Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 179: Alois Franz

Alois Franz stammte aus Wendern und kämpfte als Reservist in der 11. Kompanie des 6. bayerischen Infanterie-Regiments, als er im Ersten Weltkrieg am 17.11.1914 bei St. Mihiel schwer verwundet wurde. An diesen Verletzungen verstarb er am 24.11.1914. Er wurde auf dem Soldatenfriedhof von Troyon begraben. Dort ruht er im Block 1, Grab 151.

In seiner Heimatgemeinde wird seiner mittels eines Denkmals noch heute gedacht: http://www.denkmalprojekt.org/2014/ellenfeld_stadt-baernau_lk-tirschenreuth_wk1_bay.html

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 178: Otto Ehinger

Otto Ehinger stammte aus Achern und wurde am 02.10.1895 geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier. In welcher Einheit er diente, konnte ich nicht herausfinden. Bekannt ist nur, dass er am 08.09.1917 bei Ornes vor Verdun in Frankreich getötet wurde. Zunächst war er nur vermisst gemeldet, später wurde jedoch sein Tod angezeigt. Sein Grab ist unbekannt.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 177: Johann Kreuzeder

Johann Kreuzeder war der Sohn eines Landwirts und stammte aus Hintersarling, heute ein Ortsteil der Gemeinde Unterdietfurt. In den Verlustlisten wird als Heimatort Hintersalbig angegeben, was jedoch nachweislich falsch ist. Im großen Völkerschlachten des Ersten Weltkrieges kämpfte Johann Kreuzeder als Unteroffizier in der 5. Kompanie des 15. Reserve-Infanterie-Regiments, wo er am 11.03.1915 bei Mühlbach (französisch: Muhlbach-sur-Munster) bei Münster (Elsass) im Alter von 27 Jahren getötet wurde.

Die Gebeine von Johann Kreuzeder ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach, Block 2 Grab 177.

Die britischen Soldatengräber auf der Isle of Grain

Folgende Gräber von britischen Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg und Zweiten Weltkrieg fand ich auf dem Gemeindefriedhof der Gemeinde Grain auf der Isle of Grain:

Fahrer W. G. Allen, Royal Field Artillery, gefallen am 07.08.1916

 

Ein unbekannter Flieger im Zweiten Weltkrieg, Sergant, Schütze, begraben am 07.06.1944


 

Private Harry Pullen, Suffolk Regiment, gefallen am 10.07.1018


Ein Matrose des Zweiten Weltkriegs der Handelsmarine, begraben am 22.12.1914

 

F. S. Broad, Ingenieur Offizier der Handelsmarine auf der M. V. Innisdhu, getötet bei der Explosion seines Schiffes am 20.09.1940 im Alter von 26 Jahren,  Sohn von Thomas Geoffrey Henry und Ethel Victoria May Broad, Ehemann von Queenie Olive Mabel Broad, aus Greenhithe.


 

Schütze H. Trevetic, King`s Royal Rifle Corps, gefallen am 10.03.1915

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 176: Georg Thalhauser

Das Sterbebild von Georg Thalhauser stellte mich vor einige Geduldsproben, bis ich es bearbeitet hatte. Es ging mir stark beschädigt zu. Der Name des gefallenen Soldaten war nicht lesbar. Mehrmals setzte ich mich an den Computer, bis ich endlich das „Geheimnis“ gelüftet hatte.

Georg Thalhauser wurde am 21.03.1879 geboren und stammte aus Oberwalchen in Oberbayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Soldat bei einem bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. In welchem Regiment er diente, konnte ich trotz intensiver Recherche nicht mehr herausfinden.

Am 19.10.1917 wurde Georg Thalhauser im Alter von 38 Jahren in Flandern durch einen Herzschuss getötet. Es war ein schneller und schmerzloser Tod. Er war ausgezeichnet mit dem Militärverdienstorden 3. Klasse.

Die Gebeine von Georg Thalhauser ruhen heute an unbekannter Stelle.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 175: Sebastian Holzner

Sebastian Holzner war der Sohn eines Hausbesitzers und stammte aus Knesing. Im Ersten Weltkrieg diente er bei der 7. Batterie des 9. bayerischen Feld-Artillerie-Regiments als Kanonier und Fahrer. Am 11.04.1918 fiel er bei den Kämpfen in Frankreich durch Granatschuss im Alter von 20 Jahren nach zwanzigmonatigem Kriegseinsatz. Er wurde auf dem Soldatenfriedhof Andechy, Block 3 Grab 286 begraben.

Sebastian Holzner war mit dem Militärverdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 174: Xaver Feldmeier

Xaver Feldmeier war der Sohn eines Landwirts aus Harpfen – heute ein Ortsteil von Schwarzach. Als Infanterist kämpfte er im Ersten Weltkrieg in der 12. Kompanie des 23. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 07.05.1916 wurde er von einer Gewehrgranate getroffen und verstarb auf dem Hauptverbandplatz Sulzbach (französisch: Soultzbach-les-Bains). Er wurde nur 22 Jahre alt.

Die Gebeine von Xaver Feldmeier ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach,  Block 9 Grab 130.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 173: Alois Biebl

Alois Biebl stammte aus Aubermühle (heute ein Ortsteil von Schöllnach) und war der Sohn eines Müllers. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier bei der 7. Kompanie des 11. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und dem Verdienstkreuz 3. Klasse ausgezeichnet. Er war, wie man auch dem Foto auf dem Sterbebild erkennen kann, ein stolzer und tapferer Mann. Am 19.07.1916 fiel Alois Biebl nach zweijährigem Kriegseinsatz bei den Kämpfen vor Verdun bei dem kleinen Dorf Fleury (Infos zu Fleury) durch Granatschuss.

Begraben wurden die sterblichen Überreste von Alois Biebl letztlich auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 172: Moritz Robold

Moritz Robold wurde am 17.11.1896 geboren und stammte aus Egglfing, heute ein Ortsteil der Gemeinde Köfering. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Kanonier beim 3. bayerischen Fuß-Artillerie-Regiment (5. Batterie). Am 25.03.1916 starb er an einer Verwundung durch einen Granatsplitter in im Feldlazarett Nr. 2, bei St.Jean les Buzy vor Verdun. Begraben wurden die Gebeine von Moritz Robold letztlich auf dem Soldatenfriedhof Maizeray in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute seiner auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/koefering_wk1u2_bay.htm

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 171: Michael Krügl

Michael Krügl stammte aus dem Dörfchen Vordergalgenberg – heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Windorf. Bei den Kämpfen im Ersten Weltkrieg diente er als Reservist in der 3. Batterie des 3. bayerischen Fuß-Artillerie-Regiments. In dieser Einheit fiel er abends um 18 Uhr am 14.03.1916 im Alter von 24 Jahren.

In den Daten des Volksbundes ist keine Grabmeldung für Michael Krügl zu finden. Aufgrund der Verlustmeldungen seines Regiments vom gleichen Tag gehe ich jedoch davon aus, dass er bei den Kämpfen um Verdun eingesetzt und getötet worden war. Vermutlich ist er auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab beigesetzt worden, sofern sein Leichnam geborgen wurde und nicht noch auf den Schlachtfeldern ruht.