Der Unteroffizier Joseph Stitzl stammte aus Rabenden, heute ein Ortsteil der bayersichen Gemeinde Altenmarkt an der Altz, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 20.08.1914 fiel er im Alter von 26 Jahren zwischen Bisping und Sankt Johann von Bassel.
Man begrub Joseph Stitzl auf dem Soldatenfriedhof Bisping in einem Massengrab.
Sterbebild von Joseph StitzlRückseite des Sterbebildes von Joseph Stitzl
Der theoretische Weg von Joseph Stitzl von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:
Max Lehner war der Sohn eines Landwirts aus Grund, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Ruhstorf an der Rott. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 5. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 25.08.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Saint-Mihiel.
Offiziell ist für Max Lehner keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab begraben wurde. Dort ruhen seine Kameraden des 20. bayerischen Infanterie-Regiments, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Unteroffizier Franz Köpf, gefallen am 25.08.1916 bei St. Mihiel, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in Block 3, Grab 314;
Gefreiter Georg Baumann, gefallen am 28.08.1916 bei Apremont, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab;
Infanterist Georg Schmatz, gefallen am 25.08.1916 bei St. Mihiel, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab (zunächst als in Gefangenschaft geraten gemeldet;
Infanterist Anton Weber, gefallen am 25.08.1916 bei St. Mihiel, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab (zunächst als in Gefangenschaft geraten gemeldet.
Auch Max Lehner wurde in den Verlustlisten zunächst als in Gefangenschaft geraten gemeldet. Dies stellte sich jedoch später wie bei Weber und Schmatz als Irrtum heraus. In den Wirren bei den Kämpfen um Apremot und in dem dort sehr unübersichtlichen Gelände war dies kein Wunder.
Sterbebild von Max LehnerRückseite des Sterbebildes von Max Lehner
Der theoretische Weg von Max Lehner von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Unteroffizier Michael Becherer wurde am 28.12.1886 in Wurmanswies bei Eggenthal in Bayern als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der Schwere Proviant-Kolonne Nr. 1. Am 20.06.1916 fiel er im Alter von 29 Jahren bei Verdun in Frankreich
Man begrub Michael Becherer auf dem Soldatenfriedhof Azannes II. in Block 7, Grab 563.
Der Gefreite Georg Deckelmann wurde am 04.06.1898 in Prächting als Sohn eines Landwirts geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Ebensfeld. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 9. Kompanie des 5. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 11.06.1917 verstarb er im Alter von 19 Jahren in einem Feldlazarett bei Arras, nachdem er am 27.05.1917 durch einen Granatschuss schwer verwundet worden war.
Man begrub Georg Deckelmann auf dem Soldatenfriedhof Sissonne in Block 7, Grab 151.
Sterbebild von Georg DeckelmannRückseite des Sterbebildes von Georg Deckelmann
Der Obergefreite Peter Neumaier stammte aus Grub, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Gars am Inn, und war der Sohn eines Landwirts. Im Zweiten Weltkrieg diente er in einem Grenadierregiment. Er war Feldzugsteilnehmer gegen Frankreich und Russland. Am 23.07.1943 fiel er im Alter von 24 Jahren bei. Bjelgorod im europäischen Teil Russlands nach vier Jahren Kriegsdienst.
Die Lage des Grabes von Peter Neumaier konnte ich nicht ermitteln. Ich vermute, dass er vor Ort begraben wurde.
Josef Leitenbacher stammte aus Thannhausen, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Laufen (Salzach), und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Soldat im 1. Eskadron des 1. Schwere-Reiter-Regiments. Am 07.10.1916 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Toboly während der Stellungskämpfe am Stochod in der heutigen Ukraine.
Wie meist bei Gefallenen der Ostfront ist für Josef Leitenbacher keine Grablage bekannt und konnte von mir auch nicht recherchiert werden.
Sterbebild von Josef LeitenbacherRückseite des Sterbebildes von Josef Leitenbacher
Johann Gabler stammte aus Premerzhofen (Schreibfehler auf Sterbebild), heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Breitenbrunn, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Soldat in der 2. Kompanie des 21. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 12.10.1916 verstarb er im Alter von 24 Jahren an den Folgen eines Kopfschusses, den er am 09.10.1916 bei Fromelles in französisch Flandern erhielt.
Man begrub Johann Gabler auf dem Soldatenfriedhof Cambrai in Block 12, Grab 228.
Sterbebild von Johann GablerRückseite des Sterbebildes von Johann Gabler
Der theoretische Weg von Johann Gabler von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Josef Kotz wurde am 24.09.1891 in Schober, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Halblech, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 7. Kompanie (laut Verlustliste in MG Kompanie) des 20. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 14.06.1916 fiel er durch einen Granatsplitter bei den Gefechten in Lothringen.
Man begrub Josef Kotz auf dem Soldatenfriedhof Longuyon in Block 3, Grab 62.
Alois Maier stammte aus Apfelbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Johanniskirchen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 05.05.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Metzeral im Münstertal in den Vogesen.
Man begrub Alois Maier auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab.
Franz Xaver Eder wurde am 13.06.1897 in der bayerischen Gemeinde Unterneukirchen geboren und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Soldat in der 2. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 09.04.1918 fiel er nach 23 Monaten Kriegsdienst (bei der 10. bayerischen Sanitäts-Kompanie) im Alter von 21 Jahren bei Embermenil, Remabois und Elfringen (französisch: Avricourt).
Über den Todestag und die Todesumstände von Franz Xaver Eder berichtet die Regimentsgeschichte des 16. bayerischen Infanterie-Regiments:
„In der Nacht vom 8. zum 9.4. führte das I. Bataillon unter persönlicher Leitung des Divisionskommandeurs einen Erkundungsvorstoß gegen die sogenannte „Betonhöhe“ mit starken Kräften durch. Die dem Angriff gesteckten Ziele wurden erreicht, der Feind war aber wieder ausgewichen. Er hielt sein Vorfeld mit Streifkommandos besetzt, die zwar kampfkräftig genug waren, Patrouillen abzuwehren, aber doch von so geringer Stärke, dass sie größeren Unternehmungen sich leicht entziehen konnten. Durch Feuer aus Maschinengewehren, die Wechselstellungen bezogen, und durch Leuchtzeichen von den verschiedensten Punkten suchte er eine stärkere Besatzung vorzutäuschen. Der Versuch, dem Gegner Gefangene abzunehmen, kostete dem Bataillon 15 Tote und 53 Verwundete, drei Mann wurden vermisst. Mit selbstloser Hingabe waren die Tage nach dem Unternehmen am Werke, die Vermissten zu suchen. Ihrem Opfermut gelang es, wenigstens die Leichen zu bergen.“
Man begrub Franz Xaver Eder auf dem Soldatenfriedhof Lafrimbolle in Block 1, Grab 343.
Sterbebild von Franz Xaver EderRückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Eder
Der theoretische Weg von Franz Xaver Eder von seinem Geburtsort zu seinem Grab: