Engelbert Stinn stammte aus Engertsham, heute ein Ortsteil Stadt Trostberg. Zuletzt wohnte er im Stadtteil Aspertsham. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Gefreiter. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 04.04.1916 fiel er im Alter von 29 Jahren bei Fampoux.
Man begrub Engelbert Stinn auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Engelbert StinnRückseite des Sterbebildes von Engelbert Stinn
Der theoretische Weg von Engelbert Stinn von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Wehrmann Engelbert Seehuber stammte aus dem bayerischen Wolfering, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Trostberg, und Dienstknecht bei einem Landwirt in Schmerbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Tittmoning. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons München. Am 04.12.1916 verstarb er im Alter von 40 Jahren im Reservelazarett München an den Folgen eines Kopfschusses.
Ich vermute, er wurde auf dem Soldatenfriedhof in München beigesetzt und seine Grablage ging verloren.
Sterbebild von Engelbert SeehuberRückseite des Sterbebildes von Engelbert Seehuber
Anton Spengler wurde am 18.08.1893 im bayerischen Aretsried geboren, heute ein Ortsteil des Marktes Fischach. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Zunächst war er während der Schlacht bei Nancy – Épinal in der Nähe von Doncières in Nordfrankreich als vermisst gemeldet worden. Später wurde er gerichtlich für für tot erklärt. Man legte den 25.08.1914 als Todesdatum fest. Er war zu diesem Zeitpunkt 25 Jahre alt. Seine sterblichen Überreste wurden später aufgefunden. Er fiel nur wenige Kilometer entfernt von der Stelle, an der wenige Tage später der bemerkenswerte deutsche Sozialdemokrat Ludwig Frank fiel.
Man begrub Anton Spengler auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier in einem Massengrab.
Sterbebild von Anton SpenglerRückseite des Sterbebildes von Anton Spengler
Der theoretische Weg von Anton Spengler von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Wehrmann Johann Sommer stammte aus Ottengrün, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Helmbrechts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 11. Kompanie des 7. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 27.08.1914 fiel er in den Vogesen bei Fraiskade (Volksbund gibt richtig Friscati an) in Frankreich.
Man begrub Johann Sommer auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.
Der Jäger und Sturmmann Anton Schreier wurde am 19.03.1926 in Altomünster, einem bayerischen Markt, als Landwirtssohn geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Gebirgs-Jäger-Regiment. Am 03.04.1945 verstarb er im Reserve-Lazarett Usingen am Taunus an einer schweren Verwundung.
Man begrub Anton Schreiber auf dem Soldatenfriedhof Usingen in Block A, Reihe 9, Grab 115.
Sterbebild von Anton SchreierRückseite des Sterbebildes von Anton Schreier
Der theoretische Weg von Anton Schreier von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:
Bereits am 23.07.2019 veröffentlichte ich das Schicksal von Friedrich Härtl, genannt Friedel. Nun konnte ich ein weiteres Dokument zu Friedrich Härtl erwerben: die Trauerrede, die von von Pfarrer Wagner in seiner Heimat, Schwarzach in Niederbayern, gehalten wurde.
Der Landwirt und Tagelöhner Friedrich Härtl wurde am 06.05.1888 geboren und stammte aus Lindforst, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schwarzach. 1910 stirbt seine Mutter und er übernimmt er im Alter von 22 Jahren den elterlichen Bauernhof, den er fortan gemeinsam mit seiner Schwester Sophie bewirtschaftete. Statt zu heiraten, sparte er und versuchte den Bauernhof schuldenfrei zu bekommen.
Am 14.03.1915 wurde Friedrich Härtl in die 3. Kompanie des 6. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments eingezogen. Er wurde schnell ausgebildet, denn schon im Juni 1915 wurde sein Regiment an die Front gezogen und er kämpfte von Juni 1915 bis August 1916 an der Somme. Am 15.08.1915 wurde sein Regiment nach Russland verlegt, dann nach Galizien, dann nach Lothringen und schließlich nach Siebenbürgen in Rumänien. Hier sollte er fallen. Am 08.11.1916 fiel er bei einem Gefecht auf der Höhe 1141 bei Hagotöalja im Alter von 28 Jahren in Siebenbürgen in Rumänien durch einen Kopfschuss. Man begrub ihn unmittelbar auf dieser Höhe.
Eine Grablage ist wie bei vielen Gefallenen in Osteuropa nicht bekannt.
Hier erst Bilder des neuen Dokuments – gefolgt vom Sterbebild:
Trauerrede für Friedrich HärtlDer Text der PrediktRückseite der Trauerpredikt für Friedrich Härtl
Der theoretische Weg von Friedrich Härtl von seinem Heimatort zu seiner Sterberegion:
Der Pionier Franz Geiger stammte aus Wallerdorf (Künzing) und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 7. bayerischen Pionierkompanie. Am 25.11.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren.
Sterbebild von Franz GeigerRückseite des Sterbebildes von Franz Geiger
Josef (beim Volksbund registriert als „Joseph“) Obermayer war ein Bauerssohn aus Lanzing, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rattenkirchen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 2. Landwehr-Infanterie-Regiments als Landwehrmann. Am 19.08.1914 wurde er am Hohnack in den Vogesen verwundet und verstarb am 23.08.1914 im Lazarett in Münster (Elsass) im Alter von 31 Jahren.
Man begrub Josef Obermayer auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab.
Der Zimmermann Leonhard Oberbauer wurde am 30.10.1881 in Harthausen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Mettenheim, geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Wehrmann in der 6. Kompanie des 2. Landwehr-Infanterie-Regiments. Gleich zu Beginn des Krieges fiel er am 02.09.1914 im Alter von 33 Jahren bei Labaroche Evaux in den französischen Vogesen.
Man begrub Leonhard Oberbauer auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab.
Der Bauerssohn Johann Reindl stammte aus Konrading, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Lohkirchen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 7. Kompanie des 12. Reserve-Infanterie-Regiments als Ersatzreservist. Bereits im März 1915 wurde er leicht verwundet. Am 21.07.1915 verstarb er im Alter von 29 Jahren im Lazarett Gavrelle (Nordfrankreich).
Man begrub Johann Reindl auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in Block 2, Grab 932.