Der Landsturmmann Heinrich Schleininger stammte aus Starnberg, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Saaldorf, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 16. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Mitte 1916 wurde er leicht verwundet gemeldet. Am 18.04.1918 fiel er im Alter von 30 Jahren bei Fontaine durch einen Granatvolltreffer.
Heinrich Schleininger wurde auf dem Soldatenfriedhof Montdidier in einem Massengrab beigesetzt.
Sterbebild von Heinrich SchleiningerRückseite des Sterbebildes von Heinrich Schleininger
Der Kriegsfreiwillige Konrad Müller wurde am 01.09.1894 in Forchheim in Bayern geboren und studierte Mathematik. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 5. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 26.10.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Bénifontaine, Hulluch und La Bassée in Frankreich durch eine schwere Verletzung durch eine Handgranate.
Konrad Müller wurde letztlich auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines in einem Massengrab begraben.
Der Wehrmann Martin Archinger stammte aus dem bayerischen Engelbrechtsmünster, heute ein Ortsteil der Stadt Geisenfeld, und war der Sohn eines Schmiedemeisters. Im Ersten Weltkrieg diente er als Ersatz-Reservist in der 12. Kompanie des 13. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 05.11.1914 fiele er im Alter von 31 Jahren am Arras bei Neuville-Staint-Vaast
Martin Archinger ist auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab begraben.
Sterbebild von Martin ArchingerRückseite des Sterbebildes von Martin Archinger
Der theoretische Weg von Martin Archinger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Soldat Josef Leitner stammte aus Simbach am Inn in Bayern und war Bahnarbeiter von Beruf. Im Ersten Weltkrieg diente er als Jäger im 1. Reserve-Jägerbataillon. Am 12.06.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Beaurains in Frankreich.
Josef Leitner wurde auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in Frankreich in einem Massengrab beigesetzt.
Der Kanonier und Fahrer Josef Bielmeier stammte aus Viechtach in Bayern und war der Sohn eines Brauereibesitzers. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 137. bayerischen Ieichten Munitions Kolonne. Am 16.07.1918 fiel er im Alter von 28 Jahren bei Sterbebild: Baiyacourt, Volksbund: Bougacourt, richtig: Boujacourt während der großen Schlacht in Frankreich an der Marne.
Man begrub Josef Bielmeier auf dem rund sieben Kilometer von seinem Sterbeort entfernten Soldatenfriedhof Marfaux in einem Massengrab.
Der Ersatz-Reservist Martin Erber stammte aus Postau, einer niederbayerischen Gemeinde, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 28.04.1916 fiel er im Alter von 27 Jahren bei Malancourt bei der Schlacht um Verdun durch Granatschuss.
Man begrub Martin Erber auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in Frankreich in einem Massengrab.
Sterbebild von Martin ErberRückseite des Sterbebildes von Martin Erber
Der theoretische Weg von Martin Eber von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Kleinbauer Andreas Maurer wurde am 05.11.1883 in Altomünster geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments als Ersatz-Reservist. Am 02.08.1915 fiel er im Alter von 31 Jahren bei Urbeis am Lingekopf während der Vogesenkämpfe vor Münster (Elsass).
Andreas Maurer wurde auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab beigesetzt.
Sterbebild von Andreas MaurerRückseite des Sterbebildes von Andreas Maurer
Xaver Keller wurde am 26.08.1896 in Waltenhausen in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 3. bayerischen Jäger-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 11.04.1918 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Moreuil während der großen Schlacht in Frankreich.
Offiziell ist für Xaver Keller keine Grablage bekannt. Gefallene dieser Region um Moreuil wurden jedoch meist auf dem Soldatenfriedhof Montdidier beigesetzt. Es könnte also sein, dass Xaver Keller nicht mehr zu identifizieren war und anonym auf diesem Friedhof in einem Massengrab beigesetzt wurde – ein übliches Verfahren in dieser Situation. Verwiesen sei auf die Gefallenen
Schütze Kajetan Aschauer, gefallen am 04.04.1918 bei Moreuil, begraben auf dem Soldatenfriedhof Montdidier in einem Massengrab;
Hornist Kaspar Hief, 12. bayerisches Infanterie-Regiment, gefallen am 24.04.1918 bei Moreuil, begraben auf dem Soldatenfriedhof Montdidier in einem Massengrab.
Sterbebild von Xaver KellerRückseite des Sterbebildes von Xaver Keller
Der Kleinbauer Andreas Seiwald stammte aus Unterberg, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Anger. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 7. Kompanie des 10. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 24.08.1916 fiel er im Alter von 34 Jahren während der Schlacht an der Somme bei Maurepas.
Offiziell ist keine Grablage für Andreas Seiwald bekannt. Er gilt als vermisst und wurde für tot erklärt. Es könnte jedoch sein, dass seine sterblichen Überreste gefunden aber nicht mehr identifizierbar waren. Dann könnte er auf dem Soldatenfriedhof Rancourt anonym in einem Massengrab beigesetzt worden ist. Gefallene seiner Kompanie, die im selben Zeitraum wie Andreas Seiwald fielen, wurden dort beigesetzt:
Leutnant Ernst Gronauer, gefallen am 24.08.1916 bei Maurepas, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab;
Infanterist Georg Buberger, gefallen am 16.08.1916 bei Maurepas, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab;
Infanterist Michael Rommel, gefallen am 24.08.1916 bei Maurepas, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab;
Infanterist Ludwig Hochleitner, gefallen am 18.08.1916 bei Maurepas, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab;
Sterbebild von Andreas SeiwaldRückseite des Sterbebildes von Andreas Seiwald
Der theoretische Weg von Andreas Seiwald von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Landwirt Joseph Lackner stammte aus Nunhausen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Matzing. Im Ersten Weltkrieg diente er in ein Fuß-Artillerie-Bataillon als Sergant. Am 09.08.1917 verstarb er im Alter von 43 Jahren in dem Feldlazarett 359 im heutigen Mazedonien an Malaria.
Die sterblichen Überreste von Joseph Lackner ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Prilep in einem Massengrab.
Sterbebild von Joseph LacknerRückseite des Sterbebildes von Joseph Lackner
Der theoretische Weg von Joseph Lackner von seinem Geburtsort zu seinem Grab: