Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.698: Franz Xaver Bobenstetter

Der Soldat Franz Xaver Bobenstetter stammte aus Münster und war der Sohn eines Kleinbauern (Gütler). Er war zuletzt in Grüntegernbach gemeldet, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Dorfen. Im Ersten Weltkrieg diente er als Jäger in der 2. Kompanie des 1. bayerischen Jäger-Bataillons. Am 12.10.1914 starb er nach schwerer Verwundung im Alter von 21 Jahren bei „Antrepire“, ein Ort, der wahrscheinlich völlig anders geschrieben wird, denn ich konnte ihn trotz längerer Recherche nicht ermitteln.

Die Lage des Grabes von Franz Xaver Bobenstetter ist unbekannt. Vermutlich wurde er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines begraben.

Sterbebild von Franz Xaver Bobenstetter
Rückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Bobenstetter

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.692: Otto Schleindlsberger

Der Soldat Otto Schleindlsberger (Volksbund: Schleindelsberger) stammte aus Walburgskirchen, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Tann, und war Viehändler. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 9. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 05.09.1914 verstarb er im Alter von  23 Jahren im Kriegslazarett Blamont nach schwerer Verwundung während der Schlacht vor Nancy – Epinal.

Die Lage des Grabes von Otto Schleindlsberger ist unbekannt. Ich vermute, dass er anonym in einem Massengrab auf dem rund 35 Kilometer von seinem Sterbeort entfernten Soldatenfriedhof Gerbéviller beigesetzt wurde.

Sterbebild von Otto Schleindlsberger
Rückseite des Sterbebildes von Otto Schleindlsberger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.667: Andreas Huber

Der Soldat Andreas Huber stammte aus Imstetten, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Babensham, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landsturmmann in der 11. Kompanie des 26. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 12.01.1917 verstarb er in Folge schwerer Verwundung im Alter von 35 Jahren im Feldlazarett in R. Seine tödliche Verwundung wurde ihm bei dem Stellungskrieg an der Putna und am Sereth in der Nähe des Dorfes Balta Ratei in Rumänien zugefügt.

Die Lage des Grabes von Andreas Huber ist, wie meiste bei Gefallenen des Ersten Weltkrieges an der Ostfront, unbekannt.

Sterbebild von Andreas Huber
Rückseite des Sterbebildes von Andreas Huber

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.658: Georg Schrögmeier

Der Soldat Georg Schrögmeier stammte aus Landauermoos, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Landau an der Isar, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Pionier in einer Pionier-Kompanie. Am 19.07.1918 fiel er im Alter von 20 Jahren durch Verschüttung, bei der er schwer verwundet worden war. Er war bereits das zweites Kriegsopfer der Familie.

Die Lage des Grabes von Georg Schrögmeier ist unbekannt.

Sterbebild von Georg Schrögmeier
Rückseite des Sterbebildes von Georg Schrögmeier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.654: Heinrich Schnittker

Der Soldat Heinrich Schnittker wurde am 30.04.1892 in Osterdamme geboren, einem Ortsteil der Stadt Damme in Niedersachsen. Im Ersten Weltkrieg diente er als Musketier in der 2. Kompanie des 91. Infanterie-Regiments. Am 29.08.1916 verstarb er im Alter von 24 Jahren im Prosper-Hospital Recklinghausen, nachdem er zuvor bei Gefechten ein schwere Verwundung erhielt. Die Regimentsgeschichte berichtet, er sei an einer Krankheit gestorben. Hat hier die Familie versucht, seinen Tod zu beschönigen?

Die Lage des Grabes ist nicht registriert, ich vermute jedoch, dass er auf einem zivilen Friedhof im militärischen Bereich begraben wurde und dass das Grab noch heute existiert.

Sterbebild von Heinrich Schnittker
Rückseite des Sterbebildes von Heinrich Schnittker

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.652: August Hollmann

Der Soldat August Hollmann wurde am 04.06.1886 in der  niedersächsischen Stadt Damme geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Krankenträger. Am 18.05.1918 verstarb er nach schwerer Verwundung im Alter von 31 Jahren im Festungslazarett Metz.

Man begrub August Hollmann auf dem Garnisonsfriedhof Metz in Block 2, Grab 232.

Sterbebild von August Hollmann
Rückseite des Sterbebildes von August Hollmann

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.636: Friedrich Steinmassl

Der Soldat Friedrich Steinmassl (Verlustlisten: „Steinmaßl„) wurde am 14.02.1897 geboren und stammte aus der bayerischen Gemeinde Petting und war der Sohn eines Postboten. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Maschinengewehr-Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Jäger-Bataillons. Am 26.05.1918 verstarb er im Alter von 21 Jahren nach schwerer Verwundung bei den Kämpfen zwischen Argonnen und Maas in einem Feldlazarett.

Die Lage des Grabes von Friedrich Steinmassl ist unbekannt. Mangels Datenmaterial und Literatur kann ich keine seriöse Vermutung zur Grablage abgebeben.

Seine Heimatgemeinde Petting gedenkt Friedrich Steinmassl noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/petting_1866_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Friedrich Steinmassl
Rückseite des Sterbebildes von Friedrich Steinmassl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.617: JohannGeorg Seiler

Der Soldat Johann Georg Seiler wurde am 24.10.1882 geboren und stammte aus der bayerischen Gemeinde Palling und war Gastwirt und landwirt. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatz-Reservist in der 1. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Jäger-Bataillons. Am 12.05.1915 fiel er nach den Angaben des Sterbebildes im Alter von 32 Jahren während der Schlacht bei La Bassée und Arras durch schwere Verwundung. Laut den amtlichen Verlustlisten galt er zunächst als vermisst. Dann wurde 1917 gemeldet, er sei zunächst in Gefangenschaft geraten und dort am 19.05.1915 gestorben.

Die Lage des Grabes von Johann Georg Seiler ist unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast begraben wurde, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitruam fielen, u. a.

  • Gefreiter Joseph Seibold, gefallen am 07.05.1915 bei Souchez, begraben auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in einem Massengrab;
  • Infanterist Georg Bachmeier, gefallen am 09.05.1915 bei Fromelles, begraben auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in einem Massengrab;
  • Oberjäger Otto Birk, gefallen am 07.05.1915 bei Carency, begraben auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in einem Massengrab;
  • Wehrmann Josef Wiedemann, gefallen am 07.05.1915 bei Neuville, begraben auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Georg Seiler
Rückseite des Sterbebildes von Georg Seiler

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.612: Leonhard Christandl

Der Soldat Leonhard Christandl stammte aus Lampertsham in Bayern und war der Sohn eines Kleinbauern (Gütler). Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 17. bayerischen Armierungs-Bataillons. Am 21.08.1918 verstarb er nach schwerer Verwundung im Alter von 19 Jahren im Reserve-Lazarett Düsseldorf.

Sterbebild von Leonhard Christandl
Rückseite des Sterbebildes von Leonhard Christandl

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 2.597: Josef Schießl

Der Soldat Josef Schießl diente im Zweiten Weltkrieg als Stabsgefreiter in einer Pionier-Abteilung der Wehrmacht. Am 11.07.1944 verstarb er im Alter von 30 Jahren in einem Lazarett in Temesvar (rumänisch: Timișoara) in Rumänien, nachdem er nach schwerer Verwundung operiert worden war.

Die Lage des Graves von Josef Schießl ist unbekannt.

Sterbebild von Josef Schießl
Rückseite des Sterbebildes von Josef Schießl