Siegfried Seitz wurde am 10.07.1898 in Romatsried (Ortsteil von Eggenthal) als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Soldat. Am 25.07.1917 fiel er im Alter von 19 Jahren in Nordfrankreich.
Siegfried Seitz wurde auf dem Soldatenfriedhof Annoeullin in Block 4, Grab 270 begraben.
Sterbebild von Siegfried SeitzRückseite des Sterbebildes von Siegfried Seitz
Der theoretische Weg von Siegfried Seitz von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Der Forstarbeiter Andreas Hocheder stammte aus Jechling, heute ein Ortsteil der Gemeinde Anger. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Wehrmann. Am 03.10.1914 fiel er im Alter von 30 Jahren bei Arras während eines Patrouillengangs.
Man begrub Andreas Hocheder auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Andreas HochederRückseite des Sterbebildes von Andreas Hocheder
Der theoretische Weg von Andreas Hocheder von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Landwehrmann Johann Wagner stammte aus Ried, heute ein Teil der Gemeinde Surberg (Schreibfehler auf dem Sterbebild) und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 05.09.1916 wurde er im Alter von 32 Jahren an der Somme im Kampf getötet.
Beim Volksbund ist keine Grablage für Johann Wagner registriert. Ich gehe jedoch davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab beigesetzt wurde. Ich begründe meine Annahme mit dem Schicksal folgender Kameraden von Johann Wagner, die in der selben Kompanie Dienst taten und zum gleichen Zeitpunkt fielen:
Georg Purzeller, Unteroffizier, 01.09.1916, bei Clery, Soldatenfriedhof Rancourt, Massengrab
Alois Stephan, Gefreiter, 01.09.1916, bei Clery, Soldatenfriedhof Rancourt, Massengrab
Stephan Bachmann, Infanterist, 01.09.1916, bei Clery, Soldatenfriedhof Rancourt, Massengrab
Sterbebild von Johann WagnerRückseite des Sterbebildes von Johann Wagner
Der Zimmermannssohn Franz Kriegenhofer stammte aus Surberg und war Dienerbauer in Laiderting, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Traunstein. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Soldat. Am 29.08.1917 fiel er im Alter von 19 Jahren in Frankreich.
Begraben wurde Franz Kriegenhofer auf dem Soldatenfriedhof St.-Étiennes-à-Arnes in Block 10, Grab 272.
Sterbebild von Franz KriegenhoferRückseite des Sterbebildes von Franz Kriegenhofer
Der theoretische Weg von Franz Kriegenhofer von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Peter Sommerauer stammte aus Geiersnest, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Surberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 19.03.1915 verstarb er im Alter von 24 Jahren im Kriegslazarett Peronne an schweren Verwundungen, die er sich im Kampf zugezogen hatte.
Man begrub Peter Sommerauer auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in einem Massengrab.
Sterbebild von Peter SommerauerRückseite des Sterbebildes von Peter Sommerauer
Der theoretische Weg von Peter Sommerauer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Reservist Ferdinand Straßberger stammte aus Grünreit, heute ein Ortsteil der Gemeinde Siegsdorf. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Wehrmann. Am 01.09.1914 fiel er im Alter von 27 Jahren bei Luneville
Man begrub Ferdinand Straßberger auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in Block 2, Grab 43.
Sterbebild von Ferdinand StraßbergerRückseite des Sterbebildes von Ferdinand Straßberger
Der theroretische Weg von Ferdinand Straßberger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Bauerssohn Ludwig Patz war gebürtig von der bayerischen EinödeHinterleiten, einem Ortsteil der Gemeinde Teisendorf. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Mitte 1915 wird er bei Kämpfen leicht verwundet, Ende 1915 wird er erneut leicht verwundet. 1916 trifft ihn eine schwere Verwundung (Brustschuss). An dieser Verwundung verstirbt er am 03.02.1916 im Alter von 21 Jahren in einem Feldlazarett (Volksbund: + 02.02.1916).
Man begrub Ludwig Patz auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in Block 3, Grab 994.
Sterbebild von Ludwig PatzRückseite des Sterbebildes von Ludwig Patz
Der Landwehrmann Benno Lipp war gebürtig von Taglaching, heute ein Ortsteil der Gemeinde Bruck (Oberbayern). Er war von Beruf Kleinbauer. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 5. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 01.10.1914 fiel er im Alter von 36 Jahren bei Douai (Schreibfehler auf dem Sterbebild) in Frankreich.
Die Gebeine von Benno Lipp wurden auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab beigesetzt.
Sterbebild von Benno LippRückseite des Sterbebildes von Benno Lipp
Der Reservist Johann Prams wurde als Bauerssohn in Schlaffen geboren, heute ein Ortsteil von Tittmoning. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 17.12.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Arras.
Offiziell ist keine Grablage für Johann Prams bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass Johann Prams anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy beigesetzt wurde. Ich begründe diese Annahme mit dem recherchierten Schicksal folgender Kompaniekameraden von Johann Prams, die am selben Tag fielen:
Johann Höfner, 04.12.1914, Ersatz-Reservist, St.-Laurent-Blangy, Massengrab
Infanterist Alois Kapfer, 17.12.1914, b. St. Laurent Blangy, St.-Laurent-Blangy, Massengrab
Infanterist Michael Bauer, 17.12.1914, b. Arras, St.-Laurent-Blangy, Massengrab
Sterbebild von Johann PramsRückseite des Sterbebildes von Johann Prams
Der Soldat Franz Lackner stammte aus Adelstetten, ein Ortsteil der Gemeinde Ainring. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 5. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Mitte 1916 wird er vermisst gemeldet. Anfang 1917 folgt die Information, dass er in Montauban-de-Picardie in Gefangenschaft war. 1917 wird er krank an die Deutschen ausgeliefert und in ein Lazarett in München verlegt. Hier verstirbt er am 20.03.1918 im Alter von 26 Jahren.
Über die Grabstätte Franz Lackners habe ich keine gesicherten Erkenntnisse gewinnen können. Ich vermute, er wurde auf einem zivilen Friedhof in München begraben. Es könnte aber auch sein, dass Angehörige den Leichnam von Franz Lackner in seinen Heimatort zurück geholt haben und dort beisetzten.
Sterbebild von Franz LacknerRückseite des Sterbebildes Franz Lackner
Der theoretische Weg von Franz Lackner von seinem Geburtsort über den Ort seiner Gefangenschaft zu seinem Sterbeort: