Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 641: Johann Immerz

Der Unteroffizier Johann Immerz wurde am 11.08.1892 in Oberostendorf geboren und war Käser von Beruf. 1912 leistete er beim 8. Infanterie-Regiment in Metz seinen Wehrdienst ab. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 20.08.1914 wurde er durch einen Schuss in den Schenkel verwundet. Am 06.03.1915 war er wieder hergestellt und kehrte zur Truppe zurück. Er wurde zum 22. Reserve-Infanterie-Regiment versetzt – 6. Kompanie. Am 18.04.1915 fiel er im Alter von 22 Jahren am Sattelkopf im Münstertal (Vogesen) in Frankreich.

Eine Grablage ist für Johann Immerz nicht bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab beigesetzt wurde. Ich begründe meine Annahme mit dem Schicksal und Verbleib seiner gefallenen Kameraden aus seiner Kompanie:

  • Infanterist Ludwig Lutz, gefallen am 18.04.1915 bei Mühlbach, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Wilhelm Stein, gefallen am 18.04.1915 bei Mühlbach, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in Block 4 Grab 16;
  • Infanterist Georg Klemm, gefallen am 18.04.1915 am Sattelköpfle, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab;
  • Infanterist Bernhard Dries, gefallen am 18.04.1915, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab.

 

Seine Heimatgemeinde Oberostendorf gedenkt noch heute Johann Immerz auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2008/oberostendorf_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Johann Immerz

Der theoretische Weg von Johann Immerz von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 639: Sebastian Wölfle

Der Infanterist Sebastian Wölfle wurde am 27.08.1893 in Remmelsberg geboren, heute ein Ortsteil der Gemeinde Untrasried. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 17. Infanterie-Regiments. Am 05.09.1914 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Gerberviller.

Eine Grablage ist für Sebastian Wölfle nicht bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er als unbekannter Toter in einem Massengrab des Soldatenfriedhofs Gerbéviller beigesetzt wurde. Ich begründe meine Annahme mit dem Schicksal seines Kameraden Unteroffizier Wilhelm Göbel, gefallen am 05.09.1914 bei Gerbeviller, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Untrasried gedenkt noch heute Sebastian Wölfle auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/untrasried_1805-15_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Sebastian Wölfle
Rückseite des Sterbebildes von Sebastian Wölfle

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 635: Anton Lechner

Anton Lechner wurde am 21.04.1884 in Sulzberg, heute ein Ortsteil der Gemeinde Zeilarn, geboren und war Landwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 7. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Infanterist. Er wurde im August 1916 vermisst gemeldet. Dann erlangt man Gewissheit: Am 26.08.1916 fiel er im Alter von 32 Jahren, nachdem er durch eine Granate verschüttet worden war.

Eine Grablage ist für Anton Lechner nicht bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde. Ich begründe diese Annahme mit dem Schicksal seiner gefallenen Kameraden aus der gleichen Kompanie:

  1. Infanterist Adolf Wirsing, gefallen am 25.08.1916 an der Somme, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blang in einem Massengrab;
  2. Infanterist Anton Riegg, gefallen am 25.08.1916 an der Somme, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blang in einem Massengrab;
  3. Landsturmmann Ludwig Brummer, gefallen am 24.08.1916 an der Somme, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blang in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Anton Lechner
Rückseite des Sterbebildes von Anton Lechner

Der theoretische Weg von Anton Lechner von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 634: Josef Pfanzelt

Josef Pfanzelt wurde am 11.07.1892 in Tremmelschwang, heute ein Ortsteil der Gemeinde Bidingen, geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er im 20. Infanterie-Regiment -3. Kompanie – als Soldat. Im November 1914 wurde er als vermisst gemeldet. Im Januar 1915 erlangte man dann Gewissheit, dass er am 25.08.1914 er in den Vogesen bei Bazien gefallen war.

Eine Grablage ist für Josef Pfanzelt nicht bekannt. Ich vermute jedoch, dass er als unbekannter Toter anonym in einem Massengrab des Soldatenfriedhofs Bertrimoutier oder Reillon beigesetzt wurde. Ich begründe meine Annahme mit dem Schicksal seiner gefallenen Kameraden aus der gleichen Kompanie:

  1. Leutnant Konrad Mayer, gefallen am 25.08.1914 in Bazien, begraben auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier in einem Massengrab;
  2. Leutnant Martin Wehrsig, gefallen am 25.08.1914 in Bazien, begraben auf dem Soldatenfriedhof Reillon in einem Massengrab;
  3. Vizefeldwebel Martin Stolze, gefallen am 25.08.1914 in Bazien, begraben auf dem Soldatenfriedhof Reillon in einem Massengrab;
  4. Infanterist Matthias Schaumann, gefallen am 25.08.1914 in Bazien, begraben auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Josef Pfanzelt auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/bidingen_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Josef Pfanzelt
Rückseite des Sterbebildes von Josef Pfanzelt

 

Der theoretische Weg von Josef Pfanzelt von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 627: Joseph Ebner

Der Gefreite Joseph Ebner stammte aus Mettenbuch, heute ein Ortsteil des Marktes Metten, und war von Beruf Landwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er im 10. Landwehr-Infanterie-Regiment. Am 30.04.1918 verstarb er nach zweimonatigem Kriegsdienst im Alter von 38 Jahren an einer Krankheit in der Heimat.

Joseph Ebner verstarb in der Heimat. Ich vermute, dass er auf dem Friedhof seiner Gemeinde beigesetzt wurde.

Seine Heimatgemeinde Berg, Markt Mettenbuch gedenkt noch heute Joseph Ebner auf einem Denkmal: http://denkmalprojekt.org/2017/berg_markt-metten_lk-deggendorf_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Joseph Ebner
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Ebner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 620: Isidor Fritzenwenger

Der Ersatz-Reservist Isidor Fritzenwenger stammte aus dem Weiler Westerbuchberg, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Uebersee. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 5. Kompanie des 15. Reserve-Infanterie-Regiments (Falschangabe auf dem Sterbebild). Am 23.02.1915 fiel er im Alter von 27 Jahren bei Savonnières en Woëvre während der Winterschlacht in der Champagne.

Eine Grablage für Isidor Fritzenwenger ist beim Volksbund nicht bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass Isidor Fritzenwenger auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde.

Ich begründe meine Annahme mit dem Schicksal seiner Kompanie-Kameraden

  • Unteroffizier Hermann Gregusch, gefallen am 22.02.1915 bei La Vaux Fery, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Saint Mihiel in einem Massengrab,
  • Infanterist Joseph Berchtold, gefallen am 26.02.1915 bei La Vaux Fery, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Saint Mihiel in einem Massengrab,
  • Gefreiter Martin Burkart, gefallen am 20.02.1915, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Saint Mihiel in Block 1, Grab 134,
  • Infanterist Paul Pietron, gefallen am 26.02.1915 bei La Vaux Fery, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Saint Mihiel in einem Massengrab.

 

Traunstein gedenkt noch heute Isidir Fritzenwenger auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/traunstein_1u2wk_bay.htm

 

Sterbebild von Isidor Fritzenwenger
Rückseite des Sterbebildes von Isidor Fritzenwenger

 

Der theoretische Weg von Isidor Fritzenwenger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 614: Alois Feilmeier

Der Reservist Alois Feilmeier wurde in Zaundorf als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg wurde er zum 23. Reserve-Infanterie-Regiment, 2. Bataillon, 5. Kompanie, eingezogen. Am 19.02.1915 fiel er im Alter von 20 Jahren am Kleinkopf bei Münster im Elsass in den Vogesen (Frankreich) durch einen Halsschuss.

Ein Grab Alois Feilmeiers ist offiziell nicht bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Hohrod beigesetzt wurde. Ich begründe meine Annahme mit dem Schicksal und dem Verbleib der Leichen folgender Kameraden von Feilmeier aus der selben Kompanie:

  1. Gefreiter Hans Dumler, geboren am 16.01.1890 in Augsburg, gefallen am 19.02.1915 am Kleinkopf, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab;
  2. Infanterist Ruppert Achatz, gefallen am 19.02.1915, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab;
  3. Infanterist Johann Aigner, gefallen am 19.02.1915, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab;
  4. Pionier Martin Sauter, gefallen am 19.02.1915 am Kleinkopf, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 612: Anton Grundner

Anton Grunder stammte aus Wörtha an der Isar. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 19. Pionier Kompanie als Pionier (11. bayerische Infanterie-Division,). Am 03.07.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren bei den Verfolgungskämpfen an der galizisch – polnischen Grenze.

Ein Grab von Anton Grundner ist nicht bekannt und wahrscheinlich auch nicht mehr vorhanden.

Sterbebild von Anton Grundner
Rückseite des Sterbebildes von Anton Grundner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 603: Michael Leonhart

Der Infanterist Michael Leonhart wurde am 29.09.1893 in Rettenbach geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 15. Infanterie-Regiments. Am 26.08.1914 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Vouziers.

Eine Lage des Grabes von Michael Leonhart ist offiziell nicht bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass man seine Gebeine in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier beigesetzt hat. Ich begründe meine Annahme mit dem Schicksal seiner Kameraden aus der selben Kompanie:

  1. Infanterist Sebastian Mitterreiter, gefallen am 27.08.1914, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier, Block 2 Grab 233;
  2. Infanterist Johann Stadtmüller, gefallen am 26.08.1914 bei Chateau-Villers, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier, Massengrab;
  3. Infanterist Joseph Mederle, gefallen am 26.08.1914 bei Chateau-Villers, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier, Massengrab;

Seine Heimatgemeinde Irsee gedenkt noch heute Michael Leonhart auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/irsee_wk1u2_dkm_bay.htm

Sterbebild von Michael Leonhart
Rückseite des Sterbebildes von Michael Leonhart

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 602: Joseph Heim

Joseph Heim wurde am 09.09.1891 in Oberreuthen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Kompanie des 20. Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 25.08.1914 wurde bei Azerailles leicht verwundet und verstarb jedoch an dieser Verwundung am 29.08.1914 im Alter von 22 Jahren.

Die Lage des Grabes von Josph Heim ist heute offiziell nicht bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass Joseph Heim auf dem Soldatenfriedhof Reillon in einem Massengrab beigesetzt wurde. Ich begründe meine Theorie mit dem Schicksal seiner Kameraden aus der selben Kompanie, die am gleichen Tag verwundet wurden und wenige Tage später starben:

  1. Franz Xaver Hengler, verwundet bei Azerailles, verstorben am 27.08.1914, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Reillon in einem Massengrab;
  2. Unteroffizier Joseph Rieg, verwundet bei Azerailles, verstorben am 27.08.1914 im Lazarett Azerailles, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Reillon in einem Massengrab;
Sterbebild von Joseph Heim
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Heim

 

Der theoretische Weg von Joseph Heim von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: