Der Hausbesitzer Johann Eder stammte aus Waging. Er kämpfte als Kanonier im Ersten Weltkrieg in der 2. Batterie des 7. bayerisches Feld-Artillerie-Regiments. Am 04.09.1914 wurde er bei den Vogesenkämpfen im Alter von 35 Jahren bei Urbeis getötet. Begraben wurde Johann Eder auf dem Soldatenfriedhof Hohrod, Block 2, Grab 523.
Sterbebild von Johann EderRückseite des Sterbebildes von Johann Eder
Der theoretische Weg von Johann Eder von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Bauerssohn Johann Neulinger stammte von Seifriedswörth. Im Ersten Weltkrieg diente er im 1. Landwehr-Infanterie-Regiment in der 6. Kompanie als Landwehrmann. Am 22.07.1915 wurde er im Alter von 32 Jahren beim Eichenrein in den Vogesen bei Münster.
Johann Neulingers Grab befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Hohrod, wo er in einem Massengrab beigesetzt wurde.
Der Volksbund gibt das Todesdatum mit 1915, also ohne genaues Datum an.
Der theoretische Weg von Johann Neulinger von seiner Heimatstadt zu seinem Grab:
Johann Nigl stammte aus Bischofsreut, Ortsteil der Gemeinde Haidmühle. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie des 2. Landwehr-Infanterie-Regiments als Landsturmmann. In der gleichen Einheit kämpfte auch sein Bruder, Josef Nigl. Am 08.01.1916 wurde Johann Nigl im Alter von 32 Jahren bei Urbeis durch einen Granattreffer getötet.
Das Grab von Johann Nigl befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Hohrod, Block 3, Grab 6.
Luitz Alban wurde am 21.11.1879 geboren und stammte aus Jägers (Ortsteil von Kempten). Er war Dienstknecht bei einem Hansmichler in Wildberg (Ortsteil von Weißensberg). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Wehrmann. Am 03.09.1917 fiel er im Alter von 37 Jahren bei Urbeis in den Vogesen.
Luitz Urban liegt auf dem Soldatenfriedhof Hohrod, Block 3, Grab 23.
Sterbebild von Alban LuitzRückseite des Sterbebildes von Alban Luitz
Der theoretische Weg von Alban Luitz von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Hausbesitzer Virgil Grabichler wurde in Kirchdorf am Haunpold, einem Ortsteil des Marktes Bruckmühl im Landkreis Rosenheim, geboren. Im Ersten Weltkrieg wurde er als Wehrmann in die 5. Kompanie des 1. bayerisches Landwehr-Infanterie-Regiments einberufen. Am 27.07.1915 wird er im Alter von 37 nach einjähriger Teilnahme an den Kämpfen in den Vogesen durch einen Brustschuss getötet.
Virgil Grabichler war 11 Jahre Vorstand des Veteranen- und Kriegervereins Kirchdorf am Haunpold.
Virgil Grabichler liegt auf dem Soldatenfriedhof Hohrod, Block 3, Grab 551 begraben.
Wie man dem unten abgebildeten Sterbebild von Virgil Grabichler entnehmen kann, wurde sein Vorname falsch abgedruckt. Man schrieb „Bigil“ und „Vigil“ statt „Virgil“. Druckfehler kamen in dieser furchtbaren Zeit häufiger vor – ich habe gelegentlich auf solche hingewiesen. Aber dass man einen Vornamen gleich zweimal unterschiedlich so falsch schrieb, ist schon außergewöhnlich.
Der Wehrmann Georg Dischl Georg wurde am 28.02.1880 in Honsolgen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Kompanie des 12. bayerisches Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 17.02.1916 wurde er im Alter von 35 Jahren in den Vogesen im Kampf getötet.
Die Gebeine von Georg Dischl ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Hohrod, Block 1, Grab 160.
Johann Hinterbichler stammte aus Bad Tölz und war Braugehilfe bei der Brauerei Klammerbräu (heute nur noch ein Hotel). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landwehrmann in der 1. Kompanie des 12. bayerisches Landwehr-Infanterie-Regiment. Am 28.02.1916 fiel er durch Granatbeschuss nach 19 monatigem Kriegsdienst im Alter von 33 Jahren in den Vogesen.
Die sterblichen Überreste von Johann Hinterbichler ruhen auf dem Soldatenfriedhof Hohrod, Block 3, Grab 225.
Sterbebild von Johann HinterbichlerRückseite des Sterbebildes von Johann Hinterbichler
Der theoretische Weg Johann Hinterbichlers von seinem Heimatort zu seinem Grab:
Franz Kalchschmid wurde am 05.07.1878 geboren, war Landwirt von Beruf und lebte in Reinhardsried, einem Ortsteil von Unterthingau. Im Ersten Weltkrieg wurde er als Landwehrmann in die 9. Kompanie des 3. Landwehr-Infanterie-Regiments einberufen. Am 19.02.1915 wird er bei den Vogesenkämpfen am Kleinkopf getötet.
Franz Kalchschmid sterblichen Überreste ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab.
Der theoretische Weg von Franz Kalchschmid von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Bauerssohn Isidor Simmelbauer stammte aus Afham (Pfarrei Mittich), heute ein Ortsteil der Gemeinde Bad Griesbach im Rottal. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 12. Kompanie des 2. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiment. Am 22.07.1915 fällt er bei den Kämpfen in den Vogesen während der zweiten Schlacht um Münster (20.07.1915 – 14.10.1915). Er wurde 33 Jahre alt.
Über den Verbleib des Körpers von Isidor Simmelbauer ist heute nichts mehr bekannt.
Ich vermute aufgrund der Daten anderer Gefallener der militärischen Einheit von Isidor Simmelbauer, dass er auf dem Soldatenfriedhof Hohrod als unbekannter Toter in einem Massengrab begraben wurde.
Sterbebild von Isidor SimmelbauerRückseite des Sterbebildes von Isidor Simmelbauer
Der theoretische Weg Isidor Simmelbauers von seinem Heimatort zu seinem Grab:
Der Bäckermeister Sebastian Seitz stammte aus Stetten und wurde als Unteroffizier der Landwehr in der 1. Kompanie des 12. Infanterie-Regiments eingesetzt. Am 02.09.1914 fiel er im Alter von 29 Jahren bei Eschelmer (französisch: Hachimette). Begraben wurde er auf dem Soldatenfriedhof Hohrod, Block 1, Grab 101.