Der Landsturmmann Lorenz Kagerer stammte aus Eisenbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Neumarkt-St. Veit, und war Zimmermann von Beruf. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 14. Armierungsbataillons. Am 23.03.1917 verstarb er im Alter von 32 Jahren in einem Feldlazarett bei Altweiler, Elsaß.
Man begrub Lorenz Kagerer auf dem Soldatenfriedhof Morhange in Block 1, Grab 107.
Sterbebild von Lorenz KagererRückseite des Sterbebildes von Lorenz Kagerer
Der Landsturmmann Josef Herz wurde am 26.06.1897 in Hinterschwarzenberg als Sohn eines Privatiers geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Oy-Mittelberg. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 17. Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 31.05.1918 verstarb er im Alter von 20 Jahren in einem Lazarett bei Buschmont, nachdem er während der Stellungskämpfe zwischen Oise und Marne verwundet worden war .
Man begrub Josef Herz auf dem Soldatenfriedhof Sissonne in Block 3, Grab 991.
Sterbebild von Josef HerzRückseite des Sterbebildes von Josef Herz
Josef Hasenberger stammte aus Sagmühle, heute ein Orsteil der bayerischen Gemeinde Bayerbach, und war Kleinbauer. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 16. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Im gleichen Regiment diente auch Adolf Hitler. Am 23.09.1914 verstarb er im Alter von 27 Jahren in Germersheim, nachdem er bei der Schlacht um Delle verundet worden war.
Ich gehe davon aus, dass Josef Hasenberger auf dem örtlichen Friedhof von Germersheim begraben wurde.
Johann Schwankner stammte aus Hör, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Trostberg, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 1. bayerischen Jäger-Bataillons Am 24.06.1916 verstarb er im Alter von 27 Jahren in einem Fledlazarett an einer schweren Verwundung während der Schlacht um Verdun.
Man begrub Johann Schwankner auf dem Soldatenfriedhof Romagne-sous-les-Cotes in Block 6, Grab 62.
Sterbebild von Johann SchwanknerRückseite des Sterbebildes von Johann Schwankner
Der theoretische Weg von Johann Schwankner von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Der Musketier Hermann Most wurde am 15.10.1891 in Neuwirtshaus geboren, einem Weiler von Kirchhasel, einem Ortsteil von Hünfeld in Hessen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 30. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 26.09.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren in Cernay.
Die Grablage von Hermann Most ist unbekannt.
Sterbebild von Hermann MostRückseite des Sterbebildes von Hermann Most
Wie ich bereits schrieb, recherchiere ich im Moment im Rahmen eines Projektes die Todesanzeigen des Ersten Weltkrieges in der Berliner Volkszeitung. Heute bekam ich einen sehr bemerkenswerten Fall auf den Tisch. Es ist die Todesanzeige für Alfred Szylewicz in der Ausgabe vom 29.11.1914. Bemerkenswert ist einerseits die Tatsache, dass der Nachname des Gefallenen falsch angegeben ist, andererseit die Tatsache, dass er erst 17 ½ Jahre alt war. Er stammte aus Kolmar in Posen (heutiges Polen, Chodzież) und hatte sich freiwillig als Soldat gemacht, wozu seine Mutter, die bereits verwitwet war, zugestimmt haben muss. Alfred kämpfte in der 2. Kompanie des 9. Brigade-Ersatz-Bataillons. Am 17.11.1914 fiel er im Gefecht bei Dixmuide und Tervate in Belgien an der Westfront.
Man begrub Alfred Szylewicz auf dem Soldatenfriedhof Vladslo in Block 3, Grab 292.
Todesanzeige für den Kriegsfreiwilligen Alfred Alfred Gzylewitz – gefallen mit 17 ½ Jahren (Berliner Volkszeitung vom 29.11.1914)
Anton Kämpfle (Schreibfehler auf Sterbebild) wurde am 24.11.1895 in Unterrohr geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 5. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 20.05.1915 fiel er im Alter von 19 Jahren während der Stellungskämpfe bei Mesen (Messines) in Flandern in Nordfrankreich.
Man begrub Anton Kämpfle auf dem Soldatenfriedhof Bauvin in Block 6, Grab 173.
Sterbebild von Anton KempfleRückseite des Sterbebildes von Anton Kempfle
Der Sergant Nikolaus Leick stammte aus Saarlouis im Saarland. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie des 56. Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet, wurde zweimal verwundet und erkrankte schwer. Am 11.08.1918 fiel er im Alter von 27 Jahren zwischen Somme und Aisne nach vier Jahren Kriegsdienst durch eine Fliegerbombe.
Die Lage des Grabes von Nikolaus Leick ist unbekannt.
Sterbebild von Nikolaus LeickRückseite des Sterbebildes von Nikolaus Leick
Der Landwehrmann Nikolaus Jochem stammte aus Saarwellingen. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 67. Reserve-Infanterie-Regiment. Am 19.03.1915 fiel er bei einem Sturmangriff im Alter von 29 Jahren durch fünf Kugeln in Frankreich.
Offiziell ist für Nikolaus Jochem keine Grablage bekannt. Ich konnte auch keine Grablage ermitteln.
Sterbebild von Nikolaus JochemRückseite des Sterbebildes von Nikolaus Jochem
Der Gefreite Josef Zweck stammte aus Polzhausen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Laaber, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 7. Kompanie des 11. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 19.07.1916 fiel er im Alter von 25 Jahren bei den Kämpfen um das Dorf Fleury und das Zwischenwerk Thiaumont während der Schlacht um Verdun.
Offiziell ist keine Grablage für Josef Zweck bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville begraben wurde. Dort ruhen seine Kameraden der 7. Kompanie des 11. bayerischen Infanterie-Regiments, die am gleichen Tag wie er fielen, u. a.
Infanterist Josef Auburger, gefallen am 19.07.1916 bei Fleury, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
Leutnant Georg Pfeiffer, gefallen am 18.07.1916 bei Douaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
Unteroffizier Josef Andritzky, gefallen am 19.07.1916 bei Fleury, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
Unteroffizier Alois Biebl, gefallen am 19.07.1916 bei Fleury, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.