Der Bauerssohn Korbinian Springer stammte aus Höhenrain, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rott am Inn. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 27.08.1916 fiel er im Alter von 30 Jahren bei Maurepas an der Somme.
Offiziell ist für Korbinian Springer keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab beigesetzt wurde. Ich begründe meine Annahme mit dem Schicksal seiner Kameraden in der 9. Kompanie des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments, die im gleichen Zeitraum fielen:
Unteroffizier Leopold Baur, gefallen am 27.08.1916 bei Maurepas, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Rancour in einem Massengrab.
Infanterist Max Fleischmann, gefallen am 14.08.1916 bei Maurepas, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Rancour in einem Massengrab.
Sterbebild von Korbinian SpringerRückseite des Sterbebildes von Korbinian Springer
Josef Grabl stammte aus Seebichl bei Thann. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 22.08.1916 fiel er im Alter von 29 Jahren in Poziers in Frankreich.
Eine Grablage konnte ich für Josef Fischer nicht feststellen.
Sterbebild von Josef GrablRückseite des Sterbebildes von Josef Grabl
Der Gefreite Adolf Huber wurde am 16.06.1893 in Oberfinning in Oberbayern als Sohn eines Kleinbauern geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Eskadron des 1. bayerischen Schweren Reiter-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und dem Verdienstkreuz ausgezeichnet. Am 15.09.1916 fiel er vermutlich bei Ginchy (an der Somme) in Frankreich durch schwere Verwundung.
Man begrub Adolf Huber auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.
Sterbebild von Adolf Huber
Der theoretische Weg von Adolf Huber von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Reservist Joseph Stitzl stammte aus Frühling, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Traunreut. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 17.12.1914 fiel er im Alter von 25 Jahren bei Hardecourt in Nordfrankreich.
Man begrub Joseph Stitzl auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.
Sterbebild von Joseph StitzlRückseite des Sterbebildes von Joseph Stitzl
Der theoretische Weg von Joseph Stitzl von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Kleinbauer Kaspar Burner stammte aus dem bayerischen Steinberg, einem Ortsteil der Gemeinde Unterneukirchen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments als Landwehrmann. Am 24.09.1914 fiel er im Alter von 32 Jahren bei Lihons während eines Sturmangriffs.
Man begrub Kaspar Burner auf dem großen Soldatenfriedhof Vermandovillers in Frankreich in einem Massengrab.
Der Bauerssohn Johann Hindelang wurde am 31.12.1890 im bayerischen Sulzschneid geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Soldat. Sein Bruder fiel am 02.10.1916 bei Verdun. Am 21.08.1916 fiel er im Alter von 25 Jahren durch Granatschuss an der Somme nach 16 Monaten Kriegsdienst.
Eine Grablage ist für Johann Hindelang nicht bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er wie sein Kompanie-Kamerad Johann Beutlrock, Landsturmmann, der am selben Tag fiel, auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab beigesetzt wurde.
Sterbebild von Johann HindelangRückseite des Sterbebildes von Johann Hindelang
Der theoretische Weg von Johann Hindelang von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Der Bauerssohn Josef Baumgartner stammte aus Fehling, heute ein Ortsteil der Gemeinde Chieming. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 12. Reserve-Infanterie-Regiments als Landsturmmann. Am 19.08.1916 fiel er im Alter von 33 Jahren in Frankreich bei Maurepas während der Schlacht an der Somme.
Man begrub Josef Baumgartner auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab.
Sterbebild von Josef BaumgartnerRückseite des Sterbebildes von Josef Baumgartner
Der theoretische Weg von Josef Baumgartner von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Kleinbauer Stefan Resch stammte aus Haarbach (Verlustliste: Holzham) in Bayern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 21.10.1914 fiel er im Alter von 30 Jahren während der Stellungskämpfe bei Fay an der Somme in Frankreich.
Eine offizielle Grablage ist für Stefan Resch nicht bekannt. Ich vermute jedoch, dass er wie Regimentskameraden auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy namenlos in einem Massengrab beigesetzt wurde.
Sterbebild von Sfefan ReschRückseite des Sterbebildes von Stefan Resch
Der Bauerssohn Franz Xaver Kerer stammte aus Westerndorf bei Schlossberg, beides heute Ortsteile der bayerischen Gemeinde Stephanskirchen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der Maschinen-Gewehr-Kompanie des 2. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 12.08.1916 fiel er nach 15 Monaten Kriegsdienst im Alter von 25 Jahren durch Verschüttung gleich zu Beginn der Schlacht an der Somme. Eine Grablage ist für Franz Xaver Kerer nicht bekannt.
Sterbebild von Franz Xaver KererRückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Kerer
Josef Dettenhammer stammte aus Wiesling, heute ein Ortsteil der Gemeinde Bad Griesbach im Rottal, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 11. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 07.07.1916 (Verlustliste: 06.07.1916) fiel er im Alter von 28 Jahren bei Mametz durch Granattreffer während der Schlacht an der Somme. Er erlag schweren Verwundungen auf dem Hauptverbandplatz der Reserve-Sanitäts-Kompanie 14.
Über den Todeszeitraum von Josef Dettenhammer berichtet die Regimentsgeschichte des 16. bayerischen Infanterieregiments:
„Der Feind begann am 04.07. sich mit den Geschützen schweren Kalibers auf die Stellungen unter Fliegerbeobachtung einzuschießen.
Ortschaften, Straßen und die lange Mulde nördlich der Stellung lagen vollständig unter Schrapnell- und Granatfeuer; jeder Verkehr wurde sehr erschwert und musste in die späten Abend- oder frühen Morgenstunden verlegt werden. Leider kamen fast gar keine Baustoffe, wie Stollenhölzer, Draht usw. in die Stellung, dazu fiel auch noch Regenwetter ein, das die Gräben, da Sickerlöcher und Roste fehlten, in grundlosen Schlamm verwandelten. Um die Wälder von Trones und Bernasay und um den Mametz-Wald tobte bereits der Kampf. Sie mussten in den Besitz der Engländer kommen, bevor sie zum Stoß gegen die dahinterliegende Hauptstellung ansetzen konnten. In den Südzipfel des Mametz-Waldes waren sie schon eingedrungen. Die 11. Kompanie trieb sie mit Handgranaten wieder hinaus. Drei Angriffe wurden auf diese Weise zunichte.
Mit immer größerer Künheit beobachteten die feindlichen Flieger das Feuer ihrer Artillerie. Ganz niedrig fliegend nahmen sie jede unvorsichtige Bewegung in den Gräben unter Feuer und lenkten das Feuer der schweren Geschütze auf die einzenlnen wenigen Unterstände. Das bisherige Einschießen wurde am 07.07. zum Wirkungsschießen. Longueval, Bazentin le Grand und Bazentin le Petit hatten besonders darunter zu leiden. Die Verluste stiegen beträchtlich. Die zum Teil sehr schweren Grabenbeschädigungen wurden während der Feuerpausen in der Nacht wieder ausgebessert. Das II. Bataillon arbeitete hauptsächlich an der Befestigung von Longueval durch Anlage eines neuen Verbindungsgrabens und einer Riegelstellung etwa in der Ortsmitte.“.
Eine Grablage ist für Josef Dettenhammer offiziell nicht bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er wie die im gleichen Zeitraum gefallenen Kameraden aus der gleichen Kompanie auf dem Soldatenfriedhof Fricourt als unbekannter Toter in einem Massengrab beigesetzt worden ist. Ich begründe diese Annahme mit dem Schicksal folgender Gefallener:
Infanterist Karl Melchior Welt, gefallen am 08.07.1916 im Wald von Mametz, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
Karl Kerscher Welt, gefallen am 07.07.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
Infanterist Georg Buchenberger, gefallen am 07.07.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
Sterbebild von Josef DettenhamerRückseite des Sterbebildes von Josef Dettenhamer