Der Infanterist Heini (Volksbund: Heinrich) Köllner stammte aus Hallein in Österreich. Sein Vater war Friseur und Drogist. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 01.05.1916 fiel er im Alter von 21 Jahren im Elsass.
Heini Köllner wurde auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach, Block 3, Grab 97 begraben.
Sterbebild von Heini KöllnerRückseite des Sterbebildes von Heini Köllner
Der theoretische Weg von Heini Köllner von seinem Heimatort zu seinem Grab:
Der Musketier und Landwehrmann Thomas Weiß wurde am 22.07.1888 in Offenau in Baden-Württemberg geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 9. Kompanie des 121. Infanterie-Regiments. Am 12.02.1916 fiel er im Alter von 36 Jahren im Elsass während der Kämpfe im Elsass bei Carspach durch Granatvolltreffer. Begraben wurde Thomas Weiß zunächst in Altkirch, wurde später aber umgebettet auf den Soldatenfriedhof Cernay im Block 5, Grab 314.
Der Infanterist Ludwig Scheubeck war ein Bauerssohn aus Siedling, einem Ortsteil der Gemeinde Traitsching. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 23. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment (auf dem Sterbebild falsch als 23. bayerisches Infanterie-Regiment angegeben). Am 02.02.1916 fiel er im Alter von 22 Jahren durch einen Granatbeschuss in den Vogesen.
Begraben wurde Ludwig Scheubeck auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach, Block 7, Grab 208.
Sterbebild von Ludwig ScheubeckRückseite des Sterbebildes von Ludwig Scheubeck
Der Infanterist Ludwig Seemüller stammte aus Hauserdörfl und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 7. Kompanie des 18. Infanterie-Regiments. Am 07.05.1915 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Metzeral im Münstertal in den Vogesen.
Ludwig Seemüller wurde auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab beigesetzt.
Sterbebild von Ludwig SeemüllerRückseite des Sterbebildes von Ludwig Seemüller
Der theoretische Weg von Ludwig Seemüller von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Wehrmann Georg Knidlberger stammte aus Haubing, einem Ortsteil der Gemeinde Mettenheim in Bayern, und war der Sohn eines Mühlenbesitzers. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie de 2. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 22.08.1915 fiel er im Alter von 30 Jahren in den Vogesen durch Minenbeschuss.
Georg Kndidlberger liegt auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach im Block 2, Grab 196 begraben.
Sterbebild von Georg KnidlbergerRückseite des Sterbebildes von Georg Knidlberger
Der Schüler eines Gymnasiums, Josef Kerscher, stammte aus Rosenheim. Am 25.01.1945 fiel er im Alter von nur 19 Jahren im Elsass (Punkt 286), 2,5 km südöstlich Sennheim (Cernay) im Oberelsass. Was für ein sinnloser Tod eines jungen Menschen so kurz vor Kriegsende.
Josef Kerscher wurde als unbekannter Toter auf dem Soldatenfriedhof Cernay in einem Massengrab beigesetzt.
Auf dem selben Sterbebild gedachte man auch der Mutter von Josef Kerscher, Therese Kerscher (geb. Weber). Sie verstarb im Alter von 43 Jahren im Krankenhaus Roding.
Sterbebild von Josef KerscherRückseite des Sterbebildes von Josef Kerscher
Der Käsefabrikant Franz Xaver Dreher wurde am 08.12.1877 in Mussenhausen geboren und arbeitete in Buchenberg. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 3. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments als Wehrmann. Am 16.10.1914 wurde er im Alter von 36 Jahren am Immerlingskopf bei Urbeis im Oberelsass im Kampf getötet.
Beim Volksbund, der zuständigen Stelle, ist keine Grablage für Franz Xaver Dreher bekannt.
Nach meinen Recherchen gehe ich davon aus, dass die sterblichen Überreste von Franz Xaver Dreher auf dem Soldatenfriedhof Hohrod anonym in einem Massengrab beigesetzt wurden. Ich begründe diese Annahme mit dem Verbleib der Leichen seiner Kameraden aus seiner Kompanie:
Josef Hengge, Wehrmann, gefallen am 16.10.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hohrod, Block 2 Grab 403
Sebastian Hofer, Wehrmann, gefallen am 02.09.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hohrod, Block 2 Grab 353
Johann Groß, Infanterist, gefallen am 02.09.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hohrod, Massengrab
Die Einheit Franz Xaver Drehers war in der Zeit, als er fiel, über längere Zeit am Lingekopf eingesetzt. Es war Standard, die Gefallenen auch dort zu begraben. Durch Kampfhandlungen gingen immer wieder Daten von Gräbern verloren, Gräber wurden zerstört und durcheinander geworfen, Markierungen wurden unlesbar. So sind wahrscheinlich auch die Daten von Franz Xaver Dreher verschwunden.
Johann Baptist Obersteiner stammte aus Engelsberg und war der Sohn eines Straßenbauers. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 23.08.1915 fiel er im Alter von 29 Jahren bei Landersbach im Münstertal (Elsass).
Das Grab von Johann Baptist Obersteiner befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach, Block 4, Grab 197.
Das Schicksal seines Bruders, Simon Obersteiner, habe ich gestern vorgestellt.
Sterbebild von Johann Baptist ObersteinerRückseite des Sterbebildes von Johann Baptist Obersteiner
Der theoretische Weg von Johann Baptist Obersteiner von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Wehrmann und Händlerssohn Adam Mies wurde am 07.12.1882 in Neukirchen beim Heiligen Blut geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist im 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse und dem Verdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Am 28.10.1917 starb er im Alter von 34 Jahren an den Folgen einer Erkrankung in den Vogesen.
Adam Mies wurde auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier im Block 2, Grab 490 begraben.
Der Kleinstbauer Peter Ranzinger stammte aus Hohenröhren, einem Ortsteil der Gemeinde Mauth. Er diente im Ersten Weltkrieg als Landwehrmann. Er wurde Ende April bei Stoßweier, französisch Stosswihr, (fälschlich mit „Stossweiler“ angegeben) in den Vogesen schwer verwundet und verstarb am 24.04.1915 im Lazarett Münster (Elsass) im Alter von 39 Jahren.
Peter Ranzinger wurde auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab begraben.
Sterbebild von Peter RanzingerRückseite des Sterbebildes von Peter Ranzinger
Der theoretische Weg von Peter Ranzinger von seinem Geburtsort über den Ort seiner Verwundung, seinen Sterbeort zu seinem Grab: