Der Soldat Alois Urban stammte aus Haag in Bayern und war der Sohn eines Landwirts. Er diente im Ersten Weltkrieg als Landwehrmann und Infanterist in der maschinengewehr-Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 13.08.1914 wurde er bei Gefechten bei Badonviller in der farnzösischen Ortschaft Neuviller-lès-Badonviller am rechten Oberschenkel schwer verwundet. Am 16.08.1914 verstarb er im Lazarett Blämont an seiner schweren Verwundung.
Man begrub Alois Urban auf dem Soldatenfriedhof Reillon in einem Massengrab.
Sterbebild von Alois UrbanRückseite des Sterbebildes von Alois Urban
Der Soldat Max Huber wurde am 15.08.1898 in Neukirchen am Inn geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Neuburg am Inn. Im Ersten Weltkrieg diente er als Pionier. Am 02.05.1917 wurde er im Alter von 18 Jahren durch eine Mine so schwer verwundet schwer, dass er noch am gleichen Tag an diesen Wunden starb.
Man begrub Max Huber auf dem Soldatenfriedhof Avricourt in einem Massengrab.
Sterbebild von Max HuberRückseite des Sterbebildes von Max Huber
Der Soldat Theodor Brell wurde am 02.02.1882 in Hoyren geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Lindau am Bodensee. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landsturmmann in der 9. Kompanie des 19. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am12.06.1918 fiel er im Alter von 36 Jahren bei Domiers bei den Kämpfen an der Aisne in Frankreich.
Man begrub Thoedro Brell auf dem Soldatenfriedhof Parcy-et-Tigny in einem Massengrab.
Sterbebild von Theodor BrellRückseite des Sterbebildes von Theodor Brell
Der Soldat Franz Xaver Penzkofer wurde am 27.06.1885 in Sindorf als Sohn eines Landwirt geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Arnbruck. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 11. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 13.04.1915 fiel er im Alter von 29 Jahren bei Ban-de-Sapt in Frankreich.
Man begrub Franz Xaver Penzkofer auf dem Soldatenfriedhof Senones in Block 1, Grab 298.
Sterbebild von Franz Xaver PenzkoferRückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Penzkofer
Der Soldat Anton Eisele wurde am 10.06.1891 in Weingarten geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Pionier in der 1. Kompanie des 13. Pionier-Bataillons. Am 29.08.1914 (Volksbund: am 25.08.1914) fiel er im Alter von 23 Jahren durch einen Kopfschuss bei Vourbesseaux in Frankreich.
Man begrub Anton Eisele auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in Block 6, Grab 99.
Sterbebild von Anton EiseleRückseite des Sterbebildes von Anton Eisele
Der Soldat (Franz) Xaver Schuh stammte aus Roßhaupten in Niederbayern und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter der Reserve in der 9. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 05.09.1914 fiel er während der Schlacht vor Nancy – Epinal im Alter von 23 Jahren beim Schloss Leomont in der Nähe von Lunéville.
Offiziell ist für Xaver Schuh keine Grablage bekannt, ich vermute jedoch, dass er, wenn sein Leichnam geborgen wurde, er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller begraben wurde, wo auch seine Regimentskameraden beigesetzt wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Wehrmann Wolfgang Hertrich, gefallen am 05.09.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab;
Wehrmann Peter Wassermann, gefallen am 26.08.1914 bei Luneville, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab;
Unteroffizier Karl Beck, gefallen am 25.08.1914 bei Maixe, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab;
Gefreiter Martin Siglhofer, gefallen am 26.08.1914 bei Luneville, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab;
Julius Kramer, gefallen am 26.08.1914 bei Luneville, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.
Sterbebild von Xaver SchuhRückseite des Sterbebildes von Xaver Schuh
Der Soldat Michael Huber stammte aus Kühbach, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Arnstorf, und war der Sohn eines Hausbesitzers. Er selbst war landwirtschaftlicher Arbeiter. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 18.10.1916 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Sailly-Saillisel während der Schlacht an der Somme.
Über die Todesumstände von Michael Huber schreibt die Regimentsgeschichte des 20. bayerischen Infanterie-Regiments:
„Nach dem Misslingen des Angriffes am 17.10. abends hielt das Artilleriefeuer die ganze Nacht an und wurde am 18. gegen 5 Uhr erneut zum Trommelfeuer gesteigert. Der kurz nach 5 Uhr vorbrechende Angriff kam jedoch vor dem Regiment nicht zur vollen Entwicklung. Dagegen war im Abschnitt rechts (15. Infanterie-Regiment) ein Trupp Engländer eingebrochen, die unter Mithilfe einiger Gruppen der 9. Kompanie wieder aus unseren Stellungen geworfen wurden. Die 9. Kompanie brachte davon einen Gefangenen und ein schweres Maschinengewehr ein. Mit Einbruch der Dunkelheit flaute das Feuer wieder ab, so dass die Ablösungen ohne erhebliche Verluste durchgeführt werden konnten. Es kam das II. Bataillon in die vordere Linie, das III. ind die R-1, das I. in die R-2 Stellung.“
Offiziell ist für Michael Huber keine Grablage bekannt, ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem rund 3 Kilometer von seinem Sterbeort entfernten Soldatenfriedhof Rancourt beigesetzt wurde, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a. den Infanteristen Franz Vogler, der am 18.10.1916 fiel.
Sterbebild von Michael HuberRückseite des Sterbebildes von Michael Huber
Der Soldat Georg Weindl wurde am 04.02.1897 geboren und stammte aus Raßhof, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Waakirchen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 6. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 15.03.1917 fiel er im Wald von Apremont und Ailly im Alter von 20 Jahren nach 7 Monaten Kriegsdienst durch schwere Verwundung.
Man begrub Georg Weindl auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 12, Grab 93.
Sterbebild von Georg WeindlRückseite des Sterbebildes von Georg Weindl
Der Soldat Franz Fischer stammte aus Stadel und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in einem bayerischen Fuß-Artillerie-Regiment. Er wurde mit dem bayerischen Militär-Verdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Am 30.10.1918 verstarb er im Alter von 25 Jahren in einem Feldlazarett in Nampcelles-la-Cour in der Region Aisne an einer Lungenentzündung, an der er vier Wochen litt.
Man begrub Franz Fischer auf dem Soldatenfriedhof Hirson in Block 3, Grab 164.
Sterbebild von Franz FischerRückseite des Sterbebildes von Franz Fischer
Der Soldat Anton Sperger wurde am 24.06.1894 in Tollbach (heute Ortsteil der bayerischen Gemeinde Siegenburg) als Sohn eines Tagelöhners geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in einem bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Militär-Verdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Am 31.05.1917 fiel er im Alter von 23 Jahren.
Man begrub Anton Sperger auf dem Soldatenfriedhof Wambrechies in Block 1, Grab 269.
Sterbebild von Anton SpergerRückseite des Sterbebildes von Anton Sperger