Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.905: Xaver Blessenberger

Der Soldat Xaver Bles(s)enberger stammte aus der bayerischen Gemeinde Buchbach und war der Sohn eines Viktualienhändlers (Lebensmittelhändler). Im Ersten Weltkrieg diente er im 16. Reserve-Infanterie-Regiment, in dem auch der spätere Diktator Adolf Hitler diente. Am 12.03.1915 wurde er laut Sterbebild bei La Basel schwer verwundet und verstarb am 24.03.1915 im Alter von 23 Jahren im Krankenhaus in Krefeld. Ich gehe jedoch davon aus, dass es sich hier um einen Irrtum handelt. Das 16. bayerische Reserve-Infanterie-Regiment war am 12.03.1915 in heftigste Kämpfe bei Neuve Chapelle einbezogen.

Die Lage des Grabes von Xaver Blessenberger ist unbekannt.

Seine Heimatgemeinde Buchbach gedenkt Xaver Blessenberger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/buchbach_wk1_bay.htm

Sterbebild von Xaver Blessenberger
Rückseite des Sterbebildes von Xaver Blesseneberger

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.903: Ludwig Atzberger

Der Soldat Ludwig Atzberger stammte aus Dingolfing in Bayern und war von Beruf Steinmetzgehilfe. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde in Russland und Frankreich eingesetzt. Am 19.03.1916 verstarb er nach längerer Krankheit im Alter von 25 Jahren im Lazarett Dingolfing.

Seine Heimatgemeinde Dingolfing gedenkt Ludwig Atzberger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/dingolfing_frdh_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Ludwig Atzberger
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Atzberger

 

Die Männer des Zweiten Weltkrieges – Teil 1.892: Matthäus Haunolder

Der Soldat Matthäus Haunolder wurde am 25.09.1915 in Pyramoos geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Sankt Wolfgang. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in einem Infanterie-Regiment. Am 23.06.1941 verstarb er im Alter von 25 Jahren im Feldlazarett 268 bei Ostrowek Sadowne im heutigen Polen nach schwerer Verwundung

Man begrub Matthäus bei Pulawy.

Seine letzte Heimatgemeinde Haag-Oberndorf gedenkt Matthäus Haunolder noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/haag-oberndorf_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Matthäus Haunolder
Rückseite des Sterbebildes von Matthäus Haunolder

Die Männer des Zweiten Weltkrieges – Teil 1.891: Martin Schwinghammer

Der Soldat Martin Schwinghammer wurde am 12.04.1913 in Haus, Pfarrei Maltenbeth, Volksbund Mais geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Stabsgefreiter in einem Infanterie-Regiment. Am 23.12.1945 verstarb er im Alter von 33 Jahren im Kriegsgefangenenlager Tuschino bei Moskau an einer Lungenentzündung.

Man begrub Martin Schwinghammer auf dem Soldatenfriedhof Tuschino in Russland.

Seine Heimatgemeinde Maitenbeth gedenkt Martin Schwinghammer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/maitenbeth_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Martin Schwinghammer
Rückseite des Sterbebildes von Martin Schwinghammer

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.886: Josef Zott

Der Soldat Josef Zott stammte aus der bayerischen Gemeinde Laaber. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist  in der 1. Kompanie des 11. bayerischen Infanterie-Regiment. Am 20.08.1914 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Gefechten in Probsthofen (französisch: Prévocourt).

Über den Todestag berichtet die Regimentsgeschichte des 11. bayerischen Infanterie-Regiments:

„Die Bataillone trafen um Mitternacht am Bahn Durchlass bei Herlingen ein und erhielten dort vom Regimentskommandeur die Weisung, westlich der Ortschaft Biwaks zu beziehen; der Feind hatte am Abend seine Vortruppen in der Linie Thimonville – Morville vorgeschoben und sein Angriff war in den Morgenstunden des 20. zu erwarten.

Das III. bayerische Ulanan-Regiment kam jedoch der Absicht des Feindes zuvor. Um 3.00 Uhr morgens wurden die Zelte bereits wieder abgebrochen und das Regiment stellte sich bei St. Epvre zum Angriff bereit. Als Angriffsstreifen war ihm der Raum zugewiesen zwischen Bacourt – „Hochberg“ (rechter Flügel) und Morville – Prevocourt (linker Flügel). Die Bataillone gingen um 6.00 Uhr vormittags entfaltet in diesem Streifen vor, I. und III./11. in vorderer Linie; II./11. war Brigadereserve. Später wurden die Grenzen für das Regiment derart verschoben, dass sein rechter Flügel östlich von Hochberg vorbei und der linke Flügel über Hannocourt anzugreifen hatte. Nach dem Durchmarsch durch Prevocourt, gegen 10.00 Uhr vormittags, gerieten die Bataillone von Hanocourt her in feindliches Infanteriefeuer; Artillerie beschoss ihre Entwicklung von den Höhen bei Faxe – Fronteny her. I. und III. gingen nunmehr westlich an Hannocourt (das vom 6. Regiment genommen wurde) vorbei gegen die Linie Biviers – Höhenzug östlich Faxe – Fonteny vor; nach zähem Kampf wurden die beherrschenden Höhen dem Feind entrissen und die Dörfer Biviers, Faxe und Fonteny mit stürmender Hand genommen. Das II.(11., das von Prevocourt aus dem Regiment wieder zur Verfügung gestellt worden war, sowie das III./6., das in den Gefechtsabschnitt des 11. Regiments geriet, beteiligten sich am Sturm. Der Feind zog sich unter dem Schutz seiner kräftig feuernden Batterien in die Waldungen von Chateau-Salins und auf Fresnes en Saulnois zurück. Nach dem Abzug des Feindes stellte sich das Regiment hinter den genommenen Höhen zu weiterer Verwendung bereit; die Verfolgung konnte jedoch am 20. nicht mehr eingeleitet werden und nach Einbruch der Dunkelheit gingen die Bataillone am Südrand des Waldes von Serre zur Ruhe über.

Man begrub Josef Zott auf dem Soldatenfriedhof Morhange in einem Massengrab. 

Seine Heimatgemeinde Laaber gedenkt Josef Zott noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2017/laaber_lk-regensburg_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Josef Zott
Rückseite des Sterbebildes von Josef Zott

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.883: Mathias Simonis

Der Soldat Mathias Simonis wurde am 09.04.1887 in Strohn geboren, heute ein Teil der Verbandsgemeinde Daun in Rheinland-Pfalz. Im Ersten Weltkrieg diente er als Vize-Wachtmeister im 70. preußischen Feld-Artillerie-Regiment. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 05.05.1917 fiel er im Alter von 30 Jahren bei Reims in Frankreich.

Laut Volksbund ist ein Vize-Feldwebel Martin Simonis, gefallen am 05.05.1917, auf dem Soldatenfriedhof Asfeld in Block 2, Grab 238 begraben. Ich bin mir sicher, dass es sich um Mathias Simonis handelt, da ein Martin Simonis laut Verlustlisten nicht existierte.

Seine Heimatgemeinde Strohn gedenkt Mathias Simonis noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2014/strohn_lk-vulkaneifel_wk1_wk2_rhein-pf.html

Sterbebild von Mathias Simonis
Rückseite des Sterbebildes von Mathias Simonis

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.881: Wilhelm Steffens

Der Soldat Wilhelm Steffens stammte aus Strohn im heutigen Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 399. preußischen Infanterie-Regiments als Unteroffizier. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 04.04.1918 fiel er vermutlich an der Somme im Alter von 22 Jahren während der letzten schweren Schlachten in Frankreich.

Die Lage des Grabes für Wilhelm Steffens ist nicht mehr zu ermitteln.

Seine Heimatgemeinde Strohn gedenkt noch heute Wilhelm Steffens auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2014/strohn_lk-vulkaneifel_wk1_wk2_rhein-pf.html

Sterbebild von Wilhelm Steffens
Rückseite des Sterbebildes von Wilhelm Steffens

Die Männer des Zweiten Weltkrieges – Teil 1.876: Sebastian Eisner

Der Soldat Sebastian Eisner stammte aus Wasserburg am Inn und diente im Zweiten Weltkrieg als Obergefreiter in einem Gebirgsjäger-Regiment. Er kämpfte in Polen, Frankreich, Griechenland und Russland. Am 23.02.1944 verstarb er im Alter von 27 Jahren nach längerer Krankheit  und fünf Jahren Kriegsdienst.

Die Lages des Grabes von Sebastian Eisener konnte ich nicht ermitteln.

Seine Heimatgemeinde Wasserburg am Inn gedenkt Sebastian Eisner noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2011/wasserburg_am_inn_st._jakob_kirche_70-71_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Sebastian Eisner
Rückseite des Sterbebildes von Sebastian Eisner

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.869: Josef Huber

Der Unteroffizier Josef Huber wurde am 03.03.1882 in der bayerischen Stadt Traunstein geboren und war Schlosser von Beruf. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie (falsche Angabe auf Sterbebild) des 3. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 30.03.1916 fiel er im Alter von 33 Jahren im Bois de Malancourt während der Schlacht um Verdun.

Über den Todestag von Josef Huber berichtet die Regimentsgeschichte des 3. bayerischen Infanterie-Regiments:

„Das Bataillon wurde in der Nacht zum 30.03. zu Munitions- und Materialtransport für die vordere Linie eingesetzt, eine bei dem Trommelfeuer und dem schauderhaften Zustand der Gräben äußerst schwierige und undankbare Aufgabe, die nicht unbeträchtliche Verluste kostete. Der deutsche Gegenangriff hatte in dem Trommelfeuer und in dem zerstörten und verschlammten Grabengewirr den Feind nicht gänzlich aus dem zerfetzten Walde zu vertreiben vermocht. Weit war der Franzose übrigens nicht eingedrungen; wie weit und in welcher Stärke, ließ sich in dem furchtbaren Chaos, den das fortgesetzte Trommelfeuer und der Kampf ergeben hatte, zunächst nicht feststellen.“

Man begrub Josef Huber auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeidne Traunstein gedenkt Josef Huber noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/traunstein_1u2wk_bay.htm

Sterbebild von Josef Huber
Rückseite des Sterbebildes von Josef Huber

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.868: Ludwig Liebhart

Der Soldat Ludwig Liebhart wurde am 11.12.1890 in Lindberg in Niederbayern geboren und lebte in Dirnhub, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Postmünster. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 28.01.1916 fiel er im Alter von 25 Jahren durch ein Artillerie-Geschoss bei St. Laurent.

Über den Todestag berichtet die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

„Am 28.01.1916 wurde zur Feststellung des gegenüberliegenden Gegners ein Patrouillenunternehmen in der Häuserreihe durch die 10. Kompanie durchgeführt und durch Tote das 209. französische Regiment festgestellt. Der Angriff, der ab 25. sehr sorgfältig vorbereitet worden war und durch Trommelfeuer eingeleitet wurde, drang einige Häuser weit vor und wurde dann durch sehr starke Hindernisse und durch Flankenfeuer aus Blangy aufgehalten. Außerdem hatt das Artilleriefeuer keine Breschen in die Häuser gelegt. So waren die Stroßtrupps, durch starken Rauch am Gehen gehindert, dem feindlichen Feuer aus Schießscharten und von der Flanke her ausgesetzt, wodurch ziemliche Verluste eintraten. Ein feindlicher Gegenstoß wurde durch das tapfere Verhalten der 10. Kompanie abgewehrt und der Gewinn behauptet. Nach Eintritt der Ruhe wurden die gewonnenen Häuser sofort zur Verteidigung ausgebaut.“

„Gewonnenen Häuser“! Nur kurze Zeit später waren sie bereits wieder verloren, der kurze Gewinn jedoch mit Menschenleben teuer erkauft, u. a. auch dem Leben von Ludwig Liebhart.

Man begrub Ludwig Liebhart auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Dietersburg gendekt Ludwig Liebhart noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2011/dietersburg-peterskirchen_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Ludwig Liebhart
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Liebhart

Der theoretische Weg von Ludwig Liebhart von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab: