Der Soldat Paul Biebl stammte aus Ohlmühle und war der Sohn eines Müllers. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 10. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 25.08.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Baccarat.
Man begrub Paul Biebl auf dem Soldatenfriedhof Reillon in einem Massengrab.
Sterbebild von Paul BieblRückseite des Sterbebildes von Paul Biebl
Der Soldat Georg Krottenthaller stammte aus Hartmannsreuth, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Weidenberg. Im Ersten Weltkrieg diente er nicht, wie auf dem Sterbebild angegeben, im 16. bayerisches Infanterie-Regiment, sondern laut amtlichen Verlustlisten in der 11. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 02.10.1914 fiel er im Alter von 29 Jahren in der Schlacht von Fresnes.
Die Lage des Grabes von Georg Krottenthaller ist offiziell unbekannt. Ich bin mir jedoch sicher, dass, wenn seine Gebeine geborgen wurden, er auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde, wo auch seine Regimentskameraden begraben wurden, die am gleichen Tag fielen, u. a.
Infanterist Sebastian Staudacher, gefallen am 02.10.1914 bei Fresnes, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
Vizefeldwebel Hermann Gierisch, gefallen am 02.10.1914 bei Fresnes, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
Vizefeldwebel Artur Lange, gefallen am 03.10.1914 bei Fresnes, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
Vizefeldwebel Johann Huber, gefallen am 02.10.1914 bei Fresnes, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Georg KrottenthalerRückseite des Sterbebildes von Georg Krottenthaler
Der Soldat Alois Kohlpaintner stammte aus Oberschwärzenbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Tettenweis, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 9. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 24.08.1914 fiel er im Alter von 25 Jahren in der Schlacht um Saarburg (französisch Sarrebourg) bei Benoville – Gélaucourt.
Man begrub Alois Kohlpaintner auf dem Soldatenfriedhof Reillon in einem Massengrab.
Sterbebild von Alois KohlpaintnerRückseite des Sterbebildes von Alois Kohlpaintner
Der Soldat Ferdinand Gruber stammte aus Surheim, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Saaldorf-Surheim, und war der Sohn eines Käsers. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 15.12.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren während der Stellungskämpfe in Flandern und Artois durch einen Kopfschuss.
Man begrub Ferdinand Gruber auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 12, Grab 763.
Sterbebild von Ferdinand GruberRückseite des Sterbebildes von Ferdinand Gruber
Der Gefreite Heinrich Kopfinger stammte aus Neukirchen am Inn, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Neuburg am Inn, und war Aushilfspostbote. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 20.08.1914 fiel er im Rahmen der Schlacht in Lothringen während eines Gefechtes bei Saarburg (französisch: Saarebourg) und Saaraltdorf (französisch: Sarraltroff).
Man begrub Heinrich Kopfinger auf dem Soldatenfriedhof Sarraltroff in einem Massengrab.
Sterbebild von Heinrich KopfingerRückseite des Sterbebildes von Heinrich Kopfinger
Der theoretische Weg von Heinrich Kopfinger von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:
Der Reservist Josef Brunlehner stammte aus Kreilöd (Schreibfehler auf Sterbebild), heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Bayerbach (Rottal-Inn), und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 25.09.1914 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Vermandovillers an der Somme durch einen Granatschuss.
Offiziell ist für Josef Brunlehner keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er, wenn sein Leichnam geborgen wurde, auf dem naheliegenden Soldatenfriedhof Vermandovillers anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde.
Der Soldat Benedikt Bacher stammte aus Bernhart in Kurzenberg, heute ein Ortsteil de bayerischen Gemeinde Holzkirchen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 23.09.1917 fiel er im Alter von 31 Jahren nach drei Jahren Kriegsdienst während der Stellungskämpfe in der Champagne durch Kopfschuss.
Man begrub Benedikt Bacher auf dem Soldatenfriedhof Selvigny in Block 1, Grab 319.
Sterbebild von Benedikt BacherRückseite des Sterbebildes von Benedikt Bacher
Der Rechtsanwalt August Gaigl stammte aus Engelsberg in Oberbayern und diente im Ersten Weltkrieg als Leutnant der Reserve in der 9. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 25.08.1914 fiel er im Alter von 34 Jahren in Frankreich bei Baccarat.
Die Lage des Grabes von August Geigl ist offiziell unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er auf dem Soldatenfriedhof Reillon anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde. Dort wurden andere Soldaten begraben, die im gleichen Zeitraum bei Reillon fielen, u. a.
Kanonier Joseph Brand, gefallen am 25.08.1914 bei Baccarat, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Reillon in einem Massengrab;
Kanonier Michael Doll, gefallen am 25.08.1914 bei Baccarat, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Reillon in einem Massengrab;
Unteroffizier Gebhard Vogt, gefallen am 25.08.1914 bei Baccarat, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Reillon in Block 3 Grab 134;
Reservist Alois Artmann, gefallen am 25.08.1914 bei Baccarat, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Reillon in einem Massengrab.
Sterbebild von August GaiglRückseite des Sterbebildes von August Gaigl
Der Musketier Christian Standl stammte aus Triebenbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Laufen, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 12.03.1915 fiel er im Alter von 20 Jahren während der Stellungskämpfe an der Somme.
Die Lages des Grabes von Christian Standl ist heute unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er gemeinsam mit Regimentskameraden, die im gleichen Zeitraum fielen, anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Illies begraben wurden, u. a.
Leutnant Rudolf West, gefallen am 12.03.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Illies in Block 2 Grab 105;
Leutnant Otto Müller, gefallen am 12.03.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Illies in Block 2 Grab 104;
Fähnrich Georg Hochgesand, gefallen am 12.03.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Illies in Block 2 Grab 88.
Sterbebild von Christian StandlRückseite des Sterbebildes von Christian Standl
Georg Hungerhuber stammte aus Waldhausen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schnaitsee, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Mitte 1915 wurde er leicht verwundet. Danach wechselte er zum 3. bayerischen Jäger-Regiment. Am 14.07.1916 fiel er im Alter von 31 Jahren bei Montauban durch einen Herzschuss.
Die Lages des Grabes von Georg Hungerhuber ist offiziell unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er entweder auf dem Soldatenfriedhof Montdidier oder Fricourt begraben wurde. Dort setzte man die anderen Kameraden seines Regiments bei, die im gleichen Zeitraum fielen.
Sterbebild von Dominikus und Georg HungerhuberRückseite des Sterbebildes von Dominikus und Georg Hungerhuber