Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 808: Joseph Kreil

Der österreichische Soldat Joseph Kreil stammte aus Hofstadt, heute ein Ortsteil der österreichischen Gemeinde Tarsdorf. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 15. Feldkompanie des 14. Infanterie-Regiments. Am 20.07.1916 verstarb er im Alter von 36 Jahren in Insbruck, vermutlich in einem Lazarett.

Eine Grablage ist für Joseph Kreil nicht herauszufinden gewesen.

Sterbebild von Joseph Kreil
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Kreil

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 807: Ludwig Fischer

Der Unteroffizier Ludwig Fischer stammte aus dem bayerischen Bad Bayersojen und war von Beruf Landwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 26. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 22.10.1916 fiel er nach 27 Monaten im Feld während des Vormarschs und den Kämpfen im Törzburgerpass, genauer gesagt bei den Kämpfen nördlich von Campulung in Rumänien.

Die Regimentsgeschichte des 26. bayerischen Infanterie-Regiments berichtet über diesen Tag:

„Am 22.10.1916 hatte das Bataillon hier außerordentlich schweren Stand. Die 12. Kompanie, die in vorgeschobener Stellung auf Höhe 1314 lag, wurde durch einen vielfach überlegenen Angriff schwer bedrängt, erwehrte sich aber mit Hilfe der 10. Kompanie und des rechts anschließenden I./28 des Angriffs, wenn auch unter empfindlichen Verlusten; die Verluste des Feindes waren bedeutend größer.“

Ein Mensch der „empfindlichen Verluste“ war Ludwig Fischer.

Das Grab von Ludwig Fischer ist verschwunden bzw. nicht mehr auffindbar.

Sterbebild von Ludwig Fischer
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Fischer

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 806: Sepp Reifeltshammer

Der österreichische Gefreite Sepp Reifeltshammer (aus Utzenaich?) war Abiturient an einer Oberschule. Im Zweiten Weltkrieg diente er in der Funkabteilung eines Infanterie-Regimentes. Am 26.07.1941 wurde er im Alter von 22 Jahren im Wald von Lopatinka getötet.

Da Sepp Reifeltshammer Österreicher war, konnte ich mangels Recherche Möglichkeiten keine Möglichkeit, seine Grablage zu erfahren.

Sterbebild von Sepp Reifeltshammer
Rückseite des Sterbebildes von Sepp Reifeltshammer

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 805: Sebastian Leinauer

Der Oberschütze Sebastian Leinauer wurde am 05.11.1922 in Aretsried in Bayern geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Gebirgs-Jäger-Regiment. Er wurde mit dem Sturmabzeichen ausgezeichnet. Am 30.05.1943 starb er nach schwerer Verwundung im Alter von 20 Jahren im Feldlazarett 97 bei Pilenkowo, 1944 in Zandrypsch umbenannt.

Man begrub Sebastian Leinauer auf dem Friedhof Jurkowka – Russland.

Sterbebild von Sebastian Leinauer
Rückseite des Sterbebildes von Sebastian Leinauer

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 804: Josef Schilhorn

Der Gefreite Josef Schilhorn wurde am 26.07.1907 in Bayersoien in Bayern geboren. Am 14.02.1944 fiel er im Alter von 36 Jahren in Süditalien vermutlich bei der Schlacht um das Kloster Montecassino. Man begrub Josef Schilhorn auf dem Soldatenfriedhof Cassino in Block 10, Grab 759.

Sterbebild von Josef Schillhorn
Rückseite des Sterbebildes von Josef Schilhorn

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 803: Josef Koch

Josef Koch wurde am 23.02.1925 in Töging am Inn in Bayern als Sohn eines Schmiedemeisters geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Jäger in einem Gebirgs-Jäger-Regiment. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse sowie dem Infanterie-Sturmabzeichen in Silber ausgezeichnet und fiel am 10.04.1944 im Alter von 19 Jahren. Man begrub man ihn auf dem Soldatenfriedhof  Galati, Block 1, Reihe 1, Grab 33.

Sterbebild von Josef Koch
Rückseite des Sterbebildes von Josef Koch

Der theoretische Weg von Josef Koch von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 802: Michael Obermaier

Michael Obermaier (Volksbund: Obermeier) wurde am 04.12.1922 in Obermünchsdorf, einem Ortsteil der niederbayerischen Gemeinde Reisbach, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in einem Gebirgsjäger-Regiment. Er wurde mit dem Infanterie-Sturmabzeichen ausgezeichnet. Am 29.11.1942 wurde er verwundet und starb an dieser Verwundung am 04.12.1942 im Alter von 20 Jahren auf dem Hauptverbandsplatz der Gebirgs-Sanitäts-Kompanie 2/97 beim Nawaginskaja Tunnel im Kaukasus.

Sterbebild von Michael Obermaier
Rückseite des Sterbebildes von Michael Obermaier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.100: Anton Schießl

Der Soldat Anton Schießl stammte aus Stachesried, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Eschlkam, und war der Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 7. Kompanie des 11. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 29.03.1918 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Lassigny während der Großen Schlacht in Frankreich während der Verfolgungskämpfe bis Montdidier und Noyon bei Cambrai.

Über den Todestag berichtet die Regimentsgeschichte des 11. bayerischen Infanterie-Regiments:

„Der Karfreitag (29.03.) und das Ostern (31.03.) in Lassigny mit französischen Gegenangriffen und schwerstem Feuer waren mit die schwersten Tage des ganzen Feldzuges. Die Offensive war auf den toten Punkt gekommen. Die Kampfhandlung zerfiel in erbitterte Teilkämpfe. Dieser Schwächemoment wurde abwechslungsweise vom Freund und vom Feind zu kleineren, aber nicht Entscheidung bringenden Vorstößen ausgenutzt.“

Man begrub Anton Schießl auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Sterbebild von Anton Schießl
Rückseite des Sterbebildes von Anton Schießl

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 801: Wolfgang Emanuel Windisch

Der Obergefreite Wolfgang Emanuel Windisch wurde am 01.04.1920 im oberbayerischen Hausham geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Gebirgs-Jäger-Regiment. Am 11.03.1943 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Abinskaja südwestlich von Krasnodar (Kubangebiet).

Man begrub Wolfgang Emanuel Windisch auf dem Soldatenfriedhof Krasnodar-Apscheronsk in einem Massengrab.

Sterbebild von Wolfgang Emanuel Windisch
Rückseite des Sterbebildes von Wolfgang Emanuel Windisch

Der tehoretische Weg von Wolfgang Emanuel Windisch von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 800: Rudolf Kollmer

Ein neuer Meilenstein ist erreicht: Meine 800. Veröffentlichung eines Weltkriegs Schicksals:

Der Oberfeldwebel Rudolf Kollmer stammte aus  Rimbach und war der Sohn eines Gastwirts. Im Zweiten Weltkrieg diente er in einem Gebirgs-Jäger-Regiment als Oberfeldwebel und Zugführer. Am 25.08.1944 fiel er im Alter von 31 Jahren. Er war mit folgenden Auszeichnungen versehen worden: Erinnerungs-Medaillen 13.3.1938 (Anschluss Österreichs) und  Erinnerungs-Medaille 01.10.38 (Anschluss des Sudetenlandes), Eisernes Kreuz 2. Klasse, Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern, Ostmedaille Teilnehmer an Feldzügen gegen Polen, Frankreich und Russland. Er war 12 Jahre Soldat gewesen und stand 5 Jahre an der Front.

Sterbebild von Rudolf Kollmer
Rückseite des Sterbebildes von Rudolf Kollmer