Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 110: Xaver Hösle

Xaver Hösle wurde am 29.12.1892 als Sohn eines Bauern in Guggenmoos bei Maria Rain, heute ein Ortsteil der Gemeinde  geboren. Er diente im Ersten Weltkrieg als Gefreiter in der 11. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und dem Verdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Er fiel am 25.05.1916 bei den Kämpfen um Verdun im Alter von 23 Jahren. Der Verbleib seiner Leiche ist ungeklärt, wodurch er als vermisst gilt.

Seine Heimatgemeinde gedenkt seiner noch heute auf einem Denkmal: http://denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/oy-mittelberg_maria_rain_wk1u2_bay.htm

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 109: Alois Erhard

Alois Erhard wurde am 25.09.1885 geboren und lebte in Pracht, heute ein Ortsteil der Gemeinde Stötten am Auerberg. Er war der Sohn eines Landwirts und selbst landwirtschaftlicher Arbeiter. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter der Landwehr in der 1. Kompanie des 20. bayerisches Infanterie-Regiment und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und dem Verdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Laut Verlustliste vom 04.12.1915 wurde er 1915 leicht verwundet. Bei einem späteren Unglück bei Lamorville wurde er tödlich verletzt und starb am 20.03.1917.

Begraben wurde Alois Erhard auf dem Soldatenfriedhof Troyon, Block 12, Grab 35.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 107: Max Siedersberger

Max Siedersberger war ein Bauer in Penk, als er als Soldat einberufen wurde. Er diente in der 10. Kompanie des 17. Reserve-Infanterie-Regiments, als er am 25.07.1918 im Einsatz schwer verwundet wurde. Er kam in ein Feldlazarett, wo er am 08.09.1918 mit 39 Jahren verstarb. Er wurde auf dem Soldatenfriedhof Cambrai im Block 1, Grab 475 begraben. Er war Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. Klasse.

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 100: Xaver Eder

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Xaver Eder war der Sohn eines Landwirts und entstammte dem Ort Hofau, der heute ein Ortsteil von Mitterskirchen in Niederbayern ist. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist beim 12. bayerischen Infanterie-Regiment, 1. Kompagnie und fiel am 25.10.1918, kurz vor Kriegsende, durch einen Granattreffer in der Nähe von Verdun bei Doulcon. Seine sterblichen Überreste wurden auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse in einem Massengrab begraben.

Xaver Eder war während des Krieges mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet worden.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 97: Johann Stuber

Johann Stuber wurde am 18.05.1885 geboren,  stammte aus Irlsbrunn und war Bauerssohn. Irlsbrunn ist heute ein Ortsteil der niederbayerischen Gemeinde Postau.

Im Ersten Weltkrieg diente Johann Brunner als Kanonier in der 6. Batterie des 5. bayerischen Feld-Artillerie-Regiment. Er war Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. Klasse und des Militär-Verdienstkreuzes 3. Klasse.

Am 04.11.1918 wurde er beim Einsatz in der Leichten Munitionskolonnne 119 durch einen Artillerietreffer an der Straße Brandoville – Soupir getötet. Zunächst wurde er auf einem Militärfriedhof in Juvigny bestattet, später jedoch auf den Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse in ein Massengrab umgebettet.

Seine Heimatgemeinde Postau hat seinen Namen auf einem Denkmal eingetragen.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 93: Benno Wagner

Benno Wagner war Lackner aus Leonhardspfunzen, heute ein Ortsteil von Stephanskirchen. Er diente im Ersten Weltkrieg als Gefreiter im 15. bayerischen Landwehr-Regiment in der 3. Kompagnie. Er starb am 11.07.1918 an einer schweren Lungenentzündung und wurde auf dem Soldatenfriedhof in Cernay begraben. Dort ruhen seine Gebeine im Block 5 Grab 218. Er war Inhaber des Eisernes Kreuzes 2. Klasse und wurde 35 Jahre alt.

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 87: Adam Schmitt

Adam Schmitt stammte aus Oberaudorf in Bayern, lebte in Mühlbach und war von Beruf Hufschmied. Im Ersten Weltkrieg diente er als Fahrer in der Reserve-Munitions-Kolonnen-Abteilung 1, Kolonne 2. Aufgrund seiner Leistungen erhielt er das Eiserne Kreuz 2. Klasse.

Am 30. März starb er im Lazarett in Mülhausen (französisch: Mulhouse) in Folge einer Krankheit.

Seine Gebeine ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof in Sennheim (Cernay), Block 5, Grab 918.

Seine Heimatgemeinde Oberaudorf gedenkt Adam Schmitt noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2017/oberaudorf_lk-rosenheim_wk1_wk2_bay.html

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Der theoretische Weg von Adam Schmitt von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 68: Josef Stadler

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Josef Stadler wurde 1894 in Haselbach geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Tiefenbach. Er war von Beruf Maurer und lebte zuletzt in Thalham. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 9. Kompanie des bayerischen Ersatz-Regimentes Nr. 5. Er war dekoriert mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und den Bayerischen Verdienstkreuz.

Am 03.04.1918 fiel Josef Stadler während der Vogesenkämpfe nach 42 monatigem Kriegseinsatz durch Splitter einer Mine.

Josef Stadler ruht auf der Kriegsgräberstätte in Ste.-Marie-aux-Mines, Block 5, Grab 170.

 

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Der theoretische Weg von Josef Stadler von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 55: Ludwig Streif

Ludwig Streif wurde am 04.06.1894 als Sohn eines Landwirts in Seehof geboren. Er diente als Infanterist im Ersten Weltkrieg in der 12. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er erhielt aufgrund seiner militärischen Leistungen das Eiserne Kreuz 2. Klasse und das bayerische Militär-Verdienst-Kreuz 3. Klasse mit Schwertern.

Ludwig Streif fiel am 13.04.1918 bei Calonne in Frankreich im Alter von 23 jahren. Seine sterblichen Überreste ruhen heute in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof in Lens-Sallaumines.

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Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 16: Johann Maurer

Diese Serie über Teilnehmer des Ersten Weltkriegs soll die Menschen zeigen, die mit ihrem Schicksal für den Ersten Weltkrieg stehen, weil sie für ihr Vaterland litten und starben. Geblieben ist von ihnen allenfalls ein Vermerk auf einem Denkmal und / oder ein Sterbebild. Oftmals nicht einmal dies.

Krieg ist nicht nur ein militärisches, geschichtliches und politisches Ereignis sondern auch ein grausames Schicksal für viele Menschen – auf beiden Seiten! Die Männer, die ich an dieser Stelle vorstellen möchte, sind Beispiele für das Grauen und sollen uns alle mahnen, Krieg zu ächten. Sie sollen nicht vergessen sein!

Johann Maurer wurde 09.05.1893 als Häuslersohn in Kleinholzhausen geboren, heute ein Ortsteil von Raubling. Er diente im Ersten Weltkrieg als Unteroffizier in der 10. Kompanie des 3. bayerisches Infanterie-Regiments. Er war Inhaber des Eisernen Kreuzes 1. und 2. Klasse sowie des Verdienstkreuzes 3. Klasse mit Krone und Schwertern – also ein tapferer Mann. Mitte 1916 wurde er leicht verwundet.

Er wird seit der zweiten Schlacht an der Marne am 18.07.1918 vermisst. Er wurde 25 Jahre alt und war 40 Monate seiner Pflicht als Soldat nachgekommen.

Johann Wallner
Johann Maurer
Sterbebild von Johann Wallner
Sterbebild von Johann Maurer
Rückseite des Sterbebildes von Johann Wallner
Rückseite des Sterbebildes von Johann Maurer