Sonderbeitrag: Adolf Schad

Der Soldat Adolf (Wilhelm) Schad stammte aus Minden im heutigen Bundesland Nordrhein-Westfalen und war Regierungs-Assessor. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Reserve in der 4. Kompanie des 115. Leibgarde-Infanterie-Regiments. Am 22.08.1914 fiel er bei AnloyMaissin in Belgien.

Man begrub Adolf Schad auf dem Soldatenfriedhof Maissin-National in Grab 304.

Die Todesanzeige der Burschenschaft Germania für Adolf Schad im Gießener Anzeiger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.932: Gregor Henkel

Bei Gregor Henkel liegt ein besonderes Schicksal vor. Er wurde am 17.01.1886 in Aufmberg geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Seeg. Im Ersten Weltkrieg war er Zivil-Gefangener in Südfrankreich. Am 01.01.1915 ertrank er im Alter von 28 Jahren in Südfrankreich im Meer. Versuchte er zu flüchten? Offensichtlich wurde er zu Kriegsbeginn als Zivilist eines feindlichen Staates interniert.

Der Verbleib des Leichnams von Gregor Henkel war nicht zu ermitteln.

Seine Heimatgemeinde Seeg gedenkt Gregor Henkel noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2008/seeg_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Gregor Henkel
Rückseite des Sterbebildes von Gregor Henkel

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.931: Alois Müller

Der Soldat Alois Müller wurde am 26.01.1897 in Oberried in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Kanonier in der 9. Batterie des 3. bayerischen Reserve-Fußartillerie-Regiments. Am 12.04.1917 wurde er schwer verwundet in der Nähe von Brienne-sur-Aisne bei Reims und verstarb am 09.05.1917 im Alter von 20 Jahren im Kriegslazarett.

Man begrub Alois Müller auf dem Soldatenfriedhof Le Cateau in Block 4, Grab 1.496.

Sterbebild von Alois Müller
Rückseite des Sterbebildes von Alois Müller

Sonderbeitrag: Heinrich Dern

Der Soldat Heinrich Dern stammte aus Langsdorf, einem Stadtteil der hessischen Stadt Lich. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 1. Kompanie des 87. Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit der Hessische Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. Am 21.08.1916 fiel er während der Schlacht um Verdun. Er wurde während der Kämpfe im Chapitre-Wald – der Souville-Schlucht – und Bergwald getötet.

Die Lage des Grabes von Heinrich Dern ist unbekannt.

In seinem Heimatort Langsdorf gedenkt man Heinrich Dern noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2017/langsdorf_stadt-lich_lk-giessen_wk1_wk2_hs.html

Die Todesanzeige des Turnverein Lich-Langsdorf für Heinrich Dern im Gießener Anzeiger

Sonderbeitrag: Wilhelm Speier

Der Soldat Wilhelm Speier stammte aus Wißmar, einem Stadtteil der hessischen Stadt Wettenberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 12. Kompanie des 88. Infanterie-Regiments. Am 03.09.1916 wurde er während der Schlacht an der Somme bei Guillemont und Ginchy schwer verwundet. Fünf Tage später, am 08.09.1916 starb er in Longueval an seinen Wunden.

Man begrub Wilhelm Speier auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 4, Grab 480.

Die Todesanzeige für Wilhelm Speier im Gießener Anzeiger

 

Sonderbeitrag: Willy Schermuly

Der Soldat Willy Schermuly stammte aus Niederhausen, Oberlahnkreis. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Musketier in der 120. Kompanie des 116. Infanterie-Regiments. Am 30.09.1916 fiel er während der Schlacht an der Somme.

Man begrub Willy Schermuly auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 3, Grab 877.

Die Todesanzeige für Willy Schermuly im Gießener Anzeiger

Sonderbeitrag: August Volkmann

Der Soldat August Volkmann stammte aus der hessischen Gemeinde Heuchelheim. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landwehrmann (Krankenträger) in der 3. Kompanie des 80. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 24.08.1914 fiel er an der Westfront in Frankreich nahe der Ortschaft Tremblois-lès-Carignan in den Ardennen.

Über den Todestag und die Todesumstände von August Volkmann berichtet die Regimentsgeschichte des 8. Reserve-Infanterie-Regiments:

Das Gefecht bei Tremblois
24. August 1914

Am 24. August trat die 21. R.D. um 6 Uhr vormittags den weiteren Vormarsch über Chaillepierre auf Matton an. R.I.R. 80, das die Vorhut bildete, schickte III. R.I.R. 80 als Vortrupp voraus. Um 10.30 Uhr vormittags hatte der Vortrupp mit dem Anfang den Wegestern südlich Chaillepierre erreicht, da machte die Division halt: die aktive 21. I.D. trugte ihren Weg. Die Rast dauerte bis etwa 12.45 Uhr. Sie wurde von sehr vielen Böern dazu benutzt, in dem feuchten Flüsschen Semois ein erfrischendes Bad zu nehmen, ein fast friedensmäßiges Bild kurz vor dem Ernst des Kampfes. Gegen 1 Uhr wurde der Marsch fortgesetzt, er führte um 1.15 von der Weggabel dicht südwestlich Florenville in Richtung Tremblois. Mit kräftigem Hurra und nach dreiviertelstündigem Marsch die am Nordrande des Bois du Banel sich hinziehende französische Grenze überschritten.

Aus der Vortrupp vom Südrand des Waldes zum größten Teil verlassen und die Spitzenkompanie sich Tremblois bis auf etwa 600 Meter genähert hatte, schlug ihr plötzlich starkes Artillerie- und Infanteriefeuer entgegen. Die feindliche Artillerie stand auf den Höhen südlich und südwestlich von Tremblois. Sie sandte ihr sehr geschickt geleitetes, überaus wirksames Feuer vor allem vor und in den Bois du Banel, der voller Truppen steckte. Hier war nämlich das Gros der 41. R.D. versammelt. Da das Artilleriefeuer sehr kräftig eingesetzt hatte und im Walde sofort Verluste eintraten, kam es an einigen Stellen vorübergehend zu recht ungeordneten Auflockerungen der Verbände. In dem meist unübersichtlichen Waldgelände wurden, während Schrapnells und Granaten einschlugen, die Kompanien der I. und III. R.I.R. 80 und R.I.R. 87 zum Gefecht entfaltet. R.I.R. 87 rechts und links neben R.I.R. 80, z.T. auch in R.I.R. 80 eingeschoben. Inzwischen hatte sich der Vortrupp sprungweise gegen Tremblois vorgearbeitet; dabei wurde festgestellt, daß Tremblois und die Höhen und Hänge südlich und nördlich von Les Quatre Villes von feindlicher Infanterie stark besetzt waren. Als auf 200 Meter waren die ersten Kompanien an das Dorf herangekommen, dann blieben sie liegen; sie konnten infolge des Sperrfeuers, den die Artillerie und Maschinengewehre des Gegners um Tremblois herumlegten, nicht weiter vordringen. Man tat gut daran, sich einzugraben und zu halten. Und die Mehrzahl der Infanteristen hatte sich gerade dazu entschlossen. I.R. 21 war vor dem Walde zum Stellung gegangen, da brach auch schon ein verheerendes Artilleriefeuer auf sie herein. Heldenhaft hat damals diese Abteilung ausgehalten.

Obwohl die Batteriestellungen vom Feinde eingesehen waren, obwohl eine Gruppe Granaten nach der anderen auf und zwischen die Geschütze sauste, sodaß buchstäblich Geschützteile und Menschen durch die Luft gewirbelt wurden, hat sie bis zum äußersten versucht, die feindliche Artillerie zum Schweigen zu bringen und durch Bekämpfung der feindlichen Infanterie unserer Infanterie den Weg zum Sturm auf Tremblois freizumachen. Gegen die überlegene Artillerie der Franzosen kam sie zwar nicht auf, gegen die Infanterie aber wirkte sie mit sichtlichem Erfolge. Einige Geschütze wurden in oder unmittelbar hinter den in 2. Linie folgenden Angriffstruppen in Stellung gebracht. Ein packender Anblick war es, als unsere Infanteristen an den Waldrand zurückliefen und aus einem Artilleriemunitionswagen die schweren Geschosskörbe herbeiholten, damit die Artillerie, der die Munition ausgegangen war, weiterfeuern konnte. So half die eine Waffe der andern, ein erhebendes Beispiel treuester Kameradschaft.

Während die vordersten Kompanien vor Tremblois festlagen, hatten sich auch die andern Bataillone des Regiments entwickelt. Teile des I. Bataillons schoben sich in die erste Kampflinie ein oder verlängerten sie nach rechts, andere aber verblieben im Walde oder kurz vor dem Walde, da das entsetzliche Artilleriefeuer ihnen das Vorgehen unmöglich machte. Ähnlich lagen die Verhältnisse beim II. Bataillon, das anfangs als Reserve am Südrand des Bois du Banel zurückgehalten, dann aber mit allen Kompanien eingesetzt wurde: von der 6. kam nur ein Zug gut vorwärts, Teile der 8. zogen sich später wieder in den Wald zurück. Sie waren in mörderisches Maschinengewehrfeuer geraten. Der 5. Kompanie und einem Zug der 7. Kompanie gelang es, sich bis zur vordersten Linie vorzuarbeiten. Unsere M.G.K. fand leider nicht Gelegenheit zum Eingreifen. Als sehr verhängnisvoll erwies es sich, daß die Kanoniere, deren Geschütze zerschossen waren, sich aus dem Artilleriefeuer in den Wald zurückzogen, was an sich durchaus berechtigt war, da sie ja nach der Vernichtung ihrer Waffe der Infanterie doch nicht mehr nützen konnten. Einige der in ihrer Nähe befindlichen Infanteristen aber folgten leider ihrem Beispiel, ohne sich darüber klar zu werden, daß ihr Verhalten strafbar war. Die 4. Kompanie, die bereits hundert Meter vor dem Waldrand lag, wurde durch einen Befehl – angeblich von der Brigade – bedauerlicherweise sogar zum Zurückgehen gezwungen. So trugen verschiedene unglückliche Umstände dazu bei, daß der Angriff auf Tremblois zunächst einen wenig günstigen Verlauf nahm. Erst als nachmittags zwei schwere Feldhaubitzbatterien der 25. R.D., die in einer Senke zwischen Floremville und dem Bois du Banel aufgestellt waren, Tremblois und die französischen Batteriestellungen unter Feuer nahmen und Schützenlinien der hessischen Division die rechte Flanke der Franzosen bedrohten, konnte unsere Infanterie zum letzten Sturm vorbrechen. Um 7.15 Uhr abends war Tremblois in den Händen des Regiments. Nur wenige Gefangene wurden gemacht; die Besatzung des Dorfes und der an den Hängen südlich des Dorfes angelegten Schützengräben hatte sich, soweit sie noch lebte und marschfähig war, rechtzeitig in Sicherheit gebracht. Durch die Beschießung mit schwerer Artillerie war ein großer Teil des Dorfes in Brand geraten. Das Feuer griff immer weiter um sich. Schaurig war das Bild, das sich den siegreichen Stürmern bot: Turmhohe Flammen, einstürzende Wände und Dächer, in den Gassen umherirrende Bewohner, halb wahnsinnig vor Schrecken, fliehende Pferde, Kühe und Schweine, die in den Stallungen langsam verbrennen mußten. Nur in wenigen Fällen war Rettung oder schnelle Tötung möglich. Die Furchtbarkeit des Krieges für Menschen und Tiere wurde uns damals mit erschütternder Eindringlichkeit bewußt.

Während der größte Teil des Regiments sich im oder bei dem brennenden Tremblois befand, hatte sich das III. Bataillon, das sich im Bois du Banel etwas zurückgezogen, allmählich wieder gesammelt. Unter den im Walde zurückbleibenden 80ern und 87ern tauchte plötzlich das Gerücht auf, daß französische Infanterie durch die vorderste Linie durchgebrochen sei und im Wald eingebrochen sei. Das führte zu einer gewissen Unruhe. Division, Divisionsstab, Generalleutnant Oidtmann, der Führer der 42. Brigade, war inzwischen von der Straße Floremville–Tremblois her im Walde, erhielt darauf den Befehl, die Franzosen aufzufangen. In der Regimentsgeschichte des R.I.R. 81 lesen wir über die weiteren Geschehnisse folgendes:
„Durch den erst lichten, dann immer dichter werdenden Laubwald trat das mit seinen drei Bataillonen nebeneinander formierte Regiment (R.J.R. 81) etwa um 7 Uhr abends in geschlossenen Kolonnen an. Vor ihm das R.J.R. 88 in Schützenlinien. Hin und wieder plaste ein Schrapnell über den Bäumen, ohne Schaden anzurichten. Infanteriefeuer war nur aus der Ferne zu hören. Die Gewehre waren leider nicht entladen worden, wie man es beim Angriff im dichtsten Wald stets tun sollte.

Die Tamboure schlugen, Hornisten bliesen! — Plötzlich rasendes Infanteriefeuer der vorderen Linie, die auf den Feind gestoßen zu sein schien. Das war für die zweite Linie der Brigade das Signal, in ein nicht enden wollendes Hurra auszubrechen. Mit diesem donnernden Zeichen seiner Begeisterung wurde der Angriff des Regiments fortgesetzt, bis der Waldrand nordöstlich Tremblois erreicht war.

Nicht unerhebliche Verluste waren nur durch plötzliches Infanteriefeuer eingetreten; denn die Meldung über das Eindringen von Franzosen in den Wald hatte sich als falsch herausgestellt.“ An diesem „Angriff“ waren auch die im Bois du Banel verbliebenen 80er und 87er beteiligt. Sie stießen an diesem Abend nicht mehr zu ihrer Truppe, die etwa 500 Meter nördlich von Tremblois am Fuße des Hügels biwakierte, sondern verbrachten die Nacht in der Nähe des Jollhaus (Quenne) am Waldrande.

Trotz des überwältigenden feindlichen Artilleriefeuers waren die Verluste des Regiments nicht so groß, wie man zuerst fürchtete. Es fielen Leutnant Brosius (Adjutant des I. Bataillons) und Major Freiherr von Hanx (5. Kompanie), ferner 11 Unteroffiziere und Mannschaften, außerdem wurde vermißt gemeldet, der Adjutant und Führer der 3. Bataillons, Major Freiherr von Lerner, und die Offizierstellvertreter Schäfer und Herrchen, ferner 29 Unteroffiziere und Mannschaften.“

24. und 25.08.1914 Tremblois

Die Lage des Grabes von August Volkmann ist unbekannt.

Die Todesanzeige für August Volkmann im Gießener Anzeiger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.919: Johann Wagatha

Der Soldat Johann Wagatha wurde am 15.10.1876 in der bayerischen Gemeinde Weyarn geboren und war Anwesensbesitzer und Maurer von Beruf. Im Ersten Weltkrieg diente er als Wehrmann und Armierungssoldat im Pferdelazarett Nr. 15, Abteilung 18. Am 15.07.1918 verstarb er im Alter von 41 Jahren im Feldlazarett 14 in Nordfrankreich an einer Lungenentzündung.

Man begrub Johann Wagatha auf dem Soldatenfriedhof Beaucamps-Ligny in Block 9, Grab 198.

Seine Heimatgemeinde Weyarn gedenkt Johann Wagatha noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2020/weyarn_krdm_lk-misbach_70-71_wk1_by.html

Sterbebild von Johann Wagatha
Rückseite des Sterbebildes von Johann Wagatha

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.917: Georg Frisch

Der Soldat Georg Frisch stammte aus der bayerischen Gemeinde Lam und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 12. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 11.10.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren während der Verteidigungsschlacht bei La Folie östlich Neuville bei Vimy in Folge einer Verschüttung durch Artillerie.

Über den Todeszeitraum und die Todesumstände von Georg Frisch berichtet die Regimentsgeschichte des 2. bayerischen Infanterie-Regiments:

„Die Bodenverhältnisse waren jenen bei Peronne nicht unähnlich. Der Schmutz aber, den uns der kommende Herbst und Winter bringen sollte, war einfach unbeschreiblich. Kein Kampf, auch gegen den erbittersten Gegner, lässt sich vergleichen mit dem, den unsere braven Leute gegen diesen geführt haben. Die Stellung, die wir übernommen hatten, verdiente kaum diesen Namen. Ein durchlaufender vorderer Graben, der fast nur knietief war, existierte nur teilweise, Unterstände ganz behelfsmäßig, meist nur kleine Erdlöcher, Verbindungswege größtenteils nur traciert. Und auf diese Stellungen richtete der Feind am 10. und 11.10. ein gewaltiges Artilleriefeuer, das uns nicht mehr im Unklaren darüber ließ, dass ein feindlicher Großangriff bevorstand. Endlich, nach zweitägiger stärkster Vorbereitung am 11.10. abends 6 Uhr ging der Franzose zum Angriff vor, aber er hatte sich verrechnet, wenn er glaubte, die Grabenbesatzungen durch sein Feuer unschädlich gemacht zu haben. Maschinengewehr- und Infanteriefeuer schlugen ihm entgegen und noch vor der Stellung brach der Angriff des Feindes zusammen, ein Ehrentag für das 2. Infanterie-Regiment, das an diesem Tage allerdings auch mit schweren Verlusten seine Stellung voll behauptete. Keiner von denen, die es miterlebt haben, wird vergessen, wie die Reservekompanien unseres Regimentes zur Abwehr in tadelloser Linie ausgeschwärmt die Höhen des Vimyabfalles blitzschnell erklommen; die zwei Batterieen, die auch im Feuer stunden, und an denen diese Linien vorüberkamen, begrüßten die Schwesterwaffe bei ihrem Vorgehen mit lautem Hurra. Der Feind schien nun auch erschöpft, denn die nächsten Tage und Wochen verhielt er sich ziemlich ruhig. Für das Regiment aber galt es, nun aus dem vertrommelten Trichtergelände in kurzer Zeit eine verteidigungsfähige Stellung zu bauen.“ 

Man begrub Georg Frisch auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Sterbebild von Georg Frisch
Rückseite des Sterbebildes von Georg Frisch

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.916: Alois Neumeier

Der Soldat Alois Neumeier wurde am 28.09.1882 in Lam geboren und stammte aus der bayerischen Stadt Landshut und war Schneidermeister. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 11. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er fiel am 24.07.1916 im Alter von 23 Jahren während der Schlacht an der Somme bei der französischen Gemeinde Moislains bzw. Hardecourt-aux-Bois.

Man begrub Alois Neumeier auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.

Sterbebild von Alois Neumeier
Rückseite des Sterbebildes von Alois Neumeier