Der Gefreite Georg Forster wurde am 12.04.1913 in Amberg in Bayern geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Infanterie-Regiment. Er nahm am Feldzug gegen Frankreich und auf dem Balkan teil. Am 25.02.1942 fiel er im Alter von 27 Jahren in Russland südlich Pogostje.
Man begrub Goerg Forster auf dem Soldatenfriedhof Sologubowka unter den unbekannten Toten.
Sterbebild von Georg ForsterRückseite des Sterbebildes von Georg Forster
Der Gefreite Anton Lerf wurde in Bernbeuren geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er in einem Infanterie-Regiment. Am 20.11.1941 fiel er im Alter von 22 Jahren in Kuroja bei Bogorodizk in Russland.
Die Lage der Ruhestätte von Anton Lerf ist unbekannt.
Sterbebild von Anton LerfRückseite des Sterbebildes von Anton Lerf
Der Gefreite Gottfried Gast weurde am 28.12.1917 in Frankau geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rettenbach am Auerbach. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Infanterie-Regiment. Am 06.02.1942 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Pogostje.
Man begrub Gottfried Gast auf einem Friedhof bei Konduja in Russland.
Sterbebild von Gottfried GastRückseite des Sterbebildes von Gottfried Gast
Der Gefreite Gilbert Moser wurde am 26.07.1912 in Schwarzenbach geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Antdorf. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Panzerjäger-Regiment. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 01.02.1942 verstarb er im Alter von 29 Jahren im Reserve-Lazarett „Maria Hilf“ in Krefeld.
Es ist anzunehmen, dass Hilbert Moser auf einem Krefelder Friedhof im militärischen Bereich beigesetzt wurde und dass sein Grab noch heute existiert.
Sterbebild von Gilbert MoserRückseite des Sterbebildes von Gilbert Moser
Der Gefreite Michael Kilger stammte aus Wieshof und war der Sohn eines Landwirts. Im Zweiten Weltkrieg diente er in einem Artillerie-Regiment. Am 26.08.1943 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Isjum (Wikniew) in der heutigen Ukraine.
Man begrub Michael Kilger auf dem Soldatenfriedhof Charkow in der heutigen Ukraine unter den Unbekannten.
Sterbebild von Michael KilgerRückseite des Sterbebildes von Michael Kilger
Der Gefreite Franz Schuh wurde am 29.11.1919 in Limpfings in Österreich geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er in einem Infanterie-Regiment. Am 10.06.1942 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Stewo – Lina im damaligen Russland.
Man begrub Franz Schuh auf einem Friedhof bei Nowyj Liman in der heutigen Ukraine.
Sterbebild von Franz SchuhRückseite des Sterbebildes von Franz Schuh
Der Gefreite Hans Bayerl stammte aus Metten in Bayern und war Maler von Beruf. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Infanterie-Regiment. Am 06.07.1941 fiel er im Alter von 27 Jahren an der Ostfront.
Über den Sterbeort und die Lage seines Grabes konnte ich nichts recherchieren.
Sterbebild von Hans BayerlRückseite des Sterbebildes von Hans Bayerl
Der Gefreite Josef Reichart wurde am 05.11.1924 in Obergünzburg in Bayern geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er in einem Infanterie-Regiment. Am 29.10.1943 fiel er im Alter von 18 Jahren bei Saporoshje in der Ukraine.
Man begrub Josef Reichart auf einem Friedhof bei Nowo Kitschkas (Teil von Saporoshje) in der Ukraine, wo sich wohlmöglich noch heute sein Grab befindet.
Sterbebild von Josef ReichartRückseite des Sterbebildes von Josef Reichart
Der Gefreite Xaver Dietrich wurde am 01.07.1920 in Apfeltrang geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Ruderatshofen. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Infanterie-Sturmabzeichen ausgezeichnet. Am 26.12.1941 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Schatajewo in Russland.
Man begrub Xaver Dietrich irgendwo bei Schatejowo. Ob sein Grab noch erhalten ist, ist unbekannt.
Der Landwirt Sebastian Zierer stammte aus Ettersdorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Mallersdorf – Pfaffenberg. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 7. Kompanie des 13. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 22.09.1916 fiel er bei Flers im Alter von 30 Jahren während der Schlacht an der Somme.
Über den Todestag von Sebastian Zierer berichtet die Regimentsgeschichte des 13. bayerischen Infanterie-Regiments:
„II. Bataillon: Kronprinzenstellung, starke artilleristische Beschießung, viele Verschüttungen, empfindliche Verluste. Abends wurde 5. und 6. zum I. Bataillon an Stelle des entlassenen 1/2 I. 10. Regiments befohlen; die Ausführung dieser Abstellung gelang aber nur unvollkommen.“
Einer der „empfindlichen Verluste“ war Sebastian Zierer.
Offiziell ist keine Grablage für Sebastian Zierer bekannt. Ich vermute jedoch, dass er auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab anonym beigesetzt wurde. Dort wurden seine Kameraden aus dem 13. bayerischen Infanterie-Regiment begraben, die im gleichen Zeitraum fielen, z. B.:
Unteroffizier Josef Pfeffer, gefallen am 22.09.1916 bei Flers, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
Landsturmmann Josef Sattlberger, gefallen am 23.09.1916 bei Flers, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
Infanterist Michael Johann Lang, gefallen am 24.09.1916 bei Flers, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
Infanterist Anton Ritzer, gefallen am 23.09.1916 bei Flers, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.
Sterbebild von Sebastian ZiererRückseite des Sterbebildes von Sebastian Zierer
Der theoretische Weg von Sebastian Zierer von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: