Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 2.224: Josef Schönmetzler

Der Soldat Josef Schönmetzler wurde am 09.12.1904 in Urspring geboren und war Schmiedmeister. Am 29.11.1944 verstarb er im Alter von 39 Jahren im Lazarett Schleswig.

Die Lage des Grabes von Josef Schönmetzler ist unbekannt.

Sterbebild von Josef Schönmetzler
Rückseite des Sterbebildes von Josef Schönmetzler

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.223: Anton Gsinn

Anton Gsinn stammte aus Reicherting Emertsham, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Tacherting, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 20.08.1914 fiel er im Alter von 24 Jahren während der Schlacht in Lothringen bei Görlingen (französisch: Gœrlingen).

Offiziell ist für Anton Gsinn keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem rund 40 Kilometer entfernten Soldatenfriedhof Lafrimbolle begraben wurde, wo auch seine Regimentskameraden begraben wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Hauptmann Philipp Correck, gefallen am 20.08.1914 bei Saarburg, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lafrimbolle in Block 1, Grab 833;
  • Leutnant Robert Fasbender, gefallen am 20.08.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lafrimbolle in Block 1, Grab 835;
  • Fähnrich Oskar Schmitt, gefallen am 20.08.1914 bei Saarburg, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lafrimbolle in einem Massengrab;
  • Fähnrich Johann Beigel, gefallen am 20.08.1914 bei Saarburg, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lafrimbolle in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Anton Gsinn
Rückseite des Sterbebildes von Anton Gsinn

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.221: Andreas Meng

Der Soldat Andreas Meng wurde am 18.11.1889 in Heideck in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Reservist in der 11. Kompanie des 13. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 24.09.1914 (Volksbund: 25.09.1914) fiel er im Alter von 24 Jahren während der Gefechte bei Lavignévill – Spada, wenige Kilometer entfernt von Saint-Mihiel und Verdun.

Über den Todestag und die Todesumstände von Andreas Meng berichtet die Regimentsgeschichte des 13. bayerischen Infanterie-Regiments:

„24.09.1914 Der Angriff gegen die Höhen zwischen Lamorville und Rouvrois[-sur-Meuse] wurde erfolgreich durchgeführt. Das Halten der Höhen zum Schutze des Angriffes auf das Fort Camp des Romains machte diesen Kampftag – Spada – zu einem der blutigsten, die das Regiment durchzuhalten hatte. (II., III. und 2/3 Maschinengewehr-Kompanie). Nachts wurden dann diese Teile in den Chanotwald zurückgenommen. I. blieb tagsüber in der eingenommenen Artillerieschutzstellung und entsendete 9.00 Uhr nachmittags je eine Kompanie auf Höhe 331 (Cote Ste. Marie) und auf Höhe 322 (3. bzw. 4.). Damit war für 7/4 Jahre beim Regimente der Stellungskrieg und sein Schauplatz bestimmt.

Durch mutvolle Befehlsübermittelung, selbständige Kampfleitung und Kampfbetätigung im Gefechte bei Spada zeichnete sich der Unteroffizier Michael Großmann der 10. Kompanie aus Weiherhof, Bezirksamt Ansbach aus. Er erhielt die silberne Tapferkeitsmedaille. Die gleiche Auszeichnung im gleichen Gefechte erwarben sich für ihr Verhalten in der schwer ringenden Front der Unteroffizier der Reserve Karl Danzer, Bauer aus Walching, Bezirksamt Vilshofen und Gefreiter Sebastian Schweiger aus Rinnberg, Bezirksamt Pfaffenhofen, beide von der 6. Kompanie. Tapfere Angriffsabwehr und mutvoller Gegenstoß brachten den Vizefeldwebel Johann Kölbl der 6. Kompanie aus München die goldene Tapferkeitsmedaille.

25.09.1914 vormittags fiel das Fort Camp des Romains (Römerlager). Vom Regimente stunden damals: Regimentsstab in Senonville; I. Bataillon auf 331; 4. Kompanie auf 332; 1. und 2. Kompanie samt 1/3 Maschinengewehr-Kompanie im Wald La Pitanserie und La Beauchotte. II. Bataillon mit 5., 7. und 8. Kompanie am Westrande des Chanotwaldes gegenüber Spada, die 6. Kompanie etwas zurückgezogen. (Spada und Relaincourtmühle mit Feldwachen besetzt.) Stab beim Jägerhaus. III. Bataillon in Senonville, Führer Hauptmann Hofmann. Maschinengewehr-Kompanie je 1/3 beim I. Bataillon, II. Bataillon und III. Bataillon (siehe auch oben beim I. Bataillon). Gefechtsbagage in Senonville; Große Bagage in Treuë (Anmerkung: gemeint ist wahrscheinlich Troye)

Man begrub Andreas Meng auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in Block 3, Grab 413.

Seine Heimatgemeinde Heideck gedenkt Andreas Meng noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2016/heideck_lk-roth_wk1_wk2_bay.html

Auf dem Kriegsgräberfriedhof St.-Mihiel ist Andreas Meng ebenso verewigt: http://www.denkmalprojekt.org/2008/saint-mihiel_kgs_wk1_namen_m_fr.htm

Sterbebild von Andreas Meng
Rückseite des Sterbebildes von Andreas Meng

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.219: Martin Stadler

Der Soldat Martin Stadler stammte aus Arnstorf und war der Sohn eines Bäckermeisters. Er lebte zuletzt in Tittling. Im Ersten Weltkrieg diente er als Unteroffizier und Korporalschaftsführer in der Maschinengewehr-Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 15.05.1915 fiel er während der Schlacht bei La Bassée und Arras im Alter von 25 Jahren bei Roclincourt.

Man begrub Martin Stadler zunächst auf einem provisorischen Friedhof bei Oppi. Später wurden seine Gebeine auf den großen Soldatenfriedhof Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in ein Massengrab umgebettet.

Sterbebild von Martin Stadler
Rückseite des Sterbebildes von Martin Stadler

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 2.217: Xaver Lang

Der Soldat Xaver Lang wurde am 21.01.1924 in der bayerischen Gemeinde Prem geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Gefreiter in einem Grenadier-Regiment. Am 14.11.1943 fiel er im Alter von 19 Jahren bei Krementschuk im damaligen Russland – der heutigen Ukraine.

Man begrub Xaver Lang auf einem Friedhof bei Aleksandrija / Kirowograd in der heutigen Ukraine anonym in einem Massengrab.

Sterbebild von Xaver Lang
Rückseite des Sterbebildes von Xaver Lang

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 2.215: Josef Zelger

Der Soldat Josef Zelger stammte aus Achdorf, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Landshut. Er kämpfte im Zweiten Weltkrieg als Obergefreiter in einem Infanterie-Regiment. Am 30.01.1942 fiel er im Alter von 32 Jahren in Russland.

Die Lage des Grabes von Josef Zelger in unbekannt.

Seine Heimatgemeinde Landshut – Achdorf gedenkt Josef Zelger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/landshut-achdorf_wk2_bay.htm

Sterbebild von Josef Zelger
Rückseite des Sterbebildes von Josef Zelger

Die Gefallenen des Frankfurter Hauptfriedhofs – Teil 16: Blasius Haider

Der Soldat Blasius Haider wurde am 03.02.1889 in Kloster Au am Inn geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Gars am Inn. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier der Landwehr in der 2. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 28.04.1916 wurde er während der Schlacht um Verdun an der Höhe 304 schwer verwundet. Am 06.06.1916 starb er im Alter von 27 Jahren an seiner Verwundung in einem Lazarett in Frankfurt am Main.

Man begrub Blasius Haider auf dem Hauptfriedhof Frankfurt am Main in Reihe F, Grab 32.

Grab von Blasius Haider auf dem Hauptfriedhof Frankfurt am Main

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 2.212: Georg Duschl

Der Soldat Georg Duschl wurde am 10.01.1916 in Sonndorf geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Hinterschmieding, und war der Sohn eines Landwirts. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Schütze in einem Infanterie-Regiment. Am 19.05.1942 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Kapkany auf der Halbinsel Kertsch an der Ostfront in der heutigen Ukraine.

Man begrub Georg Duschl auf dem Soldatenfriedhof Sewastopol – Gontscharnoje in Block 10, Reihe 18, Grab 1376.

Sterbebild von Georg Duschl
Rückseite des Sterbebildes von Georg Duschl

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 2.211: Johann Wölfle

Der Soldat Johann Wölfle wurde am 03.11.1910 in der bayerischen Gemeinde Aitrang geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Gefreiter in einem Artillerie-Regiment. Am 10.05.1944 (Volksbund: 09.05.1944) verstarb er im Alter von 33 Jahren im Reserve-Lazarett IV Graz in Österreich.

Man begrub Johann Wölfle auf dem Soldatenfriedhof Graz in Feld 46c, Reihe 25, Grab 19.

Sterbebild von Johann Wölfle
Rückseite des Sterbebildes von Johann Wölfle

Die Gefallenen des Frankfurter Hauptfriedhofs – Teil 11: Christian Marschall

Der Soldat Christian Marschall wurde am 26.04.1879 in Ostheim vor der Rhön, Dermbach geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Musketier und Landsturm-Rekrut in der 3. Kompanie des 87. Infanterie-Regiments. Am 25.02.1916 wurde er während der Schlacht um Verdun auf dem Pfefferrücken schwer verwundet. Am 17.06.1916 verstarb er im Alter von 37 Jahren im 10. Reserve-Lazarett in Frankfurt am Main an seiner schweren Verwundung.

Man begrub Christian Marschall auf dem Hauptfriedhof Frankfurt am Main in Reihe F, Grab 38.

Grab von Christian Marschall