Der Obergefreite Franz Aglassinger wurde am 09.02.1921 in Roding geboren, einer Stadt in Bayern. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Gebirgsjäger-Regiment. Am 21.01.1945 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Mühlhausen (Elsass)
Man begrub Franz Aglassinger auf dem Soldatenfriedhof Bergheim in Block 3, Reihe 2, Grab 36.
Sterbebild von Franz AglassingerRückseite des Sterbebildes von Franz Aglassinger
Felix Weber wurde am 22.10.1924 in Dunningen im heutigen Waden-Württemberg geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Grenadier in der Wehrmacht. Am 09.12.1944 fiel er im Alter von 20 Jahren in Lutterbach bei Mühlhausen im Elsass (Frankreich).
Man begrub Felix Weber auf dem Soldatenfriedhof Bergheim in Block 3, Reihe 4, Grab 116.
Der Landsturmmann Johann Weinberger war ein Kleinbauer 08.06.1874 in Wolfsberg geboren, heute ein Ortsteil der oberbayerischen Gemeinde Obing. Er lebte zuletzt in Forsting. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des Wasserburger Landsturms. Am 27.05.1917 fiel er im Alter von 43 Jahren bei Brumath im Elsass durch einen Unglücksfall.
Man begrub Johann Weinberger auf dem Soldatenfriedhof Saverne in Block 2, Grab 105.
Sterbebild von Johann WeinbergerRückseite des Sterbebildes von Johann Weinberger
Der theoretische Weg von Johann Weinberger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Mühlenbesitzer Josef Anton Kösl (Verlustliste: Koesl) wurde 13.02.1873 in Remnatsrid geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Stötten am Auerberg, und war Bürgermeister. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter im Bayerischen Landsturm-Infanterie-Bataillon Kempten. Am 06.03.1915 verstarb er nach schwerer Verwundung im Alter von 42 Jahren im Lazarett Wisch (französisch: Wisches) in den Vogesen in Frankreich. Er hinterließ fünf Kinder und seine Ehefrau.
Man begrub Anton Kösl auf dem Soldatenfriedhof La Broque in Block 1, Grab 137.
Sterbebild von Anton Kösl
Rückseite des Sterbebildes von Anton KöslSterbeanzeige von Joseph Anton KöslFoto von Joseph Anton Kösl
Der theoretische Weg von Anton Kösl von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Landwehrmann Thomas Schmid wurde am 12.01.1880 in Enisried geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Lengenwang. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 7. Kompanie des 3. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 21.06.1915 fiel er im Alter von 35 Jahren in den Vogesen.
Offiziell ist keine Grablage für Thomas Schmid bekannt. Ich vermute jedoch, dass er auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde. Auf diesem Friedhof wurden seine Kameraden der 7. Kompanie des 3. Landwehr-Regiments begraben, die im gleichen Zeitraum fielen:
Unteroffizier Peter Jochum, geboren am 06.10.1884 in Arnried, gefallen am 20.06.1915 auf dem Hilsenfirst/Elsass, begraben auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab;
Wehrmann Anton Eggert, gefallen am 20.06.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in Block 9, Grab 78;
Wehrmann Friedrich Greiff, gefallen am 19.06.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in Block 10, Grab 19;
Infanterist Josef Hutter, gefallen am 21.06.1915 am Hilsenfirst, begraben auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab;
Landwehrmann Johann Kaiser, gefallen am 20.06.1915 am Hilsenfirst, begraben auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab.
Sterbebild von Thomas SchmidRückseite des Sterbebildes von Thomas Scmid
Heute stelle ich das Schicksal von Andreas Pointinger vor, morgen folgt sein Bruder Michael. Beide stammen aus Unterriedl, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Kollnburg, und waren die Söhne eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg diente Andreas in der 11. Kompanie des 14. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 11.09.1915 starb er im Alter von 24 Jahren, nachdem er in den Vogesen durch Artilleriefeuer schwer verwundet worden war.
Merkwürdig ist, dass Andreas eigentlich laut Volksbund und offiziellen staatlichen Verlustlisten „Poitinger“ hieß. Die gleichen Quellen geben für seinen Bruder Michael „Pointinger“ an.
Man begrub Andreas Poi(n)tinger auf dem Soldatenfriedhof Senones in Block 2, Grab 319.
Sterbebild von Andreas und Michael PointingerRückseite des Sterbebildes von Andreas und Michael Pointinger
Der theoretische Weg von Andreas Pointinger von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Der Landwirt Simon Kreutzer wurde am 31.12.1872 in Apfeltrang in Bayern geboren, heute ein Ortsteil der Gemeinde Ruderatshofen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 14. Landsturm-Infanterie-Bataillons (Mindelheim). Am 15.10.1914 fiel er im Alter von 41 Jahren bei Ekirch (französisch: Échéry) im Elsass durch eine Granate, heute ein Ortsteil von Sainte-Marie-aux-Mines.
Offiziell ist für Simon Kreuzer keine Grablage bekannt. Ich bin mir jedoch sicher, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof Ste.-Marie-aux-Mines in einem Massengrab beigesetzt wurde. Dort ruhen seine kameraden aus dem 14. Landsturm-Infanterie-Bataillon, die im gleichen Zeitraum fielen:
Landsturmmann Anton Fischer, gefallen am 15.10.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof Ste.-Marie-aux-Mines, Block 1 Grab 19;
Landsturmmann Johann Jungk, gefallen am 15.10.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof Ste.-Marie-aux-Mines, Block 1 Grab 19.
Sterbebild von Simon KreuzerRückseite des Sterbebildes von Simon Kreuzer
Der theoretische Weg von Simon Kreuzer von seinem Geburtsort über seinen sterbeort zu seinem Grab:
Korbinian Mayer (Volksbund: Meyer) war der Sohn eines Meßners und stammte aus Hirnkirchen in Bayern, heute ein Ortsteil der Gemeinde Au in der Hallertau. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 6. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 20.04.1915 (Volksbund: 21.04.1915) fiel er im Alter von 27 Jahren bei Metzeral (Winterberg) während der Vogesenkämpfe im Münstertal durch einen Granattreffer.
Man begrun Korbinian Mayer auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab.
Sterbebild von Korbinian MayerRückseite des Sterbebildes von Korbinian Mayer
Der theoretische Weg von Korbinian Mayer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Landwehrmann Xaver Wagner war ein Landwirt aus Oberdollingen, einer Gemeinde in Bayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 10. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 06.05.1915 fiel er im Alter von 32 Jahren in Frankreich, vermutlich bei Saint-Mihiel.
Offiziell ist für Xaver Wagner keine Grablage bekannt. Man begrub Xaver Wagner vermutlich auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab, wo seine Kameraden aus der 10. Kompanie beigesetzt wurden, die im gleichen Zeitraum fielen:
Kriegsfreiwilliger Thomas Uhl, gefallen am 06.05.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab;
Anton Bergmeister, gefallen am 08.05.1915 im Ailly Wald, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab;
Gefreiter August Graf, gefallen am 06.05.1915 im Ailly Wald, begraben auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab.
Sterbebild von Xaver WagnerRückseite des Sterbebildes von Xaver Wagner
Der theoretische Weg von Xaver Wagner von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und vermutlichen Grab:
Der Ersatz-Reservist Thomas Eiband wurde am 15.08.1886 in Ried in Bayern geboren, heute ein Ortsteil der Gemeinde Seeg. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 19. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 07.05.1915 fiel er im Alter von 28 Jahren in der Nähe von Sondernach bei den Anlaßwasen.
Man begrub Thomas Eiband auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab.