Der Gefreite Johann Nitzinger stammte aus Oberstoiß, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Anger, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiment als Krankenträger. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz und mit dem Verdienst-Kreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Am 20.10.1918 fiel er im Alter von 24 Jahren in Frankreich nach 48 Monaten Kriegsdienst während der Kämpfe in der Hundingstellung durch den Treffer eines Granatsplitters im Kopf.
Sterbebild von Johann NitzingerRückseite des Sterbebildes von Johann Nitzinger
Der Gefreite Ludwig Faltermaier (wahrscheinlich „Faltermeier“) stammte aus Frixing, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Erharting, und war der Sohn eines Maurers. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Batterie des 2. bayerischen Fuß-Artillerie-Regiment. Er wurde mit dem Bayerischen Militär-Verdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Am 10.04.1918 fiel er im Alter von 20 Jahren nach 13 Monaten Kriegsdienst bei Monchy (Monchy-le-Preux?).
Offiziell ist für Ludwig Faltermaier keine Grablage bekannt. Er könnte jedoch auf dem Soldatenfriedhof Carvin anonym in einem Massengrab beigesetzt worden sein. Hier bin ich jedoch recht unsicher.
Der Gefreite Georg Zwieselsberger stammte aus Mörn, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Engelsberg, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie de 25. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 07.10.1915 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Sommepy in Frankreich durch eine Granatverletzung.
Offiziell ist für Georg Zwieselsberger keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St.-Étiennes-à-Arnes begraben wurde, wo seine Regimentskameraden begraben wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Gefreiter Georg Pöll, gefallen am 06.10.1915 bei Sommepy, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Étiennes-à-Arnes in einem Massengrab;
Gefreiter Karl Unold, gefallen am 06.10.1915 bei Sommepy, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Étiennes-à-Arnes in einem Massengrab;
Infanterist Engelbert Strehle, gefallen am 06.10.1915 bei Sommepy, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Étiennes-à-Arnes in einem Massengrab;
Unteroffizier Engelbert Seitz, gefallen am 06.10.1915 bei Sommepy, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Étiennes-à-Arnes in einem Massengrab.
Sterbebild von Georg ZwieselbergerRückseite des Sterbebildes von Georg Zwieselberger
Der Gefreite Vinzenz Hunklinger wurde am 19.07.1883 in Anger in Bayern geboren und war Postbote in München. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Mitte 1915 wurde er leicht verwundet und mit dem Verdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Im Oktober 1916 wurde Vinzenz Hunklinger vermisst gemeldet. Franzosen hatten ihn am 03.09.1916 während der Stellungskämpfe im Artois gefangen genommen. Im Februar 1917 teilten die Militärbehörden dann mit, dass er in Kriegsgefangenschaft geraten sei. Am 16.05.1918 verstarb er im Alter von 35 Jahren nach 21 Monaten in französischer Kriegsgefangenschaft.
Man begrub Vinzenz Hunklinger auf dem Soldatenfriedhof Saint Nazaire in Block L, Grab 21.
Sterbebild von Vinzenz HucklingerRückseite des Sterbebildes von Vinzenz Hucklinger
Der Gefreite Franz Xaver Grotz wurde am 05.12.1892 in Görisried in Bayern als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Maschinengewehr-Kompanie des 8. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Militär-Verdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Am 28.05.1918 fiel er im Alter von 25 Jahren während der Kämpfe an der Ancre, Somme und Avre.
Die Grablage von Franz Xaver Grotz ist nicht bekannt.
Der Gefreite Christian Stettner stammte aus Schwandorf in Bayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 9. Kompanie des 19. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 03.11.1914 bei Saint-Mihiel verwundet und verstarb drei Tage später am 06.11.1914 24 an dieser Verwundung.
Seine Grablage ist offiziell unbekannt. Ich vermute, dass er auf dem Soldatenfriedhof Troyon oder Saint-Mihiel anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde.
Sterbebild von Christian StettnerRückseite des Sterbebildes von Christian Stettner
Der Gefreite Thomas Schaffner stammte aus Mais, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Traunreut, und war der Sohn des Landwirts Tannenbichler. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 25.09.1914 fiel er im Alter von 27 Jahren bei Chuignes – Chuignolles an der Somme.
Offiziell ist keine Grablage für Thomas Schaffner bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers beigesetzt wurde, wo auch seine Regimentskameraden begraben wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Leutnant Karl Göbel, gefallen am 25.09.1914 bei Dompierre, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab;
Infanterist Johann Fichtner, gefallen am 25.09.1914 bei Cappy, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab;
Infanterist Michael Strobl, gefallen am 25.09.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.
Sterbebild von Thomas SchaffnerRückseite des Sterbebildes von Thomas Schaffner
Der Gefreite Franz Bräumann stammte aus Mayerhofen, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Laufen (Salzach). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 14.10.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren in Frankreichs Norden bei Arras und Souchez vermutlich durch starkes Artilleriefeuer.
Die Grablage von Franz Bräumann lässt sich aufgrund der unsicheren Datenlage derzeit nicht bestimmen.
Sterbebild von Franz BräumannRückseite des Sterbebildes von Franz Bräumann
Der Gefreite August Massinger stammte aus Stetten und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 45. bayerischen Flieger-Abteilung. Am 12.10.1918 fiel er nach 49 Monaten Kriegsdienst auf dem Weg in den Urlaub im Alter von 29 Jahren in einem Lazarettzug durch eine Fliegerbombe.
Man begrub August Massinger auf dem Soldatenfriedhof Vladslo in Block 6, Grab 56.
Sterbebild von August MassingerRückseite des Sterbebildes von August Massinger
Der Gefreite Josef Manzinger stammte aus Seppenberg, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schnaitsee Manzingersohn. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 24. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 04.11.1916 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Lesbœufs während der Schlacht an der Somme.
Man begrub Josef Manzinger auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.
Sterbebild von Josef ManzingerRückseite des Sterbebildes von Josef Manzinger