Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 2.208: Fritz Meisl

Der Soldat Fritz Meisl wurde am 28.12.1923 in Neufang als Sohn eines Landwirts geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Schütze in einem Grenadier-Regiment.  Am 29.07.1943 fiel er im Alter von 19 Jahren in Russland bei Dolgaja Berg bei Krasnodar am Kuban.

Man begrub Fritz Meisl auf dem Soldatenfriedhof Gora Dolgaja in einem Massengrab.

Sterbebild von Fritz Meisl
Rückseite des Sterbebildes von Fritz Meisl

Die Gefallenen des Frankfurter Hauptfriedhofs – Teil 9: Paulus Kässhammer

Der Soldat Paulus Kässhammer wurde am 30.06.1875 in der Gemeinde Ottenhöfen im heutigen Bundesland Baden-Württemberg geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landsturmmann in der 1. Kompanie des Landwehr-Infanterie-Ersatz-Bataillons Weilburg an der Lahn im XVIII/42 Armee-Korps. Am 06.06.1916 verstarb er im Alter von 40 Jahren in Frankfurt an einer Krankheit.

Man begrub Paulus Kässhammer auf dem Hauptfriedhof Frankfurt am Main in Reihe F, Grab 36.

Grab von Paulus Kässhammer

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 2.207: Willy Niggl

Der Soldat Willy Niggl wurde am 06.03.1920 in der Gemeinde Lechbruck am See in Bayern geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Obergefreiter in einem Aertillerie-Regiment. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 27.10.1943 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Domamerki, in der Region Gomel (weißrussisch: Homel) im heutigen Weißrussland.

Die Lage des Grabes von Willy Niggl ist unbekannt. Es könnte sein, dass seine sterblichen Überreste, wenn sie geborgen wurden, auf dem Soldatenfriedhof Berjosa anonym in einem Massengrab begraben wurden.

Sterbebild von Willy Niggl
Rückseite des Sterbebildes von Willy Niggl

Die Gefallenen des Frankfurter Hauptfriedhofs – Teil 8: Josef Friedrich Hillesheim

Der Soldat Josef Friedrich Hillesheim wurde am 23.06.1895 in Briedel geboren, einem Gemeinde im heutigen Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Pionier in der 2. Abteilung des 4. Minenwerfer-Bataillons. Am 07.06.1916 verstarb er im Alter von 20 Jahren in einem Reserve-Lazarett in Frankfurt an einer Krankheit.

Man begrub Josef Friedrich Hillesheim auf dem Hauptfriedhof Frankfurt am Main in Reihe F, Grab 35.

In seiner Heimatgemeinde Briedel gedenkt man Josef Friedrich Hillesheim noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2024/briedel_st-martins-kirche_lkr-cochem-zell_wk1_wk2_rp.html

Grab von Josef Friedrich Hillesheim

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 2.206: Michael Sieber

Der Soldat Michael Sieber wurde am 01.02.1914 in der bayerischen Gemeinde Prem geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der deutschen Wehrmacht. Am 25.06.1941 fiel er im Alter von 27 Jahren zwei Kilometer von Cholojow in der heutigen Ukraine (damals Russland) an der Ostfront.

Man begrub Michael Sieber auf dem Soldatenfriedhof Potelitsch in einem Massengrab.

Sterbebild von Michael Sieber
Rückseite des Sterbebildes von Michael Sieber

 

Sonderbeitrag Walter und Karl Kempf

Der Soldat Karl Kempf wurde am 19.05.1890 in der hessischen Stadt Gießen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Vizewachtmeister in der 4. Eskadron des 5. Dragoner-Regiments. Am 07.06.1915 fiel er im Alter von 25 Jahren in Kurland vor Schaulen (Šiauliai) im heutigen Lettland. Er fiel bei der Ortschaft Trokischki.

Über den Todestag und die Todesumstände von Karl Kempf berichtet die Regimentsgeschichte des 5. Dragoner-Regiments:

„Am anderen Tage geht die Brigade auf sumpfigen, besonders für Artillerie kaum passierbaren Wegen, längs Wald und längs der Poszawsza entlang auf Budy und Vw. Rymneki. Die 4. Eskadron wird zur Feststellung des feindlichen linken Flügels auf Rudsziny entsandt. Zu ihrer Unterstützung werden am 07.06. noch die 1./Dragoner 5 und die 4./Husaren 14 nachgesandt. Noch ehe sich diese Eskadrons aber in dem unübersichtlichen Waldgelände trafen, stößt die 4. Eskadron überraschend auf den Feind. Infolge kräftigen und energischen Zufassens der Eskadron macht diese etwa 200 Gefangene. Da sie unweit Trokischki jedoch erneut und diesmal auf weit überlegenen Gegner stößt und von diesem sofort flankierend angegriffen wird, wobei Leutnant von Wick fällt, die Verbindung mit den nachgesandten beiden Eskadrons noch immer nicht hergestellt ist, muss sich die 4. Eskadron in allgemeiner Richtung auf Jankajcie zurückziehen und kann nur noch etwa 40 Gefangene mit zum Regiment bringen. Die Linie Trokischki-Rudsziny wird darauf von 1., 4. und 2. Eskadron neu besetzt und zur Verteidigung eingerichtet. 3./Dragoner 5 bleibt Bedeckung der Artillerie, zugleich Reserve in Jankajcie.

Dem Befehl der Brigade, den für den 08.06. angesetzten Angriff des Korps Morgen wieder in der rechten Flanke zu begleiten, wird allerdings ohne Hoffnung auf ein wirksames Eingreifen unsererseits entsprochen. Wir marschieren zu Fuß auf Dämmen und Waldwegen so weit wir kommen, jedoch sperrt Sumpf und See bald jedes weitere Vordringen. Hier ist auch kein Gegner. Am Nachmittag holt uns ein Brigadebefehl wieder zurück. Da der Gegner südwestlich Schaulen vor dem Druck des I. Reserve-Korps doch allmählich zu weichen beginnt, wird es die neue Aufgabe der 22. Kavallerie-Brigade, die Feindverhältnisse östlich des Bagno Terule zu erkunden und eventuell gegen die Straße und Bahn Schaulen – Radziwilischki vorzustoßen.“

Die Lage des Grabes von Karl Kempf ist unbekannt. Wahrscheinlich existiert es nicht mehr.

Ebenfalls auf der unten abgebildeten Gedenkplatte wird dem Soldaten Walter Kempff gedacht. Er wurde am 08.09.1902 ebenfalls in Gießen geboren. Er kämpfte im Zweiten Weltkrieg als Unteroffizier in der Wehrmacht. Am 20.06.1940 fiel er im Alter von 37 Jahren in Frankreich in der Normandie. Er wurde auf dem Soldatenfriedhof Mont d’Huisnes in Gruft 62, Grabkammer 114 beigesetzt.

Gedenktafel für Karl und Walter Kempff
Gedenktafel für Karl und Walter Kempff

Die Gefallenen des Frankfurter Hauptfriedhofs – Teil 7: Karl August Christian Holtzmann

Der Soldat Karl August Christian Holtzmann wurde am 23.01.1888 in der hessischen Stadt Frankfurt am Main geboren und war Kaufmann. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatz-Reservist in der 8. Kompanie des 81. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 03.06.1916 verstarb er nach schwerer Verundung im Alter von 28 Jahren, vermutlich in einem Lazarett in Frankfurt.

Man begrub Karl August Christian Holtzmann auf dem Hauptfriedhof Frankfurt am Main in Reihe F, Grab 31.

Karl August Christian Holtzmann

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.205: Georg Hofbauer

Der Soldat Georg Hofbauer stammte aus Stockahausen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Arnstorf, und war Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg diente er der 7. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Militäer-Verdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Am 12.02.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren während des Stellungskampfes bei Montauban-de-Picardie, Longueval, Maricourt, Guillemont und Bois Faviére durch Granatschuss.

Man begrub Georg Hofbauer auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.

Sterbebild von Georg Hofbauer
Rückseite des Sterbebildes von Georg Hofbauer