Der Soldat Georg Scheibenzuber stammte aus Warth, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Marklkofen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 7. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 17.11.1915 fiel er im Alter von 20 Jahren in den Vogesen durch Schenkel- und Bauchschuss. Ich vermute aufgrund der Aktenlage, dass er am Hilsenfirt fiel.
Man begrub Georg Scheibenzuber auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in Block 9, Grab 63.
Der Soldat Valentin Scheibl wurde am 30.05.1891 in Übl geboren und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatz-Reservist in der 6. Kompanie des 16. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 13.03.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Neuve Chapelle und Biez durch schwere Verwundung.
Offiziell ist für Valentin Scheibl keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines begraben wurde, wo auch seine Regimentskameraden beigesetzt wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Infanterist Benno Bauer, gefallen am 12.03.1915 bei Neuve-Chapelle, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in einem Massengrab;
Infanterist Franz Xaver Neubauer, gefallen am 12.03.1915 bei Neuve-Chapelle, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in einem Massengrab;
Feldwebelleutnant Johann Schaller, gefallen am 12.03.1915 bei Neuve-Chapelle, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in einem Massengrab;
Offiziersstellvertreter Joseph Däntl, gefallen am 12.03.1915 bei Neuve-Chapelle, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in einem Massengrab.
Sterbebild von Valentin ScheiblRückseite des Sterbebildes von Valentin Scheibl
Der Soldat Franz Xaver Rost stammte aus der bayerischen Gemeinde Unterneukirchen und war der Sohn eines Landwirts (Gaßnerbauerssohn). Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 2. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 20.06.1916 (Volksbund: am 19.06.1916) fiel er im Alter von 27 Jahren während der Schlacht um Verdun bei den Kämpfen um das Fort Douaumont durch Bauchschuss.
Über den Todeszeitraum von Franz Xaver Rost berichtet die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Infanterie-Regiments:
„19.06.1916 Auf den Wabengräben und Schluchten liegt schwerstes feindliches Feuer. 8.00 Uhr abends soll auf Befehl des 1. bayerischen Armeekorps ein an der Thiaumont-Schlucht noch bestehendes Franzosennest gestürmt werden. Im heftigsten Maschinengewehr-Feuer springen 1. und 2. Kompanie vor; die beiden Führer Leutnant Paraquin und Oberleutnant der Reserve Hallmayr, mit ihnen ein großer Teil ihrer Leute fallen; der Sturm scheitert und gedrängt von einem französischen Gegenstoß ziehen sich die Kompanien in die Ausgangsstellung zurück.
20.06.1916 Sehr starkes Artilleriefeuer besonders wieder auf die Wabengräben. Die 4. Kompanie, die bei dem völlig unübersichtlichen Gelände an falscher Stelle stund, wird durch einen gewandten Führer (Vizefeldwebel De Grignis, 2. Kompanie) in der Morgendämmerung an den befohlenen Platz zwischen 1. und 2. Kompanie geführt; Vizefeldwebel De Grignis fällt hierbei.“
Man begrub Franz Xaver Rost auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Der Soldat Michael Bobenstetter stammte aus Schwindkirchen, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Dorfen, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 23.05.1916 fiel er während der Schlacht um Verdun im Alter von 20 Jahren bei Douaumont während der Kämpfe um das Fort Douaumont durch einen Brustschuss.
Man begrub Michael Bobenstetter auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Sterbebild von Michael BobenstetterRückseite des Sterbebildes von Michael Bobenstetter
Der Soldat Sebastian Schmid stammte aus Oberbergham, heute ein Ortsteil der Gemeinde Obertaufkirchen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 11. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 21.06.1916 fiel er im Alter von 28 Jahren nach 22 Monaten Kriegsdienst bei Douaumont durch Verschüttung. Er wurde bei den Kämpfen um die Wabengräben beim Fort Douaumont getötet.
Die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Infanterie-Regiments berichtet von diesem Tag:
„21.06.1916 Fortdauer des schweren Artilleriefeuers; die Wabengräben bilden einen fortlaufenden Trichter. 5 Uhr nachmittags wird befehlsgemäß der Sturm wiederholt, der, obschon es gelingt, bis auf einige Meter an die feindliche Stellung heranzukommen, abermals blutig scheitert. Die Führer der stürmenden Kompanien. Leutnant der Reserve Kellner (1. Kompanie) und Hauptmann Dill (4. Kompanie), fallen.
Nach Eintritt der Dunkelheit werden die völlig erschöpften Bataillone abgelöst und zwar I. Bataillon durch III. Bataillon, II. Bataillon durch 10. bayerisches Infanterie-Regiment.
Der Soldat Jakob Färbinger stammte aus Ettenhausen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schleching, und war der Sohn eines Landwirts (Staufnersohn). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landsturmmann in der 4. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 31.05.1916 fiel er während der Schlacht um Verdun im Alter von 27 Jahren bei Verdun. Er wurde während der Kämpfe um die Wabengräben im Thiaumont-Wald und um die Thiaumont-Ferme getötet.
Über den Todestag und die Todesumstände berichtet die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Infanterie-Regiments:
„30.05. – 03.06.1916 hielten die Bataillon bei starkem Artilleriefeuer, das sich mehreremale zum Trommelfeuer steigerte, ihre Stellung.“
Jakob Färbinger kostete es sein Leben.
Die Lage des Grabes von Jakob Färbinger ist offiziell unbekannt.
Sterbebild von Jakob FärbingerRückseite des Sterbebildes von Jakob Färbinger
Der Soldatb Georg Müller wurde am 23.03.1891 in Schopflohe geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Fremdingen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 26.05.1916 (vermutlich richtig: 25.05.1916) fiel er im Alter von 25 Jahren während der Schlacht um Verdun bei Dorf und Fort Douaumont.
Offiziell ist für Georg Müller keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass seine Gebeine, sofern sie geborgen wurden, anonym auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab begraben wurde, wo auch seine Regimentskameraden begraben wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Unteroffizier Anton Frech, gefallen am 25.05.1916 bei Douaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
Infanterist Michael Barth, gefallen am 25.05.1916 bei Douaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
Unteroffizier Andreas Saum, gefallen am 25.05.1916 bei Douaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Sterbebild von Georg MüllerRückseite des Sterbebildes von Georg Müller
Der Soldat Franz Kreuzpointner wurde am 13.09.1893 geboren und stammte aus Jahn, einem Ortsteil von Haslach, welches heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Traunstein ist, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 16.03.1916 fiel er während der Schlacht um Verdun im Alter von 23 Jahren im Bois de Malancourt.
Man begrub Franz Kreuzpointner auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab.
Sterbebild von Franz KreuzpointnerRückseite des Sterbebildes von Franz Kreuzpointner
Der Soldat Peter Linmaier stammte aus Oberharpfing, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schnaitsee, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 7. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 02.06.1916 fiel er während der Schlacht um Verdun im Alter von 21 Jahren bei Thiaumont durch Kopfschuss.
Offiziell ist für Peter Linmaier keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass, wenn seine Gebeine geboren werden konnten, er auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville anonaym in einem Massengrab beigesetzt wurde, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Infanterist Johann Baueregger, gefallen am 29.05.1916 bei Douaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
Kriegsfreiwilliger Johann Zillner, gefallen am 01.06.1916 bei Douaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
Gefreiter Josef Segl, gefallen am 01.06.1916 bei Douaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
Landsturmmann Michael Dobmeier, gefallen am 28.05.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Sterbebild von Peter LinmaierRückseite des Sterbebildes von Peter Linmaier
Der Soldat Josef Felixberger stammte aus der bayerischen Gemeinde Schönau und war der Sohn eines Landwirts, er selbst war landwirtschaftlicher Arbeiter. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 1. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 07.07.1916 fiel er während der Schlacht um Verdun bei den Kämpfen auf Kalter Erde und bei Fleury im Alter von 21 Jahren durch einen Granatschuss.
Offiziell ist für Josef Felixberger keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab beigesetzt wurde, wenn sein Leichnam geborgen werden konnte. Dort ruhen auch seine Regimentskameraden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Reservist Adam Bosch, gefallen am 08.07.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
Infanterist Rudolf Schulze, gefallen am 07.07.1916 bei Douaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
Albert Erd, gefallen am 12.07.1916 bei Thiaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
Infanterist Johann Lederle, gefallen am 10.07.1916 bei Thiaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.