Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 2.003: Josef Straub

Der Soldat Josef Straub wurde am 12.03.1882 in Hoffstadt geboren und lebte als Landwirt in Buchen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeidne Stötten am Auerberg. Im Ersten Weltkrieg diente er als Landwehrmann in der 2. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 27.09.1914 verstarb er im Alter von 22 Jahren im Lazarett Marchélepot.

Man begrub Josef Straub auf dem Soldatenfriedhof Manicourt in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Stötten am Auerberg gedenkt Josef Straub noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/stoetten_auerberg_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Josef Straub
Rückseite des Sterbebildes von Josef Straub

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.999: Xaver Müller

Der Soldat Xaver Müller wurde am 09.09.1888 in der bayerischen Gemeinde Seeg geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Unteroffizier in der 3. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 28.11.1914 fiel er im Alter von 26 Jahren während der Stellungskämpfe an der Somme in Fay.

Man begrub Xaver Müller auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Seeg gedenkt Xaver Müller noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2008/seeg_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Xaver Müller
Rückseite des Sterbebildes von Xaver Müller

Sonderbeitrag: Dr. Wilhelm Loehe

Der Soldat Dr. Wilhelm Loehe wurde am 24.02.1880 in der bayerischen Gemeinde Polsingen in Mittelfranken geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Stabsarzt der Reserve und Feldarzt in der 8. Kompanie des bayerischen Infanterie-Leib-Regiment. Am 23.06.1916 fiel er im Alter von 36 Jahren während der Schlacht um Verdun bei Fleury-devant-Douaumont.

Man begrub Dr. Wilhelm Loehe auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

In der bayerischen Gemeinde Polsing gedenkt man Dr. Wilhelm Loehe noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2018/polsingen_lk-weissenburg-gunzenhausen_wk1_wk2_bay.html

Stabsarzt der Reserve Dr. Loehe

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.988: Paul Wolff

Der Soldat Paul Wolff wurde am 15.09.1893 in Vogelsmühle geboren, heute ein Ortsteil der nordrhein-westfälischen Stadt Radevormwald. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er zusammen mit seinem Bruder Otto Ewald, den ich gestern vorgestellt habe, als Musketier  in der 4. Kompanie des 174. Infanterie-Regiments. Am 07.03.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren imWald von le Pretre südlich Vilcey-sur-Trey -Priesterwald – Pont-à-Mousson. Er wurde zusammen mit seinem Bruder Otto Ewald von der selben Granate getroffen und getötet.

Beim Volksbund ist für Paul Wolff keine Grablage bekannt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurde er auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville anonym in einem Massengrab begraben.

Seine Heimatgemeinde Radevormwald gedenkt Paul Wolff noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2012/radevormwald,_oberbergischer-krs_nrw.html

Sterbebild von Otto Ewald und Paul Wolff
Rückseite des Sterbebildes von Otto Ewald (rechts) und Paul Wolff (links)
Der Zug des 174. Infanterie-Regimentes, dem Otto Ewald und Paul Wolff angehörten

Die Gefallenen vom Kloster Arnsburg – Teil 1: Adolf Ebersohn

Auf dem Soldatenfriedhof im ehemaligen Kreuzgang des Kloster Arnsburg liegen auch einige Gefallene des Ersten Weltkriegs. Diese werde ich in den nächsten Tagen vorstellen.

Der Soldat Adolf Ebersohn wurde am 14.02.1886 in der hessischen Stadt Hungen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 5. Kompanie des 116. Reserve-Infanterie-Regiment. Am 24.11.1918 verstarb er nach schwerer Verwundung in Nordfrankreich im Alter von 32 Jahren in seiner Heimatstadt Hungen.

Man begrub Adolf Ebersohn auf dem Soldatenfriedhof Lich-Arnsburg in Grab 22.

In seiner Heimatstadt Hungen gedenkt man Adolf Ebersohn noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2013/hungen_lk-giessen_wk1_hs.html

Der Grabstein von Adolf Ebersohn
Das Grab von Adolf Ebersohn

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.987: Otto Ewald Wolff

Der Soldat Otto Ewald Wolff wurde am 30.03.1893 in Vogelsmühle geboren, heute ein Ortsteil der nordrhein-westfälischen Stadt Radevormwald. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er zusammen mit seinem Bruder Paul, den ich morgen vorstelle, als Musketier  in der 4. Kompanie des 174. Infanterie-Regiments. Am 07.03.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren imWald von le Pretre südlich Vilcey-sur-Trey -Priesterwald – Pont-à-Mousson. Er wurde zusammen mit seinem Bruder Paul von der selben Granate getroffen und getötet.

Beim Volksbund ist für Otto Ewald Wolff keine Grablage bekannt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurde er auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville anonym in einem Massengrab begraben.

Seine Heimatgemeinde Radevormwald gedenkt Otto Ewald Wolff noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2012/radevormwald,_oberbergischer-krs_nrw.html

Sterbebild von Otto Ewald und Paul Wolff
Rückseite des Sterbebildes von Otto Ewald (rechts) und Paul Wolff (links)
Der Zug des 174. Infanterie-Regimentes, dem Otto Ewald und Paul Wolff angehörten

 

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.982: Joseph Steinberger

Der Soldat Joseph Steinberger wurde am 20.03.1889 in Hundsberg geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Burgkirchen an der Alz. Im Ersten Weltkrieg diente er als Reservist in der 10. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 25.09.1914 fiel er im Alter von 25 Jahren bei Lihons an der Somme während eines Sturmangriffs.

Über den Todestag von Joseph Steinberger berichtet die Regimentsgeschichte des 2. bayerischen Infanterie-Regiments:

„25.09. Auch in den ersten Nachmittagsstunden gelingt es nicht, Lihons zu nehmen. Um 5.40 Uhr erhält das Regiment Befehl zum Sturm. Nach Artilleriebeschießung gehen I. und III. Bataillon und II./16. Infanterie-Regiment zum Sturm vor; sie erreichen nur mit Teilen den Ortsrand und müssen etwa 400 Meter von Lihons entfernt in Stellung gehen. II. Bataillon dringt bis zum Feldweg Lihons – Herbévillers vor. Die Verluste sind beträchtlich.“

Einer der Verluste ist Joseph Steinberger.

Man begrub Joseph Steinberger auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde gedenkt Joseph Steinberger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/burgkirchen-margarethenberg_1705_1866_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Joseph Steinberger
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Steinberger

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.980: Hans Loher

Der Soldat Hans Loher stammte aus Burghausen in Bayern und war der Sohn eines Schmiedemeisters. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Schütze und Waffenmeistergehilfe in der Maschinengewehr-Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 07.06.1916 fiel er im Alter von 22 Jahren während der Schlacht um Verdun bei den Kämpfen um die Wabengräben im Thiaumont-Wald und um die Thiaumont-Ferme.

Über den Zeitraum und die Umstände des Todes von Hans Loher schreibt die Regimentsgeschichte des 2. bayerischen Infanterie-Regiments:

„Mit vieler Mühe und schweren Opfern war endlich ein einigermaßen festehende Linie gewonnen und Klarheit über die feindlichen Stellungen und die Anschlüsse rechts und links verschafft. Am 08.06. sollte nunmehr der Angriff auf die schon oben geschilderten Wabengräben stattfinden.

Bereits am 7. begann unsere Artillervorbereitung: sechs Mörserbatterien und eine Anzahl leichter und mittlerer Geschütze. Die Forderung der Artillerie, während der Artillerievorbereitung die vordere Stellung zu räumen und bis zu einer sogenannten Ausweichstellung zurückzugehen, konnte nur am rechten Flügel des Regiments erfüllt werden. Bei dem Zustand der Ausweichstellung, die nur ein symbolischer Begriff war, an vielen Stellen gar nicht, an einzelnen nur knietief vorhanden, und bei dem schweren Feuer, das die Franzosen ununterbrochen auf diese Stellung legten, zogen es die Kompanien des I. Bataillons vor, in der vordersten Stellung zu bleiben und die Verluste durch die eigene Artillerie in Kauf zu nehmen.“

Einer der „Verluste“ war wohlmöglich Hans Loher.

Man begrub Hans Loher auf dem Soldatenfriedhof Romagne-sous-les-Cotes in Block 2, Grab 31.

Seine Heimatgemeinde Burghausen gedenkt Hans Loher noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/burghausen_1870-70_wk1u2_bay.htm Irrtümlich wird dort Ypern als Sterbeort angegeben.

Sterbebild von Hans Loher
Rückseite des Sterbebildes von Hans Loher

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.965: Johann Schuhegger

Der Soldat Johann Schuhegger stammte aus Schuhegg, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Waging, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 04.03.1916 verstarb er im Alter von 29 Jahren in im Lazarett Labry.

Man begrub Johann Schuhegger auf dem Soldatenfriedhof Labry in Block 1, Grab 55.

Seine Heimatgemeinde Schuhegg gedenkt Johann Schuhegger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/waging_a_see-markt_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Johann Schuhegger
Rückseite des Sterbebildes von Johann Schuhegger

Sonderbeitrag: Willibald Schwind

Der Soldat Willibald Georg Karl Schwind stammte aus Schweinheim, einem Stadtteil der bayerischen Stadt Aschaffenburg und arbeitete für die Dresdner Bank in der hessischen Stadt Frankfurt am Main. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Oberjäger in der 1. Kompanie des 2. bayerischen Jäger-Bataillons. Am 21.09.1914 fiel er in Frankreich an der Westfront.

Sterbeort und Grablage von Willibald Schwind sind unbekannt.

In Schweinheim gedenkt man noch heute Willibald Schwind auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2016/schweinheim_stadt_aschaffenburg_wk1_wk2_bay.html

Todesanzeige der Dresdner Bank für Richard Oles, Willy Otto, Richard Quaschnik, Otto Reiser, Paul Rother, Dr. Hermann Ruesch, Julius Schubert, Willibald Schwind, Georg Starck, Martin Strelitz und Hans Vogelgesang