Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.923: Joseph Kappelmayer

Der Soldat Joseph Kappelmayer wurde am 30.10.1892 in Druisheim geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Mertingen. Er war Student der Realien in München. Im Ersten Weltkrieg diente er als Unteroffizier in der 9. Kompanie des 16. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. In diesem Regiment diente zeitgleich auch der spätere Diktator Adolf Hitler. Am 15.11.1914 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Wytschaete (heutiger Name: Wijtschate) in Flandern (Belgien).

Über den Todestag und die Todesumstände von Joseph Kappelmayer berichtet die Regimentsgeschichte des 16. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

„Sturm auf das beilförmige Waldstück

15. und 16.11.1914

Von Regiments-Adjutant Dr. ing. Georg Eichelsdörfer

Stellung des Reserve-Infanterie-Regiments 16 „List“ nach dem gelungenen Sturm auf das beilförmige Waldstück

Westlich von Wytschaete war es der 14. bayerischen Reserve-Brigade nach zähem Ringen gelungen, am 14. November den Franzosen die Hollandscheschuur-Ferme wegzunehmen und zu halten. Das am rechten Flügel liegende Reserve-Infanterie-Regiment 20 hatte die Verbindung mit der am beilförmigen Waldstück, 800 Meter nordwestlich Capellerie liegenden 4. bayerischen Infanterie-Division aufgenommen. Jetzt galt es, auch noch das letzte Bollwerk des Feindes, das von ihm zu einer kleinen Festung ausgebaute beilförmige Waldstück zu erobern.

Die 12. bayerische Reserve-Brigade erhielt Befehl, sich in seinen Besitz zu setzen.

Am 14. November gegen 10 Uhr abends traf in Osttaverne mittels Fernspruch der Angriffsbefehl der Brigade ein: Um 5 Uhr früh sollte das Regiment in den Ausgangsstellungen zum Sturm bereit stehen. Ein Bataillon zum Angriff entwickelt zu beiden Seiten des Weges, der von der Straße Wytschaete – Groote Bierstraat in nördlicher Richtung gegen den Westrand des beilförmigen Waldes führt; das andere Bataillon als Brigadereserve östlich der Straße Wytschaete – St. Eloi, an der Abzweigung des Weges nach In der Sterkte Cab. Das Sturmbataillon hatte im Anschluss an das rechts vorgehenden Reserve-Infanterie-Regiment 17 mit dem rechten Flügel auf die Südspitze des beilförmigen Wäldchens vorzubrechen und mit Unterstützung einer Batterie des Reserve-Feldartillerie-Regiments 6 den dortigen Stützpunkt zu nehmen.

Der Sturmbeginn war auf den 15. November früh 7 Uhr festgesetzt; die Sturmtruppen der 12. bayerischen Reserve-Brigade unterstanden dem Befehl des Oberstleutnant Petz vom Reserve-Infanterie-Regiment 17.

Sofort versammelte der Regiments-Kommandeur, Oberstleutnant Engelhardt die Führer, um mit ihnen die Einzelheiten des Angriffs zu besprechen. An die Stelle der wegen Krankheit ausscheidenden beiden Bataillonsführer Hauptmann Rubenbauer und Butterfass wurden Leutnant Joseph Schmidt mit der Führung des I. und der bisherigen Maschinengewehr-Zugführer Leutnant der Reserve Robert Schubert mit der Führung des II. Bataillons beauftragt.

In einer kühlen regnerischen Nacht trat das Regiment bald nach Mitternacht lautlos den Vormarsch an. Es war mehr ein müdes Vorwärtsschleppen auf den infolge der langandauernden Regenzeit fast grundlos gewordenen Wegen, oft aufgehalten durch zerschossene Drahthindernisse und zahlreiche mit Wasser gefüllte Granattrichter. Die fast völlige Dunkelheit wurde nur zeitweise etwas aufgehellt durch den matten Lichtschein hochgehender Leuchtkugeln an der zwischen Wytschaete und Messines in einem Bogen tief nach Westen eindringenden Kampffront. In diesen Augenblicken hoben sich die Schattenrisse der Ruinen von Wytschaete gespenstisch vom Horizont ab. Wenn dann von Zeit zu Zeit die auf den Höhen von Ypern stehenden Scheinwerfer das Gelände absuchten und alles im grellsten Lichte erstrahlte, erstarrte das Leben in der Marschkolonne; jeder blieb wie vom Blitz getroffen an seinem Platze stehen, um von dem wachsamen Auge des Gegners nicht gesehen zu werden. Dieser Vorsichtsmaßnahme war es zu danken, dass der Vormarsch ohne Störung durch feindliches Artilleriefeuer erfolgen konnte; vereinzelt irrten feindliche Granaten hoch oben durch die Luft und schlugen weit hinten im Gelände ein.

Lange vor der festgesetzten Zeit kam das Regiment an den befohlenen Plätzen an.

Der Führer des Sturmbataillons, Leutnant Schmidt, suchte alsbald die Verbindung mit dem Reserve-Infanterie-Regiment 17 aufzunehmen, allein infolge der herrschenden Dunkelheit und der Unübersichtlichkeit im dichten Waldgelände gelang es nicht, den Anschluss zu gewinnen; aus den gleichen Gründen war es den Kompanie-Führern oft nur notdürftig möglich, die Verbindung aufrecht zu erhalten.

Nur langsam begann der Morgen zu dämmern; immer noch rieselte der Regen hernieder, der schon längst die Kleider durchtränkt hatte und den Aufenthalt in dem dichten Unterholz unerträglich machte.

Punkt 7 Uhr begann der Sturm; aber kaum hatten die ersten Truppen das schützende Waldgelände verlassen, da warf der Feind ein mörderisches Infanterie- und Maschinengewehrfeuer auf die im deckungslosen Gelände Vorwärtsstürmenden. Vor allem verursachte eine feindliche Batterie aus der linken Flanke so schwere Verluste, dass ein weiteres Vordringen unmöglich wurde.

Stunde um Stunde verging, ohne dass auch nur der geringste Raum nach vorwärts genommen werden konnte.

Da entschloss sich der Regiments-Kommandeur einen neuen Angriff auf 12.45 Uhr nachmittags festzusetzen, allein erst um 1.30 Uhr gelang es mit Unterstützung unserer Artillerie, den Angriff wieder in Fluss zu bringen. Beim Vorgehen über das offene Gelände erlitten unsere braven Truppen so schwere Verluste, dass es nur einem geringen Teil möglich war, bis zum Wäldchen selbst vorzudringen. Schon hatten einzelne Franzosen daselbe verlassen, unseren Schützen ein vortreffliches Ziel bietend,; allein bei dem nun folgenden Kampf im Wäldchen selbst, Mann gegen Mann, traten in den sehr gut ausgebauten, mit Schling- und Stacheldraht umgebenen Befestigungsanlagen, so große Schwierigkeiten entgegen, dass es den schwachen Kräften nicht mehr gelang, bis zum Rande durchzustoßen.

Jetzt fasste auch der Gegner wieder neuen Mut und zahlreiche Franzosen, die vorher geflüchtet waren, kehrten in das Wäldchen zurück.

Der erste Ansturm war missglückt, ja es musste sogar ein Teil des unter so großen Opfern gewonnenen Geländes wegen der eintretenden Verwirrung, verursacht durch einzelne Leute, die zum Teil ohne Führer vorgegangen waren, dem Feinde wieder preisgegeben werden.

Todesmutig versuchte zwar der Führer des mittlerweile in den Kampf eingesetzten II. Bataillons, Leutnant der Reserve Schubert, mit mehreren schneidigen Unterführern nach Wiederherstellung der Ordnung erneut zum Sturm vorzugehen; allein schon beim Austritt aus dem Wald wurde er tödlich verwundet und musste vom Platze getragen werden. Tags darauf erlag er seiner schweren Verletzung.

Der Regimentskommandeur wollte persönlich in den Kampf eingreifen und begab sich im Hohlweg bis zum Rande des Waldes, wo er das Gelände überblicken konnte; aber kaum hatte ihn das wachsame Auge des Gegners entdeckt, als ein mörderisches Infanterie- und Maschinengewehr-Feuer auf ihn einsetzte. Fast hätte er seine Tollkühnheit mit dem Leben bezahlt. Die beiden ihn begleitenden Gefechtsordonnanzen des Regiments Adolf Hitler und Bachmann sprangen vor, stellten sich schützend vor ihn hin und drängten ihn mit den Worten, er möge das Regiment davor bewahren, in so kurzer Zeit ein zweites Mal seinen Kommandeur zu verlieren, in ein nahes Erdloch. Zum Dank drückte er beiden stumm die Hand. Leider sollte sich die Befürchtung der beiden Meldegänger nur allzubald erfüllen.

Langsam brach die Nacht herein; nach eingetretener Dunkelheit begab sich der Regimentskommandeuer zu Oberstleutnant Petz, um mit ihm gemeinsam die taktischen Maßnahmen für den nächsten Tag festzulegen.“

Die Lage des Grabes von Joseph Kappelmayer ist unbekannt. Eventuell wurde er auf dem Soldatenfriedhof Langemark in einem Massengrab anonym begraben.

Todesanzeige von Joseph Kappelmayer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.921: Michael Vogl

Der Soldat Michael Vogl wurde am am 28.03.1893 in der bayerischen Gemeinde Lam geboren und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 2. Kompanie des 9. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 07.06.1915 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Auslieferung eines Drahtverhaues bei Sint-Elooi in Flandern durch eine Kugel, die ihn am Kehlkopf traf und tötete.

Man begrub Michael Vogl auf dem Soldatenfriedhof Menen in Block G, Grab 325

Sterbebild von Michael Vogl
Rückseite des Sterbebildes von Michael Vogl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.920: Georg Weisl

Der Soldat Georg Weisl stammte aus der bayerischen Gemeinde Lam. Im Ersten Weltkrieg diente er als Unteroffizier in der 8. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 03.06.1915 verstarb er nach schwerer Verwundung im Alter von 22 Jahren bei Przemysl im heutigen Polen.

Die Lage des Grabes von Georg Weisl ist unbekannt.

Sterbebild von Georg Weisl
Rückseite des Sterbebildes von Georg Weisl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.919: Johann Wagatha

Der Soldat Johann Wagatha wurde am 15.10.1876 in der bayerischen Gemeinde Weyarn geboren und war Anwesensbesitzer und Maurer von Beruf. Im Ersten Weltkrieg diente er als Wehrmann und Armierungssoldat im Pferdelazarett Nr. 15, Abteilung 18. Am 15.07.1918 verstarb er im Alter von 41 Jahren im Feldlazarett 14 in Nordfrankreich an einer Lungenentzündung.

Man begrub Johann Wagatha auf dem Soldatenfriedhof Beaucamps-Ligny in Block 9, Grab 198.

Seine Heimatgemeinde Weyarn gedenkt Johann Wagatha noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2020/weyarn_krdm_lk-misbach_70-71_wk1_by.html

Sterbebild von Johann Wagatha
Rückseite des Sterbebildes von Johann Wagatha

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.917: Georg Frisch

Der Soldat Georg Frisch stammte aus der bayerischen Gemeinde Lam und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 12. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 11.10.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren während der Verteidigungsschlacht bei La Folie östlich Neuville bei Vimy in Folge einer Verschüttung durch Artillerie.

Über den Todeszeitraum und die Todesumstände von Georg Frisch berichtet die Regimentsgeschichte des 2. bayerischen Infanterie-Regiments:

„Die Bodenverhältnisse waren jenen bei Peronne nicht unähnlich. Der Schmutz aber, den uns der kommende Herbst und Winter bringen sollte, war einfach unbeschreiblich. Kein Kampf, auch gegen den erbittersten Gegner, lässt sich vergleichen mit dem, den unsere braven Leute gegen diesen geführt haben. Die Stellung, die wir übernommen hatten, verdiente kaum diesen Namen. Ein durchlaufender vorderer Graben, der fast nur knietief war, existierte nur teilweise, Unterstände ganz behelfsmäßig, meist nur kleine Erdlöcher, Verbindungswege größtenteils nur traciert. Und auf diese Stellungen richtete der Feind am 10. und 11.10. ein gewaltiges Artilleriefeuer, das uns nicht mehr im Unklaren darüber ließ, dass ein feindlicher Großangriff bevorstand. Endlich, nach zweitägiger stärkster Vorbereitung am 11.10. abends 6 Uhr ging der Franzose zum Angriff vor, aber er hatte sich verrechnet, wenn er glaubte, die Grabenbesatzungen durch sein Feuer unschädlich gemacht zu haben. Maschinengewehr- und Infanteriefeuer schlugen ihm entgegen und noch vor der Stellung brach der Angriff des Feindes zusammen, ein Ehrentag für das 2. Infanterie-Regiment, das an diesem Tage allerdings auch mit schweren Verlusten seine Stellung voll behauptete. Keiner von denen, die es miterlebt haben, wird vergessen, wie die Reservekompanien unseres Regimentes zur Abwehr in tadelloser Linie ausgeschwärmt die Höhen des Vimyabfalles blitzschnell erklommen; die zwei Batterieen, die auch im Feuer stunden, und an denen diese Linien vorüberkamen, begrüßten die Schwesterwaffe bei ihrem Vorgehen mit lautem Hurra. Der Feind schien nun auch erschöpft, denn die nächsten Tage und Wochen verhielt er sich ziemlich ruhig. Für das Regiment aber galt es, nun aus dem vertrommelten Trichtergelände in kurzer Zeit eine verteidigungsfähige Stellung zu bauen.“ 

Man begrub Georg Frisch auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Sterbebild von Georg Frisch
Rückseite des Sterbebildes von Georg Frisch

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.916: Alois Neumeier

Der Soldat Alois Neumeier wurde am 28.09.1882 in Lam geboren und stammte aus der bayerischen Stadt Landshut und war Schneidermeister. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 11. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er fiel am 24.07.1916 im Alter von 23 Jahren während der Schlacht an der Somme bei der französischen Gemeinde Moislains bzw. Hardecourt-aux-Bois.

Man begrub Alois Neumeier auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.

Sterbebild von Alois Neumeier
Rückseite des Sterbebildes von Alois Neumeier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.915: Johann Riemer

Der Soldat Johann Riemer stammte aus der bayerischen Stadt Vilsbiburg und war der Sohn eines Hausbesitzers. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 9. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 26.10.1915 wurde er im Alter von 19 Jahren bei Dubrovitzio in Serbien so schwer verwundet, dass er kurz danach starb.

Über den Todestag und die Todesumstände von Johann Riemer berichtet die Regimentsgeschichte des 3. bayerischen Infanterie-Regiments:

„Am 26.10. rang bayerisches Reserve-Infanterie-Regiment 13 zunächst im Feuerkampf aus Marcovac mit dem am jenseitigen Racaufer eingenisteten Feind, während es dem 3. bayerischen Infanterie-Regiment (I. und II./3. bayerisches Infanterie-Regiment in vorderer Linie) unter kräftiger Unterstützung durch II./22. bayerisches Infanterie-Regiment und durch die Artillerie gelang, die Raca zu überschreiten und nachmittags auf den Höhen nordwestlich Lapovo Raum zu gewinnen. Bayerisches Reserve-Infanterie-Regiment 13 drang zugleich mit 3. bayerisches Infanterie-Regiment in Lapovo ein. Die Höhen zwischen Erni Rao und Lapovo wurden vom I. und II./3. bayerisches Infanterie-Regiment, welch letzteres abends vom III./3. bayerisches Infanterie-Regiment abgelöst wurde besetzt. Lapovo, das außer dem bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment 13 auch der Regimentsreserve des 3. bayerischen Infanterie-Regiments gegen den strömenden Regen Unterkunft gewährte, bereitete den Siegern einen echt orientalischen, unterwürfigen Empfang. Der strömende Regen hatte auch auf den Höhen den schweren Boden grundlos gemacht. Besonders wirksam war aber unter diesen Witterungsverhältnissen die feindliche Maßregel der Anstauung der Lepenica. Die Bewegungen im feindlichen Artilleriefeuer, die zur Verjagung der feindlichen Vorposten und zur Inbesitznahme des Ufers notwendig waren, gestalteten sich dadurch außerordentlich erschöpfend für die Truppe.“

Die Lage des Grabes – sofern es noch vorhanden ist – ist unbekannt.

Seine Heimatgemeinde Vilsbiburg gedenkt Johann Riemer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/vilsbiburg_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Johann Riemer
Rückseite des Sterbebildes von Johann Riemer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.914: Mathias Huber

Der Soldat Mathias Huber stammte aus Lichtenhaag, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Gerzen, und war der Sohn eines Kleinbauern (Häuslers). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er latut Sterbebild als Schütze in der Maschinengewehr-Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Nach Angaben des Volksbundes war er Kavallerist. Diese Angabe wird bestätigt durch die Verlustlisten, nach denen er im unberittenen Schützenzug des 1. bayerischen Reserve-Kavallerie-Regiments kämpfte. Er wurde mit dem bayerischen Mitlitär-Verdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Am 27.10.1916 verstarb er nach schwerer Verwundung bei Colligis im Alter von 23 Jahren an der Aisne.

Man begrub Joseph Ringlstetter auf dem Soldatenfriedhof Cerny-en-Laonnois in Block 1, Grab 2.136.

Seine Heimatgemeinde Lichtenhaag gedenkt Joseph Ringlstetter noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/gerzen-lichtenhaag_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Joseph Ringlstetter
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Ringlstetter

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.913: Hugo Dick

Der Soldat Hugo Dick wurde am 16.10.1991 in der bayerischen Stadt Schwabmünchen geboren. Er war Student des Corps Arminia, München. Im Ersten Weltkrieg diente er als Fähnrich der Reserve in der 8. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 16.10.1914 verstarb er in Folge einer Krankheit.

Die Lage und die Existenz des Grabes von Hugo Dick konnte ich nicht ermitteln.

Seine Heimatgemeinde Schwabmünchen gedenkt Hugo Dick noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/schwabmuenchen.htm

Todesanzeige von Hugo Dick

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.912: Hans Goldbrunner

Der Soldat Hans Goldbrunner stammte aus Passau. Er war Mitglied  in der Studentenverbindung Corps Ratisbonia München. Im Ersten Weltkrieg diente er als Vizefeldwebel und Offiziersstellvertreter in der 10. Kompanie des 3. Reserve-Infanterie-Regiments.

Hans Goldbrunner fiel vermutlich während der Schlacht bei Arras und wurde wahrscheinlich auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy anonym in einem Massengrab begraben.

Todesanzeige von Hans Goldbrunner