kompanie des 24. bayerisches Infanterie-Regiments. Am 12.06.1916 fiel er bei einem Sturmangriff vor Verdun im Alter von 22 Jahren.
Die Grablage für Franz Xaver resch ist unbekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass Franz Xaver Resch als unbekannter Toter auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab beigesetzt wurde. Ich begründe die Annahme mit dem Schicksal des Kameraden in seiner Kompanie, der im gleichen Zeitraum gefallen ist:
Infanterist Amandus Bachmann, gefallen am 12.06.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Der Gastwirtssohn Hermann Petzenhauser wurde am 02.04.1889 in Pfelling, Niederbayern geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 13. Infanterie-Regiments als Reservist. Am 27.06.1916 fiel er im Alter von 26 Jahren nach 22 Monaten Kriegseinsatz bei Fleury.
Begraben wurde Hermann Petzenhauser auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Sterbebild von Hermann PetzenhauserRückseite des Sterbebildes von Hermann Petzenhauser
Der theoretische Weg von Hermann Petzenhauser von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Bauerssohn Alois Schmidleitner wurde am 17.10.1892 geboren und stammte aus Pfeffenhausen in Niederbayern. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 4. Kompanie des 8. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 04.05.1915 fiel er im Alter von 22 Jahren bei einem Sturmangriff während der furchtbaren Kämpfe bei Les Eparges. Laut Volksbund war sein Sterbetag der 05.05.1915.
Das Grab von Alois Schmidleitner befindet sich heute auf dem Soldatenfriedhof Troyon in einem Massengrab.
Sterbebild von Alois SchmidleitnerRückseite des Sterbebildes von Alois Schmidleitner
Der theoretische Weg von Alois Schmidleitner von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Gefreite Anton Reubelt wurde am 03.06.1886 Saal an der Saale geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 5. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 24.06.1916 fiel er im Alter von 30 Jahren bei einem Patrouillengang bei Guillemont, Loos. Zunächst war er als vermisst gemeldet worden. 1918 folgte dann die offizielle Todesmeldung.
Anton Reubelt wurde auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab beerdigt.
Der Landwehrmann Karl Andres wurde am 27.06.1877 in Eisenbach (Ortsteil von Obernburg am Main)geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er im 8. Landwehr-Regiment, 1. Bataillon. Am 08.01.1917 fiel er im Alter von 39 Jahren in den Vogesen.
Karl Andres wurde auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier in einem Massengrab beigesetzt.
Sterbebild von Karl AndresRückseite des Sterbebildes von Karl Andres
Der Reservist Anton Lehner stammte aus Mitterfels in Niederbayern und war der Sohn eines Söldners. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 4. bayerischen Infanterie-Regiments und fiel am 25.08.1914 im Alter von 24 Jahren bei Vitrimont (den auf dem Sterbebild „Maissee“ kann ich lokalisieren. Es handelt sich wahrscheinlich um einen Hörfehler). Zunächst war er nur als vermisst gemeldet worden. Dann korrigierten sich jedoch die offiziellen Stellen des Militärs jedoch und meldeten seinen Tod.
Anton Lehner wurde auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab beigesetzt.
Sterbebild von Anton LehnerRückseite des Sterbebildes von Anton Lehner