Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 154: Nikolaus Brandhofer

Nikolaus Brandhofer wurde am 09.12.1883 als Sohn eines Landwirts in Untermberg, Gemeinde Wackersberg, geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Ersatz-Reservist in der 5. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 18.08.1915 fiel er bei den Kämpfen in den Vogesen im Münstertal und wurde 32 Jahre alt.

Begraben wurde Nikolaus Brandhofers Leichnam auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach, Block 6 Grab 88.

Seine Heimatgemeinde gedenkt auf einem Denkmal noch heute Nikolaus Brandhofer: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/wackersberg.htm

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 153: Andreas Herz

Andreas Herz wurde am 23.04.1881 in Blöcktach geboren, heute ein Ortsteil von Friesenried. Während der Kämpfe in den Vogesen war er als Gefreiter im 1. Landwehr-Infanterie-Regiment eingesetzt. Am 18.03.1918 wurde er durch einen Kopfschuss getötet. Er wurde 36 Jahre alt. Die sterblichen Überreste von Andreas Herz ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Hohrod, Block 3 Grab 275.

Andreas Herz war mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und dem Verdienstkreuz 3. Klasse ausgezeichnet worden.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 152: Peter Greimel

Peter Greimel war 19 Jahre alt und stammte aus Mettenheim, als er am 26.09.1916 im Lazarett Colmar an Verwundungen verstarb, die er sich bei den Kämpfen in den Vogesen zugezogen hatte. Er war Pionier bei der 12. bayerischen Infanterie-Division, 22. Kompanie. Begraben wurde er auf dem Soldatenfriedhof Colmar, Grab 85.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute seiner auf einem Denkmal:
http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/mettenheim_wk1u2_bay.htm

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 151: Georg Geiselberger

Georg Geiselberger war ein Landwirt aus Birchau, heute ein Ortsteil von Bad Griesbach im Rottal. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 2. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 26.08.1914, also gleich zu Beginn des Krieges, starb er bei den Vogesenkämpfen (vermutlich im Münstertal/Elsass) im Alter von 32. Jahren an einer Erkrankung. Zunächst wurde er als gefallen gemeldet, später diese Meldung jedoch entsprechend korrigiert.

Seine Angehörigen schrieben als Todesort „Colmar“, was jedoch unwahrscheinlich ist, sonst wäre er nicht in Breitenbach, sondern in Kolmar begraben worden. Eher ist anzunehmen, dass er im Lazarett in Gunsbach verstarb, weshalb beim Volksbund auch „bei Münster“ angegeben ist. Verstorbene aus dem Lazarett Gunsbach wurden auch meist auf dem Soldatenfriedhof in Breitenbach beigesetzt.

Er wurde auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab begraben, wo auch heute seine Gebeine ruhen.

Seine Heimatgemeinde gedenkt heute noch Georg Geiselberger auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/bad_griesbach-reutern_wk1u2_bay.htm

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 150: Max Obbacher

Max Obbacher war der Sohn eines Bauern aus Schmieding, heute ein Teil der Gemeinde Traunreut.. Zuletzt lebte er in Wolkersdorf, Oberbayern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 18. Reserve-Infanterie-Regiments, als er am 06.05.1915 während der Vogesenkämpfe im Münstertal nach einem Einsatz an der Höhe 830 bei Mezteral zunächst als vermisst gemeldet wurde. Später stellte sich heraus, dass Max Obbacher gefallen war. Seine Gebeine wurden auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab begraben. Er wurde nur 24 Jahre alt.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 149: Georg Schrapp

Georg Schrapp war ein Landwirt aus Nordholz und wurde am 29.12.1882 dort geboren. Im Ersten Weltkrieg war er Gefreiter im 3. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiment, 11. Kompanie. Am 27.07.1915 wurde er bei den Kämpfen in den Vogesen in der Nähe von Münster getötet und auf dem Soldatenfriedhof Hohrod im Block 3, Grab 563 bestattet. Er wurde 32 Jahre alt.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 148: Martin Huber

Martin Huber war Landwirt in Baumgarten, heute ein Ortsteil der Gemeinde Zeilarn (Bayern). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 12. Kompanie des 2. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 22.07.1915 wird er bei den Kämpfen in den Vogesen durch einen Brustschuss schwer verwundet und verstirbt an seinen Verletzungen mit 32 Jahren. Begraben wurde Martin Hubers Leichnam auf dem Soldatenfriedhof in Colmar, Grab 67.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 147: Otto Wagner

Otto Wagner stammte aus Egglkofen und war von Beruf Bäckermeister. Als Landwehrmann wurde er im Ersten Weltkrieg in die 6. Kompanie des 2. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiment einberufen. Er fiel am 16.07.1915 in der Gegend um den Barrenkopf  und des Schratzmännele in den Bergen rund um Münster im Elsass und den Vogesen.

Begraben wurde Otto Wagner auf den Soldatenfriedhof Hohrod, wo er in einem Massengrab eine Ruhestätte fand.

Seine Heimat gedenkt noch heute seiner auf einem Denkmal: http://denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/egglkofen_wk1_bay.htm

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 146: Josef Huber

Josef Huber war der Sohn eines Kleinbauern in Lappersdorf. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er beim 14. bayerisches Reserve-Infanterie-Regiment, 12. Kompanie. Am 12.07.1915 wurde er bei den Kämpfen in den Vogesen in der Nähe von Ban de Sapt durch einen Kopfschuss schwer verwundet und in das Ortslazarett Rothau eingeliefert, wo er am 20.07.1915 verstarb. Begraben wurde er auf dem Soldatenfriedhof La Broque, Block 2, Grab 110.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 145: Anian Hermann

Anian Hermann stammte aus Schöffleiten und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg wurde er als Infanterist im 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment eingesetzt. Am 17.08.1915 fiel er bei den Kämpfen im Münstertal bei Landersbach im Alter von 25 Jahren. Der Verbleib seiner Leiche ist unbekannt. Er könnte auf dem Soldatenfriedhof in Breitenbach als unbekannter Toter beigesetzt worden sein. Die einzige Meldung in den Verlustlisten ist „vermisst“.