Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 978: Konrad Müller

Der Kriegsfreiwillige Konrad Müller wurde am 01.09.1894 in Forchheim in Bayern geboren und studierte Mathematik. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 5. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 26.10.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren bei  Bénifontaine, Hulluch und La Bassée in Frankreich durch eine schwere Verletzung durch eine Handgranate.

Konrad Müller wurde letztlich auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in einem Massengrab begraben.

Seine Heimatgemeinde Forchheim gedenkt Konrad Müller noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2013/forchheim_lk-forchheim_wk1_bay.html

Sterbebild von Konrad Müller
Rückseite des Sterbebildes von Konrad Müller

Der theoretische Weg von Konrad Müller von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 977: Josef Dreher

Der Musketier Josef Dreher stammte aus Obermarchtal im heutigen Baden-Württemberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 5. Kompanie des 126. Infanterie-Regiments. Am 06.06.1916 fiel er im Alter von 21 Jahren bei der großen Schlacht um Verdun in Frankreich bei den Kämpfen um das Fort Vaux.

Offiziell ist keine Grablage für Josef Dreher bekannt, ebenso wie für alle Gefallene seines Regiments in diesen Tagen. Zu oft wurden das Schlachtfeld rund um Verdun im Laufe des Ersten Weltkriegs umgewühlt und zerstört, so dass die angelegten Gräber mehrfach zerstört wurden. Viele Gräber waren am Ende der Kämpfe nicht mehr zu finden oder die Gefallenen nicht mehr zu identifizieren, da die Grabmarkierungen zerstört waren. Auch ist die Wahrscheinlichkeit nicht gering, dass wegen der anhaltenden furchtbaren Kämpfe erst gar kein Grab für Josef Dreher angelegt wurde. Oftmals wurden die Gefallenen hinter den Schützengräben oder in abgelegenen Schützengräben abgelegt, um sie später zu beerdigen. Wurden diese Stellen dann später durch Angriffe, Granaten und Minen des Gegner oder der eigenen Truppen zerstört, waren die Leichen später nicht mehr auffindbar.

 

Sterbebild von Josef Dreher
Rückseite des Sterbebildes von Josef Dreher

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 976: Martin Archinger

Der Wehrmann Martin Archinger stammte aus dem bayerischen Engelbrechtsmünster, heute ein Ortsteil der Stadt Geisenfeld, und war der Sohn eines Schmiedemeisters. Im Ersten Weltkrieg diente er als Ersatz-Reservist in der 12. Kompanie des 13. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 05.11.1914 fiele er im Alter von 31 Jahren am Arras bei Neuville-Staint-Vaast

Martin Archinger ist auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab begraben.

Sterbebild von Martin Archinger
Rückseite des Sterbebildes von Martin Archinger

Der theoretische Weg von Martin Archinger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 975: Josef Leitner

Der Soldat Josef Leitner stammte aus Simbach am Inn in Bayern und war Bahnarbeiter von Beruf. Im Ersten Weltkrieg diente er als Jäger im 1. Reserve-Jägerbataillon. Am 12.06.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Beaurains in Frankreich.

Josef Leitner wurde auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in Frankreich in einem Massengrab beigesetzt.

Seine Heimatgemeinde Simbach am Inn gedenkt Josef Leitner noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/simbach_am_inn_wk1u2_bay.htm

 

Sterbebild von Josef Leitner
Rückseite des Sterbebildes von Josef Leitner

Der theoretische Weg von Josef Leitner von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 974: Hans Resch

Hans Resch, eigentlich Johann Resch, wurde am 19.06.1900 in Pfahl in Bayern, heute ein Ortsteil der Stadt Viechtach, als ein Sohn eines Kleinbauern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Pionier. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 18.07.1918 verstarb er im Alter von 18 Jahren in einem Feldlazarett an einer Gasvergiftung.

Man begrub Hans Resch auf dem Soldatenfriedhof Berru in Block 2, Grab 454.

Sterbebild von Hans Resch
Rückseite des Sterbebildes von Hans Resch

Der theoretische Weg von Hans Resch von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 973: Josef Bielmeier

Der Kanonier und Fahrer Josef Bielmeier stammte aus Viechtach in Bayern und war der Sohn eines Brauereibesitzers. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 137. bayerischen Ieichten Munitions Kolonne. Am 16.07.1918 fiel er im Alter von 28 Jahren bei Sterbebild: Baiyacourt, Volksbund: Bougacourt, richtig: Boujacourt  während der großen Schlacht in Frankreich an der Marne.

Man begrub Josef Bielmeier auf dem rund sieben Kilometer von seinem Sterbeort entfernten Soldatenfriedhof Marfaux in einem Massengrab.

Noch heute gedenkt seine Heimatgemeinde Viechtach Josef Bielmeier auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2011/Viechtach_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Josef Bielmeier
Rückseite des Sterbebildes von Josef Bielmeier

Der theoretische Weg von Josef Bielmeier von seinem Geburtsort über seinen sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 972: Martin Erber

Der Ersatz-Reservist Martin Erber stammte aus Postau, einer niederbayerischen Gemeinde, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 28.04.1916 fiel er im Alter von 27 Jahren bei Malancourt bei der Schlacht um Verdun durch Granatschuss.

Man begrub Martin Erber auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in Frankreich in einem Massengrab.

Sterbebild von Martin Erber
Rückseite des Sterbebildes von Martin Erber

Der theoretische Weg von Martin Eber von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 971: Andreas Maurer

Der Kleinbauer Andreas Maurer wurde am 05.11.1883 in Altomünster geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments als Ersatz-Reservist. Am 02.08.1915 fiel er im Alter von 31 Jahren bei Urbeis am Lingekopf während der Vogesenkämpfe vor Münster (Elsass).

Andreas Maurer wurde auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab beigesetzt.

Sterbebild von Andreas Maurer
Rückseite des Sterbebildes von Andreas Maurer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 970: Johann Schöner

Johann Schöner war ein Metzgermeisterssohn und stammte aus Landshut. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments als Reservist. Am 12.05.1915 fiel er im Alter von 25 Jahren in der Nähe von Bailleul bei Arras in Frankreich.

Eine Grablage war für Johann Schöner nicht zu ermitteln.

Sterbebild von Johann Schöner
Rückseite des Sterbebildes von Johann Schöner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 969: Georg Bogenrieder

Der Bürgermeisterssohn Georg  Bogenrieder stammte aus Schillwitzried, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Geisenfeld . Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 28. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist und Reservist. Am 11.08.1917 fiel er im Alter von 21 Jahren durch Brustschuss in Rumänien.

Man begrub Georg Bogenrieder auf dem Soldatenfriedhof Tifesti-Frunzoaia in Parzelle D, Grab 37.

Sterbebild von Georg Bogenrieder
Rückseite des Sterbebildes von Georg Bogenrieder

Der theoretische Weg von Georg Bogenrieder von seinem Geburtsort zu seinem Grab: