Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.001: Sebastian Röllnreuter

Sebastian Röllnreiter stammte aus Niklasreuth, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Irschenberg, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 18.02.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren bei einer Minensprengung bei der Abwehrschlacht und den Stellungskämpfen bei Vimy in Frankreich in der Nähe von Givenchy-en-Gohelle.

Man begrub Sebastian Röllnreuter auf dem Soldatenfriedhof Billy-Montigny in Block 6, Grab 91.

Sterbebild von Sebastian Köllnreiter
Rückseite des Sterbebildes von Sebastian Köllnreiter

Der theoretische Weg von Sebastian Röllnreuter von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 982: Johann Seidenschwann

Johann Seidenschwan (Schreibfehler auf Sterbebild) war der Sohn eines Landwirts und stammte aus Aiglsbach in Bayern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 7. Kompanie des 10. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 23.06.1916 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Thiaumont während der Schlacht um Verdun.

Offiziell ist für Johann Seidenschwan keine Grablage bekannt. Wenn seine Gebeine jedoch geborgen wurden, so könnte er anonym auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab beigesetzt worden sein. Auf diesem Friedhof wurden seine Kameraden aus der selben Kompanie beigesetzt, die im gleichen Zeitraum bei Thiaumont gefallen waren:

  1. Infanterist Johann Henglein, gefallen am 07.07.1916 bei Thiaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  2. Infanterist Georg Scherer, gefallen am 23.06.1916 bei Thiaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  3. Infanterist Josef Gaudan, gefallen am 07.07.1916 bei Thiaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;

 

Sterbebild von Johann Seidenschwann
Rückseite des Sterbebildes von Johann Seidenschwann

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 948: Josef Lindner

Am 20.09.2020 stellte ich das Schicksal des Soldaten Thomas Fellner vor. Heute kommt sein Bruder drann:

Josef Fellner war der Sohn eines Oberaufsehers und Landwirts und stammte aus Machendorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Kirchdorf am Inn. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 23.10.1916 fiel er im Alter von 19 Jahren während der Schlacht an der Somme bei Lesboeufs in Frankreich.

Offiziell ist keine Grablage bekannt. Nach meinen Recherchen könnte es jedoch sein, dass Josef Fellner anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Fricourt beigesetzt wurde. Seine am selben Tag gefallenen Kameraden aus der 4. Kompanie wurden dort begraben:

  • Infanterist Josef Gerl, gefallen am 23.10.1916 bei Lesboeufs, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
  • Infanterist Theodor Müller, gefallen am 24.10.1916 bei Lesboeufs, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
  • Infanterist Franz Helmschrott, gefallen am 26.10.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
  • Infanterist Josef Knöpfle, gefallen am 25.10.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in Block 3, Grab 765.

 

Sterbebild von Josef Fellner
Rückseite des Sterbebildes von Josef Fellner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 923: Joseph Hanslmeier

Joseph Hanslmeier stammte aus Ed, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Taufkirchen. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 03.04.1918 fiel er im Alter von 21 Jahren in Frankreich nach 13 Monaten Kriegsdienst.

Man begrub Joseph Hanslmeier auf dem Soldatenfriedhof Montdidier in einem Massengrab.

Sterbebild von Joseph Hanslmeier
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Hanslmeier

Der theoretische Weg von Joseph Hanslmeier von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 916: Karl Sipbäck

Der Infanterist Karl Sipbäck stammte aus dem bayerischen Sipbach, heute ein Ortsteil der österreichischen Gemeinde Wartberg an der Krems. Im Ersten Weltkrieg diente er im 2. österreichischen Landwehr-Regiment. Am 14.01.1916 verstarb er im Alter von 21 Jahren im Reservespital Billach (slowenisch: Podbela), Ortsteil der slowenischen Gemeinde Kobarid (deutsch: Karfreit), an einer Blutvergiftung.

Eine Grablage konnte ich wie fast immer bei österreichischen Gefallenen nicht feststellen.

Sterbebild von Karl Sipbäck
Rückseite des Sterbebildes von Karl Sipbäck

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 910: Leonhard Freiwang

Der Infanterist Leonhard Freiwang stammte aus Truchtlaching, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Seeon – Seebruck, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Anfang 1916 und Mitte 1916 wurde er leicht verwundet. Er fiel am 19.07.1917 im Alter von 23 Jahren nach 32 Monaten Kriegsdienst während der Stellungskämpfe in Französisch-Flandern.

Leonhard Freiwangs Gebeine wurden auf dem Soldatenfriedhof Langemark in einem Massengrab beigesetzt.

Sterbebild von Leonhard Freiwang
Rückseite des Sterbebildes von Leonhard Freiwang

Der theoretische Weg von Leonhard Freiwang von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 886: Friedrich Schugg

Der Infanterist Friedrich Schugg wurde am 11.01.1886 in Oberhofen in Schwaben, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Altusried, geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments. Gleich zu Beginn des Krieges fiel er am 25.08.1914 im Alter von 28 Jahren bei Bazien in der Nähe von Luneville in Frankreich.

Man begrub Friedrich Schugg auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.

Sterbebild von Friedrich Schugg
Rückseite des Sterbebildes von Friedrich Schugg

Der theoretische Weg von Friedrich Schugg von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 863: Josef Staudhammer

Der Bauerssohn Josef (Joseph) Staudhammer stammte aus Holzhausen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Polling. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 02.04.1915 fiel er im Alter von 31 Jahren bei einem Gefecht bei Carency.

Beerdigt wurde Josef Staufhammer auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Sterbebild von Josef Staudhammer
Rückseite des Sterbebildes von Josef Staudhammer

Der theoretische Weg von Josef Staudhammer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 862: Mathias Kölbl

Der Kleinbauer Mathias (Verlustlisten: Matthias) wurde in Kölbl wurde in Unterflossing in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 2. Reserve-Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 21.10.1914 fiel er im Alter von 32 Jahren bei Arras.

Man begrub Mathias Kölbl auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Unterflössing gedenkt Mathias Kölbl noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/polling-oberflossing_1866_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Mathias Kölbl
Rückseite des Sterbebildes von Mathias Kölbl

Der theoretische Weg von Mathias Kölbl von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 861: Georg Prametsberger

Der Schreinermeister Georg Prametsberger wurde am 25.08.1883 in Flossing in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 11. Kompanie des 2. Reserve-Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 22.09.1915 fiel er im Alter von 32 Jahren bei Arras durch Verschüttung.

Begruben wurde Georg Prametsberger auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in Block 2, Grab 1083.

Sterbebild von Georg Prametsberger
Rückseite des Sterbebildes von Georg Prametsberger

Der theoretische Weg von Georg Prametsberger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: