Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.186: Alois Kohlpaintner

Der Soldat Alois Kohlpaintner stammte aus Oberschwärzenbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Tettenweis, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 9. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 24.08.1914 fiel er im Alter von 25 Jahren in der Schlacht um Saarburg (französisch Sarrebourg) bei Benoville – Gélaucourt.

Man begrub Alois Kohlpaintner auf dem Soldatenfriedhof Reillon in einem Massengrab.

Sterbebild von Alois Kohlpaintner
Rückseite des Sterbebildes von Alois Kohlpaintner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.177: Franz Echtler

Der Soldat Franz Echtler wurde am 10.09.1885 in Morgenbach geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Wildsteig. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landwehrmann in der 4. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment (Fehler auf Sterbebild). Am 06.09.1914 fiel er im Alter von 28 Jahren während der Schlacht vor Nancy – Epinal in den Vogesen.

Die Lage des Grabes von Franz Echtler ist offiziell unbekannt. Es könnte jedoch sein, dass seine Gebeine, sofern sie geborgen werden konnten, anonym auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier in einem Massengrab beigesetzt wurden, wo auch sein Regimentskamerad Oberleutnant Franz Pappenhoff begraben wurde, der am gleichen Tag bei Le Chipal fiel.

Seine Heimatgemeinde Bad Wildsteig gedenkt Franz Echtler noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/wildsteig_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Franz Echtler
Rückseite des Sterbebildes von Franz Echtler

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.176: Johann Ott

Der Soldat Johann Ott wurde am 28.08.1888 in Alteglofsheim in Bayern als Sohn eines Tagelöhners geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 2. Kompanie des 14. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 13.03.1916 fiel er im Alter von 27 Jahren bei den erbitterten Kämpfen in Saint-Mihiel während der Schlacht um Verdun.

Man begrub Johann Ott auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in Block 1, Grab 33.

Sterbebild von Johann Ott
Rückseite des Sterbebildes von Johann Ott

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.175: Joseph Schätzl

Der Soldat Joseph Schätzl wurde am 02.02.1895 in Schergendorf geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Untergriesbach, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 3. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 20.03.1916 fiel er im Alter von 21 Jahren während der Schlacht um Verdun im Wald von Malancourt (Bois de Malancourt) im Rahmen der Kämpfe um Malancourt – Haucort und den Termitenhügel.

Über den Todestag von Joseph Schätzl und die Umstände berichtet die Regimentsgeschichte des 3. bayerischen Infanterie-Regiments:

„In der Nacht zum 17.03.1916 lief der Angriffsbefehl der Division ein. Am folgenden Tag gibt dann die Brigade ihre mit sehr deutlicher Skizze erläuterten Angriffsbefehle heraus. Da nach den Anordnungen des Korps der Sturm am 19.03. stattfinden soll, werden nun noch die letzten Vorbereitungen getroffen. Die Sappen werden mit Ausfallstufen versehen, die Bohrlöcher für die Sprengungen werden geladen, die Flammenwerfer eingebaut und nachts gehen Drahtscherentrupps an die feindlichen Hindernisse heran. Der Feind ist sehr wachsam.

Anscheinend aus artilleristischen Gründen wird der turm noch um einen Tag, also auf den 20.03. verschoben. Nun kann alles noch einmal überprüft werden. Die Nerven sind aufs äußerste angespannt. Die drei Wochen lange Arbeit bei Tag und Nacht, in Kälte, Wind und Wetter, dabei in steter Kampfbereitschaft und unter heftigen feindlichen Feuerüberfällen sind an keinem spurlos vorübergegangen; war uns doch dieser Wald, der trotz der Beschießung, die ihn allerdings stark zerzaust hatte, an vielen Stellen grünte und blühte und in dem, wenn der Höllenlärm der Feuerüberfälle schwieg, oft munterer Vogelgesang hörbar wurde, manchen Tag zur wahren Hölle geworden.

So kam der 20.03. heran. Die Befehle besagten, dass nach einer Artillerie- und Minenwerfer-Beschießung von 8.00 Uhr morgens bis 4.00 Uhr nachmittags der von unseren Pionieren unterminierte feindliche Stützpunkt am ordostsaum des Waldes vor dem linken Flügel des Regiments und die Bohrsprengungen zu den feindlichen Sappen  zu zünden seien und dann habe der Sturm loszubrechen und sei in einem Zug über sämtliche feindliche Linien hinweg bis zum Sd- und Ostrand des Bois d‘ Avocourt vorzutragen. Der Waldrand sei dann nur mit Posten zu besetzen. Der feindliche Stützpunkt zweiter Linie vor dem Ostrand des Waldes müsste aber vom Feinde gesäubert und dann mit Unteroffiziersposten besetzt werden. Der Angriffsraum des Regiments war vom „Mittelgeräumt“ bis zum östlichen Waldrand. Zur Wegnahme des unterminierten feindlichen Stützpunktes in der ersten Linie vor dem linken Flügel 3. bayerisches Infanterie-Regiments sollte ein Bataillon Reserve-Infanterie-Regiment 10 mitwirken. Es war der Brigade unterstellt. Nach erneuter Artillerievorbereitung sollte dann am 22.03. seitens des linken Flügels der 11. bayerischen Infanterie-Division die feindlichen Werke auf dem Höhenzug ostwärts vom Ostrand des Waldes zwischen diesem und der Straße Hautcourt – Esnes gestürmt werden.

Am 19.03. vormittags hatte der Brigadekommandeur selbst die unmittelbare Führung des Abschnittes übernommen und alle Vorbereitungen nachgeprüft, der Regimentskommandeur war in eine Befehlsstelle nahe hinter der Mitte der vorderen Gefechtslinie des Regiments vorgegangen. Am 20.03. eröffneten Schlag 8.00 Uhr vormittags unsere Artillerie und unsere Minenwerfer das Wirkungsschießen. Merkwürdigerweise erwiderten die Franzosen sofort das Feuer mit mindestens der gleichen Wucht, so dass die Vermutung entstand, dass sie nicht überrascht waren. Wir waren vielleicht ihren neuén Abhörapparaten gegenüber bei Telefongesprächen damals noch nicht vorsichtig genug gewesen. Am linken Flügel des Regiments (II./3. bayerisches Infanterie-Regiment) war das feindliche Minenfeuer in der zweiten und dritten Linie besonders wirksam. Schweres Sperrfeuer lag auch auf den Laufgräben. Schon gegen Mittag war trotz aller Vorbereitungen und trotz aller Bemühungen der tapferen Leitungspatrouillen kein Fernsprechverkehr mehr möglich. Mühsam, mit wichtigen Meldungen und Befehlen und todesmutig trotz schwerer Verluste arbeiteten sich die Läuferketten durch das von schwersten Kalibern zerwühlte und immer mehr verschlammende Grabengewirr. Endlich rückte die vierte Nachmittagsstunde heran. Die Bataillone melden 3.45 Uhr nachmittags trotz des nunmehr acht Stunden lang ertragenen Höllenfeuers recht zuversichtlich. Sie halten die Wirkung des eigenen Minenwerfer- und Artilleriefeuers für gut und sind voll Selbstvertrauen. Punkt 4.00 Uhr bricht alles los. I./3. bayerisches Infanterie-Regiment rechts, II./3. bayerisches Infanterie-Regiment links in vorderer Linie. In diesen bildete die vordere Welle von rechts nach links 1./3., 3./3., 7./3. und 8./3. bayerisches Infanterie-Regiment. Der linke Flügel (8. und 7. Kompanie) soll die Sprengung des feindlichen Stützpunktes abwarten. Die Sprengung versagte. Drei Minuten warten die beiden Kompanien. Als aber der Leutnant der Pioniere ihnen zuruft, die Sprengung habe endgültig versagt, da werfen sich die beiden Kompanien todesmutig auf den mit Rücksicht auf die vorbereitete Sprengung von den Minenwerfern wenig bearbeiteten, feindlichen Stützpunkt, der sich kräftig wehrt. Viele Blutsopfer, darunter auch den Führer der 8. Kompanie Leutnant der Reserve Henle und den Pionieroffizier kostet diese unglückliche Episode, aber der Siegeswille der tapferen Truppe hält durch. Die anderen Sturmtrupps des Regiments dringen verhältnismäßig rasch in die vorderste Linie des Feindes ein und treten sofort wieder in Richtung auf die zweite in lichterem Hochwald liegende feindliche Stellung an; nur kurze Zeit verzögert das aus dem Kampf um den Stützpunkt von links her streichende Flankenfeuer das Vordringen der Mitte. Der rechte Flügel des Regiments hielt gleichen Schritt mit dem 22. bayerischen Infanterie-Regiment. 4.00 Uhr konnte das I./3. bayerisches Infanterie-Regiment schon melden, dass es im vollen Kampf um die zweite feindliche Linie liege. Trotz des mörderischen Sperrfeuers rückt die Regimentsreserve (III./3. bayerisches Infanterie-Regiment) in die Sturmstellung nach. 9./3. bayerisches Infanterie-Regiment wird dem II./3. bayerisches Infanterie-Regiment zur Verfügung gestellt. Der Kampf um die zweite feindliche Stellung erforderte besonders überlegte und beherzte Einzeltaten; denn sie ist durch starke, unzestörte Drahthindernisse geschützt und von mehreren Betonblöcken mit Maschinengewehren flankiert. Durch Lücken im Hindernis und durch Sappen bahnen sich die Stoßtrupps kämpfend den Weg. Mit Handgranaten wird den Blockhäusern zu Leibe gerückt und dadurch ihr Feuer, wenn die sofortige Wegnahme nicht gelingt, wenigstens so lange niedergehalten, bis die Nebentruppen daran vorbeigestürmt sind. Im Negerdorf (wie wir das aus Fliegeraufnahmen erkennbare Unterstandslager im südöstlichen Teil des Waldes nannten) wurden Stäbe und Reserven überrascht und gefangen genommen. Ein französischer Regimentskommandeur versicherte den eindringenden Dreiern, er habe geglaubt, wir seien noch im Kampf mit seiner vordersten Linie. So wurde gegen 5.10 Uhr schon von Teilen des I./3. bayerisches Infanterie-Regiment der Südostrand des Waldes erreicht, während das II./3. bayerisches Infanterie-Regiment, das auh in der zweiten Linie heftigeren Widerstand fand, die schwersten Verluste erlitt und langsamer vorwärts kam. Gerade diejenigen Kompanien, die die härteste Arbeit um den Stützpunkt in der feindlichen ersten Linie gehabt hatten, kamen nach dem Durchstoßen der feindlichen zweiten Linie am Ostrand des Waldes wieder an einen feindlichen Stützpunkt heran. Bevor an die Säuberung dieses zweiten Stützpunktes herangegangen werden konnte, fiel bereits die Dämmerung ein. Die zur Feststellung der dortigen Verhältnisse entsandte starke Offizierspatrouille geriet in den Nahkampf mit einzelnen, dort eingenisteten, anscheinend versprengten Franzosen, bezeichnete aber im Übrigen in seiner Meldung die Befestigungsgruppe als vom Feinde frei. Das Regiment hatte schwer gerungen, es hatte 426 Mann, darunter eine große Anzahl der besten Kompanie- und Zugführer verloren, aber das Angriffsziel war erreicht. Der Wald von Avocourt war genommen, eine feindliche Brigade war aufgerieben. Das 3. bayerische Infanterie-Regiment hatte 9 Offiziere, 1.031 Mannschaften, 3 Geschütze, 10 Maschinengewehre, 1 Minenwerfer an die Division abgeliefert. Der Armeeführer und der kommandierende General beglückwünschten die Division zu dem Erfolg. Seine Majestät der König von Bayern telegrafierte am folgenden Tage.

Ununterbrochenes schweres Feuer lag auf der müden Truppe, die sich in der nasskalten Märznacht eingrub und, wo es möglich war, in französischen Gräben einnistete. Das Reservebataillon (III./3. bayerisches Infanterie-Regiment) war die Nacht über tätig, der vorderen Linie Munition und Handgranaten sowie Stellungsbaumaterial zuzuführen. Die Verpflegung bildete der eiserne Bestand.

Am Abend hätte dem rechten Flügel des 3. bayerischen Infanterie-Regiments noch 1/2 I./bayerisches Reserve-Infanterie-Regiment 13 nachgeschoben werden sollen. Es wurde aber wieder zur Brigadereserve zurückbeordert. Da I./3. bayerisches Infanterie-Regiment schon französische Gegenstöße abzuwehren hatte, befahl daher der Regimentskommandeur an III./3. bayerisches Infanterie-Regiment näher an das I./3. bayerisches Infanterie-Regiment heranzurücken, wie auch mit II./3. bayerisches Infanterie-Regiment in Fühlung zu bleiben.“

Die Lage des Grabes von Joseph Schätzl ist offiziell unbekannt. Ich bin mir jedoch sicher, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye begraben wurde, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Gefreiter Ludwig Biechele, gefallen am 20.03.1916 im Bois de Malancourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Hans Scheidmayer, gefallen am 21.03.1916 im Bois de Malancourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Friedrich Einberger, gefallen am 20.03.1916 im Bois de Malancourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab;
  • Vizefeldwebel Hans Hauser, gefallen am 22.03.1916 im Bois de Malancourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab;
  • Vizefeldwebel Xaver Hany, gefallen am 20.03.1916 im Bois de Malancourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Joseph Schätzl
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Schätzl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.174: Adolf Closner

Der Soldat Adolf Closner wurde am 16.10.1893 in der bayerischen Stadt Kemnath. Er war angehender Jurist. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der leichten Munitionskolonne II des 1. bayerischen Feldartillerie-Regiments. Am 22.03.1917 verstarb er nach einem Unfall im Alter von 23 Jahren im Feldlazarett Vigneulles. Er war aus einem Wagen gestürzt und wurde posthum zum Leutnant der Reserve befördert.

Man begrub Adolf Closner wahrscheinlich auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville anonym in einem Massengrab, wo Verstorbene des Lazaretts Vigneulles beigesetzt wurden.

Sterbebild von Adolf Closner
Rückseite des Sterbebildes von Adolf Closner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.172: Anton Schießl

Der Soldat Anton Schießl stammte aus Neuaign, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Eschlkam, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 5. Kompanie des 11. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments (Irrtum auf Sterbebild). Am 22.06.1915 (Irrtum auf Sterbebild. Er starb 1915) fiel er im Alter von 25 Jahren in den Vogesen.

Man begrub Anton Schießl auf dem Soldatenfriedhof Senones in einem Massengrab.

Sterbebild von Anton und Franz Schießl
Rückseite des Sterbebildes von Anton und Franz Schießl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.171: Georg Geiger

Der Soldat Georg Geiger wurde am 07.08.1894 in Ilchberg (bayerische Gemeinde Wildsteig) als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Kanonier im 1. bayerischen Fußartillerie-Regiment. Am 08.04.1915 verstarb er im Alter von 20 Jahren im Festungslazarett Germersheim.

Ich vermute, Georg Geiger wurde auf einem lokalen Friedhof in Germersheim begarben wurde. Das Grab existiert sicherlich noch heute.

Die Gemeinde Wilkdsteig gedenkt Georg Geiger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/wildsteig_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Georg Geiger
Rückseite des Sterbebildes von Georg Geiger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.170: Josef Stadler

Der Soldat Josef Stadler wurde am 28.02.1897 in Peustelsau geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Wildsteig, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Batterie des 1. bayerischen Fuß-Artillerie-Regiments als Kanonier. Am 03.02.1918 verstarb er im Alter von 20 Jahren in einem Lazarett nach drei Monaten Leiden an Malaria.

Die Lage des Grabes von Josef Stadler ist unbekannt.

Seine Heimatgemeinde gedenkt Josef Stadler noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/wildsteig_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Josef Stadler
Rückseite des Sterbebildes von Josef Stadler

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.169: Martin Fendt

Der Soldat Martin Fendt wurde am 02.08.1894 in Perau, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Wildsteig geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 3. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 24.10.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren in den Vogesen.

Man begrub Martin Fendt auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in Block 9, Grab 55.

Seine Heimatgemeinde Wildsteig gedenkt Martin Fendt noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/wildsteig_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Martin Fendt
Rückseite des Sterbebildes von Martin Fendt

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.168: Georg Pfeiffer

Der Soldat Georg Pfeiffer stammte aus Morgenbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Wildsteig. Laut Sterbebild diente er als Infanterist in der 2. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments. Die Verlustlisten weisen ihn jedoch als Infanterist bei der 2. Kompanie des Brigade-Ersatz-Bataillon 3 aus. Ich halte die offiziellen Verlustlisten als verlässlicher. Georg Pfeiffer fiel am 27.08.1914 im Alter von 25 Jahren während Stellungskämpfe in den mittleren Vogesen bei Saulcy-sur-Meurthe.
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Man begrub Georg Pfeiffer auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier in einem Massengrab.

Sterbebild von Georg Pfeiffer
Rückseite des Sterbebildes von Georg Pfeiffer