Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.717: Sylvester Krey

Der Landsturmmann Sylvester Krey stammte aus Thalham in Oberbayern und war der Sohn eines Landwirts-  und Fuhrwerkbesitzers. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments (falsche Angabe auf Sterbebild). Am 29.02.1916 fiel er vor Verdun im Alter von 35 Jahren im Wald von Massenoue, einem Ort bei Haudiomont, durch einen Granateinschlag.

Man begrub Sylvester Krey in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville.

Sterbebild von Sylvester Krey
Rückseite des Sterbebildes von Sylvester Krey

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.714: Johann Bichler

Der Reservist Johann Bichler stammte aus Standkirchen, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Weyarn, und war der Sohn eines Glasbauers. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Jäger-Bataillons. Am 22.09.1915 fiel er im Alter von 26 Jahren während der Stellungskämpfe in Flandern und Artois in einem Schützengraben bei Beaurains (Schreibfehler auf Sterbebild) in Nordfrankreich durch Granatschuss.

Man begrub Johann Bichler auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Sterbebild von Johann Bichler
Rückseite des Sterbebildes von Johann Bichler

Sonderbeitrag: Franz Reimann

Bei der Recherche in der Vossischen Zeitung vom 01.06.1916 fand ich die Todesanzeige für Franz Reimann. Dieser stammte aus der Reichshauptstadt Berlin. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Vizefeldwebel und Offiziersaspirant in der 11. Kompanie des 24. Infanterie-Regiments. Am 26.05.1916 fiel er während der Schlacht um Verdun im Alter von 23 Jahren. Er wurde bei den Kämpfen im Caillette-Wald in der Nähe des Fort Douaumont getötet.

Die Lage des Grabes von Franz Reimann ist unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Azannes II. begraben wurde, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Musketier Michael Petras, gefallen am 10.05.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Azannes II. in Block 1, Grab 815;
  • Gefreiter Otto Richter, gefallen am 24.05.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Azannes II. in Block 1, Grab 489;
  • Richard Petschke, gefallen am 24.05.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Azannes II. in Block 7, Grab 490.

 

Die unter abgebildete Todesanzeige für Franz Reimann wurde von seinem Arbeitgeber, der Saatguthandlung R. Helfft & Co aufgegeben.

Todesanzeige für Franz Reimann in der Vossischen Zeitung vom 01.06.1916

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.708: Johann Bichler

Der Soldat Johann Bichler stammte aus Sollach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Valley, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 09.06.1916 fiel er im Alter von 27 Jahren während der Schlacht um Verdun bei Douaumont Granatschuss nach 12 Monaten Kriegsdienst. Am Tag zuvor war er mit seiner Kompanie aus dem Fosses-Wald südwestlich Douaumont vorgezogen worden, um am nächsten Morgen, dem 09.06.1916, an einem Sturm der Wabengräben teilzunehmen. Dabei fiel er.

Man begrub Johann Bichler auf dem Soldatenfriedshof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

Sterbebild von Johann Bichler
Rückseite des Sterbebildes von Johann Bichler

Der theoretische Weg von Johann Bichler von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.707: Jakob Streitwieser

Der Soldat Jakob Streitwieser wurde am 18.07.1893 in Thannberg, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Laufen, geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 02.02.1916 fiel er im Alter von 22 Jahren in Frankreich bei Givenchy-en-Gohelle.

Man begrub Jakob Streitwieser auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Sterbebild von Jakob Streitwieser
Rückseite des Sterbebildes von Jakob Streitwieser

Der theoretische Weg von Jakob Streitwieser von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.706: August Hansch

Der Reservist August Hansch wurde am 17.02.1890 in Weyarn in Bayern geboren und war der Sohn eines Hausbesitzers. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Kompanie des 8. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 18.02.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren während der Kämpfe um die Combres-Höhen zwischen Saint Mihiel und Verdun in Nordfrankreich.

Man begrub August Hansch auf den Soldatenfriehdof  Troyon in einem Massengrab.

Augist Hansch ist im Gedenkbuch auf dem Friedhof Troyon verzeichnet: http://www.denkmalprojekt.org/2008/troyon_kgs_wk1_fr/troyon_kgs_wk1_fr_h.htm

Sterbebild von August Hansch
Rückseite des Sterbebildes von August Hansch

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.700: Johann Geigl

Der Soldat Johann Geigl stammte aus Daring, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Laufen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 01.03.1916 fiel er im Alter von 30 Jahren nach 19 Monaten Kriegsdienst während der Stellungskämpfe auf den Höhen westlich Vimy bei Neuville – St. Vaast durch Verschüttung.

Offiziell ist für Johann Geigl keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab beigesetzt wurde. Dort ruhen auch seine Regimentskameraden, die im gleichen Zeitrum fielen, u. a.

  • Leutnant Theodor, Hertter gefallen am 01.03.1916 bei Neuville – St. Vaast, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Reservist Ludwig, Walleitner gefallen am 01.03.1916 bei Neuville – St. Vaast, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Gefreiter Peter Aigner, gefallen am 01.03.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Johann Uffinger, gefallen am 01.03.1916 bei Neuville – St. Vaast, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Johann Geigl
Rückseite des Sterbebildes von Johann Geigl

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.699: Sebastian Angerer

Der Soldat Sebastian Angerer wurde am 29.03.1895 in Valley in Bayern als Sohn eines Fabrikarbeiters geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er im 1. bayerischen Fuß-Artillerie-Regiment, Fußartillerie-Batterie Nr. 369, als Kanonier. Am 19.10.1915 (Irrtum auf Sterbebild) verstarb er im Alter von 20 Jahren nach einem Schrapnellschuss in einem Reserve-Lazarett in Vouziers. Seine tödliche Verwundung erhielt er in einer Schlucht nordwestlich von Ripont.

Man begrub Sebastian Angerer auf dem Soldatenfriedhof Vouziers in einem Massengrab.

Sterbebild von Sebastian Angerer
Rückseite des Sterbebildes von Sebastian Angerer

Der theoretische Weg von Sebastian Angerer von seinem Geburtsort über den Ort seiner tödlichen Verwundung zu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.698: Michael Bernlochner

Der Soldat Michael Bernlochner stammte aus Wall, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Warngau, und war Landwirt von Beruf. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments als Ersatz-Reservist. Am 07.09.1915 fiel er im Alter von 28 Jahren bei Mametz an der Somme durch ein Minensprengung.

Man begrub Michael Bernlochner auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.

Sterbebild von Michael Bernlochner
Rückseite des Sterbebildes von Michael Bernlochner

Der theoretische Weg von Michael Bernlochner von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.697: Ludwig Hafner

Der Unteroffizier Ludwig Hafner stammte aus Bärndorf (Schreibfehler auf Sterbebild) und war der Sohn eines Landwirts. Er lebte in Einfürst, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Bogen. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 15. Kompanie des 98. Infanterie-Regiments. Am 13.07.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren durch einen Bauchschuss bei einem Sturmangriff bei Vauquois und Boureuilles vor Verdun in Nordfrankreich.

Über den Todestag von Ludwig Hafner berichtet die Regimentsgeschichte des 98. Infanterie-Regiments:

„13.07.1915 Nach Beginn der Sturmreifmachung der südlichen Stellung Fille morte – Höhe 285 (von 4.30 Uhr ab) liegen die Abschnitte des Regiments unter heftigem Artillerie- und Minenfeuer, wodurch die Gräben zum Teil verschüttet werden. Stündliche Feuerüberfälle der Franzosen werden nicht erwidert. Dagegen setzen diesseitige Feuerüberfälle um 8 und 11.30 Uhr vormittags ein im Zusammenhang mit dem Angriff des XVI. Armeekorps entlang der Römerstraße. Um letztere Zeit stürmte I. in 1 1/2 stündigem Handgranatenkampf die vor der 3. und 4. Kompanie liegenden Gräben im Anschluss an Infanterie-Regiment 135. (2., 3. 4. Kompanie in erster Linie, 1. rechts rückwärts gestaffelt) 3 Offiziere 98 Mann gefangen. – 5. Kompanie Abschnittsreserve.

Offiziell ist für Ludwig Hafner keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Servon-Melzicourt begraben wurde, wo seine Regimentskameraden beigesetzt wurden, die im gleichen Zeitraum und am selben Ort fielen, u. a.

  • Musketier Konrad Euler, gefallen am 13.07.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Servon-Melzicourt in Block 2, Grab 840;
  • Ersatz-Reservist Fritz Karl Michel Krase, gefallen am 14.07.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Servon-Melzicourt in Block 4, Grab 38;
  • Ersatz-Reservist Fritz Schlüter, gefallen am 14.07.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Servon-Melzicourt in Block 2, Grab 996;
  • Ersatz-Reservist Bernhard Otto Wilhelm Behm, gefallen am 14.07.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Servon-Melzicourt in Block 2, Grab 998.

 

Sterbebild von Ludwig Hafner
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Hafner