Der Bahnmaurer Peter Hölzl stammte aus Simbach am Inn in Bayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 2. Reserve-Infanterie-Regiment als Unteroffizier. Am 05.09.1914 fiel er im Alter von 28 Jahren bei Maixe während der grausamen Stellungskämpfe bei Xaffévillers in den Vogesen und dem Elsass. Er fiel bereits beim Vormarsch des Regiments über Badmenil, Bazien zu den östlich Xaffévillers gelegenen Höhen.
Peter Hölzl wurde auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab begraben, vermutlich bei der Zusammenlegung der vielen kleinen im Elsass.
Franz Pfaffinger stammte aus Ragern, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Kößlarn und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 06.07.1916 fiel er wöhrend der Schlacht an der Somme im Alter von 21 Jahren in einem Wald bei Mametz in Frankreich durch Granatschuss.
Über den Todeszeitraum von Franz Pfaffinger berichtet die Regimentsgeschichte des 16. bayerischen Infanterieregiments:
„Der Feind begann am 04.07. sich mit den Geschützen schweren Kalibers auf die Stellungen unter Fliegerbeobachtung einzuschießen.
Ortschaften, Straßen und die lange Mulde nördlich der Stellung lagen vollständig unter Schrapnell- und Granatfeuer; jeder Verkehr wurde sehr erschwert und musste in die späten Abend- oder frühen Morgenstunden verlegt werden. Leider kamen fast gar keine Baustoffe, wie Stollenhölzer, Draht usw. in die Stellung, dazu fiel auch noch Regenwetter ein, das die Gräben, da Sickerlöcher und Roste fehlten, in grundlosen Schlamm verwandelten. Um die Wälder von Trones und Bernasay und um den Mametz-Wald tobte bereits der Kampf. Sie mussten in den Besitz der Engländer kommen, bevor sie zum Stoß gegen die dahinterliegende Hauptstellung ansetzen konnten. In den Südzipfel des Mametz-Waldes waren sie schon eingedrungen. Die 11. Kompanie trieb sie mit Handgranaten wieder hinaus. Drei Angriffe wurden auf diese Weise zunichte.
Mit immer größerer Künheit beobachteten die feindlichen Flieger das Feuer ihrer Artillerie. Ganz niedrig fliegend nahmen sie jede unvorsichtige Bewegung in den Gräben unter Feuer und lenkten das Feuer der schweren Geschütze auf die einzenlnen wenigen Unterstände. Das bisherige Einschießen wurde am 07.07. zum Wirkungsschießen. Longueval, Bazentin le Grand und Bazentin le Petit hatten besonders darunter zu leiden. Die Verluste stiegen beträchtlich. Die zum Teil sehr schweren Grabenbeschädigungen wurden während der Feuerpausen in der Nacht wieder ausgebessert. Das II. Bataillon arbeitete hauptsächlich an der Befestigung von Longueval durch Anlage eines neuen Verbindungsgrabens und einer Riegelstellung etwa in der Ortsmitte.“.
Die Lages des Grabes von Franz Pfaffinger ist unbekannt. Es könnte jedoch gut sein, dass sein Leichnam, oder das was von ihm übrig blieb, anonym auf dem Soldatenfriedhof Fricourt beigesetzt wurde. Dort wurden seine ebenfalls gefallenen Kameraden aus der 10. Kompanie beigesetzt, die im gleichen Zeitraum wie er fielen:
Gefreiter Josef Meisinger, gefallen am 10.07.1916 im Mametzer Wald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
Sergant Anton Seybold, gefallen am 14.07.1916 im Mametzer Wald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
Ersatz-Reservist Ignaz Lang, gefallen am 10.07.1916 im Mametzer Wald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
Infanterist Xaver Fetschele, gefallen am 10.07.1916 im Mametzer Wald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
Infanterist Michael Eichmayr, gefallen am 10.07.1916 im Mametzer Wald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
Sterbebild von Franz PfaffingerRückseite des Sterbebildes von Franz PfaffingerPortraitaufnahme von Franz Pfaffinger
Der theoretische Weg von Franz Pfaffinger von seinem Geburtsort über seinen wahrscheinlichen Sterbeort zu seinem wahrscheinlichen Grab:
Der Landsturmmann Heinrich Schleininger stammte aus Starnberg, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Saaldorf, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 16. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Mitte 1916 wurde er leicht verwundet gemeldet. Am 18.04.1918 fiel er im Alter von 30 Jahren bei Fontaine durch einen Granatvolltreffer.
Heinrich Schleininger wurde auf dem Soldatenfriedhof Montdidier in einem Massengrab beigesetzt.
Sterbebild von Heinrich SchleiningerRückseite des Sterbebildes von Heinrich Schleininger
Der Bauerssohn Josef Huber stammte aus Engelbrechtsmünster in Bayern, heute ein Ortsteil der Stadt Geisenfeld. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 21. bayerisches Reserve-Infanterie-Regiments. Am 04.10.1915 fiel er im Alter von 20 Jahren während der Herbstschlacht bei La Bassée und Arras in Frankreich.
Josef Hubers Grab befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Beaucamps-Ligny in Block 3, Grab 126.
Sterbebild von Josef HuberRückseite des Sterbebildes von Josef Huber
Der theoretische Weg von Josef Huber von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Der Kriegsfreiwillige Konrad Müller wurde am 01.09.1894 in Forchheim in Bayern geboren und studierte Mathematik. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 5. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 26.10.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Bénifontaine, Hulluch und La Bassée in Frankreich durch eine schwere Verletzung durch eine Handgranate.
Konrad Müller wurde letztlich auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in einem Massengrab begraben.
Der Wehrmann Martin Archinger stammte aus dem bayerischen Engelbrechtsmünster, heute ein Ortsteil der Stadt Geisenfeld, und war der Sohn eines Schmiedemeisters. Im Ersten Weltkrieg diente er als Ersatz-Reservist in der 12. Kompanie des 13. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 05.11.1914 fiele er im Alter von 31 Jahren am Arras bei Neuville-Staint-Vaast
Martin Archinger ist auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab begraben.
Sterbebild von Martin ArchingerRückseite des Sterbebildes von Martin Archinger
Der theoretische Weg von Martin Archinger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Soldat Josef Leitner stammte aus Simbach am Inn in Bayern und war Bahnarbeiter von Beruf. Im Ersten Weltkrieg diente er als Jäger im 1. Reserve-Jägerbataillon. Am 12.06.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Beaurains in Frankreich.
Josef Leitner wurde auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in Frankreich in einem Massengrab beigesetzt.
Der Kanonier und Fahrer Josef Bielmeier stammte aus Viechtach in Bayern und war der Sohn eines Brauereibesitzers. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 137. bayerischen Ieichten Munitions Kolonne. Am 16.07.1918 fiel er im Alter von 28 Jahren bei Sterbebild: Baiyacourt, Volksbund: Bougacourt, richtig: Boujacourt während der großen Schlacht in Frankreich an der Marne.
Man begrub Josef Bielmeier auf dem rund sieben Kilometer von seinem Sterbeort entfernten Soldatenfriedhof Marfaux in einem Massengrab.
Der Ersatz-Reservist Martin Erber stammte aus Postau, einer niederbayerischen Gemeinde, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 28.04.1916 fiel er im Alter von 27 Jahren bei Malancourt bei der Schlacht um Verdun durch Granatschuss.
Man begrub Martin Erber auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in Frankreich in einem Massengrab.
Sterbebild von Martin ErberRückseite des Sterbebildes von Martin Erber
Der theoretische Weg von Martin Eber von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Johann Schöner war ein Metzgermeisterssohn und stammte aus Landshut. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments als Reservist. Am 12.05.1915 fiel er im Alter von 25 Jahren in der Nähe von Bailleul bei Arras in Frankreich.
Eine Grablage war für Johann Schöner nicht zu ermitteln.
Sterbebild von Johann SchönerRückseite des Sterbebildes von Johann Schöner