Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 667: Albert Stoker (richtig: Stocker)

Albert Stoker (eigentlich Stocker) stammte aus Rotthof, heute ein Ortsteil der Gemeinde Ruhstorf an der Rott, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Soldat. Am 28.02.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren in den Vogesen.

Albert Stocker wurde auf dem Soldatenfriedhof Münster im Elsass (Vogesen) in Block 2, Grab 110, begraben.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Albert Stocker auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/ruhrstorf_an_der_rott_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Albert Stoker
Rückseite des Sterbebildes von Albert Stoker

Der theoretische Weg von Albert Stocker von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 666: Sebastian Daffner

Der Infanterist Sebastian Daffner stammte aus dem bayerischen Mettenbach, heute ein Ortsteil des Marktes Essenbach, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg diente er in 18. bayerisches Reserve-Infanterie-Regiment, Kompanie. Am 13.02.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren in den Vogesen bei Murbach in Frankreich.

Man begrub Sebastian Daffner auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab.

Sterbebild von Sebastian Daffner
Rückseite des Sterbebildes von Sebastian Daffner

Der theoretische Weg von Sebastian Daffner von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 665: Ludwig Hacker

Der Wehrmann Ludwig Hacker stammte aus dem bayerischen Mariabrunn, heute ein Ortsteil der Gemeinde Hallbergermoos, und war Kleinlandwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er im 15. Landwehr-Infanterie-Regiment. Am 18.03.1916 fiel er im Alter von 34 Jahren in den Vogesen in Frankreich, nachdem er zunächst nur als leicht verwundet gemeldet worden war.

Eine Grablage ist für Ludwig Hacker offiziell nicht bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er als unbekannter Toter auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier in einem Massengrab beigesetzt worden ist. Ich begründe meine Annahme mit dem Schicksal seines Regimentskameraden Josef Pongratz, gefallen am 12.03.1916, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Ludwig Hacker auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/hallbergmoos_bay.htm

Sterbebild von Ludwig Hacker
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Hacker

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 664: Josef Vornehm

Der Gefreite Josef Vornehm stammte aus Rothau, heute ein Ortsteil des bayerischen Marktes Tittling, und war Steinmetz von Beruf. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 2. Infanterie-Regiments als Landwehrmann. Am 20.07.1915 fiel er im Alter von 34 Jahren am Barrenkopf bei Münster im Elsass, in den französischen Vogesen.

Man begrub Josef Vornehm wenige hundert Meter weiter auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab.

Sterbebild von Josef Vornehm
Rückseite des Sterbebildes von Josef Vornehm

Der theoretische Weg von Josef Vornehm von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 663: Josef Schneider

Der Landwehrmann Josef Schneider wurde am 26.09.1878 in Klessing geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie des 4. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments als Gefreiter. Am 22.06.1915 fiel er im Alter von 36 Jahren in den Vogesen.

Die Lage des Grabes von Josef Schneider ist offiziell unbekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er gemeinsam mit seinen Kameraden aus der 11. Kompanie anonym in einem Massengrab des Soldatenfriedhofs Avricourt begraben wurde. Ich begründe meine Annahme mit dem belegten Schicksal folgender Kameraden:

  1. Fridolin Renninger, gefallen am 22.06.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Avricourt in einem Massengrab;
  2. Wehrmann Kilian Hemmelmann, gefallen am 22.06.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Avricourt in einem Massengrab;
  3. Wehrmann Johann Müller, gefallen am 22.06.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Avricourt in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Josef Schneider
Rückseite des Sterbebildes von Josef Schneider

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 661: Johann Evangelist Huber

Der Landwehrinfanterist Johann Evangelist Huber wurde am 03.12.1881 in Morstorf, heute ein Ortsteil des Marktes Gangkofen, als Sohn eines Landwirts geboren. Am 02.09.1914 fiel er im Alter von 22 Jahren in den Vogesen. Über den Verbleib seiner Gebeine ist heute nichts mehr zu erfahren.

Sterbebild von Johann Evangelist Huber
Rückseite des Sterbebildes von Johann Evangelist Huber

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 650: Anton Reicheneder

Der Bauerssohn Anton Reicheneder wurde am 22.12.1892 in Malchesing, heute ein Ortsteil der Stadt Geiselhöring, in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 1. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 03.09.1918 verstarb er im Alter von 25 Jahren in Kriegsgefangenschaft.

Man begrub Anton Reicheneder auf dem Soldatenfriedhof Cernay in Block 1, Grab 333.

Sterbebild von Anton Reicheneder
Rückseite des Sterbebildes von Alois Reicheneder

Der theoretische Weg von Anton Reicheneder von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 642: Franz Xaver Hörburger

Der Wehrmann Franz Xaver Hörburger wurde am 12.11.1880 in Knottenried, früher ein Ortsteil der Gemeinde Diepolz, heute ein Teil der Stadt Immenstadt, geboren. Er war von Beruf Käser und betrieb seine Tätigkeit in Feigen, früher ein Teil der Gemeinde St. Lorenz, heute ein Teil der Stadt Kempten. Am 07.08.1914 wurde er zum 3. Landwehr-Infanterie-Regiment eingezogen. Am 03.12.1914 fiel er im Alter von 34 Jahren am Bogenkopf in den Vogesen. Zunächst war er nur als vermisst gemeldet worden. Er hinterließ eine Frau und zwei Kinder.

Eine Grablage ist für Franz Xaver Hörburger nicht bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er anonym als unbekannter Toter auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab begraben wurde. Ich begründe meine Annahme mit dem Schicksal der am gleichen Tag gefallenen Kameraden aus der gleichen Kompanie:

  • Unteroffizier Franz Metz, gefallen am 03.12.1914 bei Diedolshausen, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab;
  • Landwehrmann Paul Borgenheimer, gefallen am 03.12.1914 am Buchenkopf, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab;
  • Wehrmann Max Müller, gefallen am 03.12.1914 am Buchenkopf, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab;
  • Landwehrmann Xaver Möst, gefallen am 03.12.1914 am Buchenkopf, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab;

 

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Franz Xaver Hörburger auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/kempten-mariaberg_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Franz Xaver Hörburger

Der theoretische Weg von Franz Xaver Hörburger von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 641: Johann Immerz

Der Unteroffizier Johann Immerz wurde am 11.08.1892 in Oberostendorf geboren und war Käser von Beruf. 1912 leistete er beim 8. Infanterie-Regiment in Metz seinen Wehrdienst ab. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 20.08.1914 wurde er durch einen Schuss in den Schenkel verwundet. Am 06.03.1915 war er wieder hergestellt und kehrte zur Truppe zurück. Er wurde zum 22. Reserve-Infanterie-Regiment versetzt – 6. Kompanie. Am 18.04.1915 fiel er im Alter von 22 Jahren am Sattelkopf im Münstertal (Vogesen) in Frankreich.

Eine Grablage ist für Johann Immerz nicht bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab beigesetzt wurde. Ich begründe meine Annahme mit dem Schicksal und Verbleib seiner gefallenen Kameraden aus seiner Kompanie:

  • Infanterist Ludwig Lutz, gefallen am 18.04.1915 bei Mühlbach, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Wilhelm Stein, gefallen am 18.04.1915 bei Mühlbach, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in Block 4 Grab 16;
  • Infanterist Georg Klemm, gefallen am 18.04.1915 am Sattelköpfle, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab;
  • Infanterist Bernhard Dries, gefallen am 18.04.1915, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab.

 

Seine Heimatgemeinde Oberostendorf gedenkt noch heute Johann Immerz auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2008/oberostendorf_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Johann Immerz

Der theoretische Weg von Johann Immerz von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 640: Nikolaus Sedlbauer

Der Schreiner Nikolaus Sedlbauer stammte aus Waith, heute ein Ortsteil der Gemeinde Bruckmühl, und war der Sohn eines Kleinbauers. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Batterie des 8. bayerischen Reserve-Feldartillerie-Regiments als Gefreiter. Am 21.06.1915 fiel er im Alter von 19 Jahren am Stemlisberg bei Münster im Elsass.

Die Regimentsgeschichte des 8. bayerischen Reserve-Feldartillerie-Regiments berichtet über diesen Tag und über den Tod Sedlbauers:

21. Von frühmorgens ab unterstützten die Batterien den Gegenangriff am Köpfle, der bis 1:30 Uhr nachmittags die Ausgangslage wieder herstellt. Das Regiment ist in angestrengtester und erfolgreichster Tätigkeit. Es hilft im Laufe des Tages sechs feindliche Gegenangriffe abweisen. Nachmittags wird auch Sturmabwehr auf Sondernach geschossen, wodurch ein Angriff dort im Keime erstickt wird. 1. und 5./8. werden zeitweise heftig beschossen, letztere beklagt einen Verlust. Der 21.07.1915 ist ein besonderer Ehrentag des Regiments.

Der genannte Verlust war Nikolaus Sedlbauer – den „Ehrentag“ hat er nicht überlebt.

Das Grab von Nikolaus Sedlbauer befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach im Block 6, Grab 115.

 

Der theoretische Weg von Nikolaus Sedlbauer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: