Sonderbeitrag: Jakob Buchberger

Der Soldat Jakob Buchberger wurde am 29.09.1883 in der bayerischen Gemeinde Peiting geboren und war wohnhaft Hofheim in Oberbayern. Von Beruf war er Gasthofbesitzer. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 6. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 08.07.1915 verstarb er nach schwerer Verwundung im Alter von 31 Jahren im Feldlazarett Vigneulles.

Man begrub Jakob Buchberger auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville in Block 22, Grab 355.

Seine Heimatgemeinde Peiting gedenkt Jakob Buchberger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2021/peiting_lk-weilheim-schongau_1812_70-71_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Jakob Buchberger
Rückseite des Sterbebildes von Jakob Buchberger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.191: Peter Mathias Lauer

Der Soldat Peter Mathias Lauer wurde am 28.02.1892 in Saarwellingen geboren. Im Ersten Weltkrieg wurde er zum Unteroffizier befördert und mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet.  Am 23.08.1917 starb er nach einem Unglück im Alter von 25 Jahren im Lazarett Völklingen.

Grablage und Regimentszugehörigkeit waren nicht zu ermitteln.

Sterbebild von Peter Mathias Lauer
Rückseite des Sterbebildes von Peter Mathias Lauer

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.189: Dr. Eduard Rasel

Der Soldat Dr. Eduard Rasel wurde am 20.10.1883 geboren und lebte in Schnaittenbach in Bayern. Im Ersten Weltkrieg diente er als Unteroffizier im 19. bayerischen Infanterie-Regiment. Am 18.03.1916 wurde er während der Schlacht um Verdun im Wald von Apremont bei Saint-Mihiel schwer verwundet und am 30.03.1916 verstarb er im Alter von 32 Jahren an seiner Verwundung.

Über den Tag seiner schweren Verwundung schreibt die Regimentsgeschichte des 19. bayerischen Infanterie-Regiments:

„Seit 17.03. nahmen die feindlichen Feuerüberfälle auf die rückwärtigen Verbindungen an Zahl und Stärke zu. Aber auch unsere Artillerie, die bisher anscheinend mit Munition sparen musste, wurde ab 23.03. endlich wieder lebhafter, was freudig begrüßt wurde.“

Man begrub Dr. Eduard Rasel auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in Block 2, Grab 42.

Sterbebild von Dr. Eduard Rasel
Rückseite des Sterbebildes von Dr. Eduard Rasel

Sonderbeitrag: Heinrich Knöß

Der Soldat Heinrich Knöß wurde am 12.03.1912 in Daubringen geboren, einem Ortsteil der hessischen Stadt Staufenberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der deutschen Wehrmacht. Am 08.08.1944 fiel er im Alter von 31 Jahren in Frankreich bei Caen.

Man begrub Heinrich Knöß auf dem Soldatenfriedhof Cheux-St.-Manvieu in Block 12, Reihe E, Grab 4.

Grabstein von Heinrich Braun und Gedenktafel für Heinrich Knöß

Sonderbeitrag: Paul Riebenstein

Der Soldat Paul Martin Hinrich Riebenstein wurde am 26.07.1878 in der Hansestadt Hamburg geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 4. Kompanie des 85. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 23.09.1915 fiel er im Alter von 37 Jahren an der Marne in Frankreich.

Man begrub Paul Riebenstein auf dem Soldatenfriedhof Servon-Melzicourt in einem Massengrab.

Todesanzeige für Paul Riebenstein

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 2.162: Ludwig Plötz

Der Soldat Ludwig Plötz wurde am 24.08.1917 in Grasfilzing geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Arnschwang. Er trat einem Orden als Frater Dietmar bei. Am 08.09.1935 legte er seine Ordensgelübte ab. Am 01.09.19139 wurde er als Soldat einberufen. Er diente als Unteroffizier in einer Panzer-Artillerie-Abteilung. Am 02.02.1945 fiel er im Alter von 27 Jahren bei Falkenberg in Oberschlesien an der Ostfront.

Die Lage des Grabes von Ludwig Plötz ist unbekannt.

Sterbebild von Ludwig Plötz
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Plötz

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 2.150: Josef Irsch

Der Soldat Josef Irsch wurde am 29.11.1914 in Saarlouis im Saarland geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in einem Infanterie-Nachrichten-Zug der deutschen Wehrmacht. Er wurde mit dem Infanterie-Sturmabzeichen, dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Deutschen Schutzwall-Ehrenzeichen ausgezeichnet. Am 11.04.1942 starb er im Alter von 27 Jahren in einem Feldlazarett der motorisierten Sanitätskompanie 1/582 in Shischow an der Ostfront nach schwerer Verwundung  und eintägigem Leiden.

Man begrub Josef Irsch auf einem Friedhof bei Shisdra in Russland.

Sterbebild von Josef Irsch
Rückseite des Sterbebildes von Josef Irsch

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 2.144: Paul Albert

Der Soldat Paul Albert wurde am 22.02.1915 in Saarlautern, heute Saarlouis, im heutigen Saarland geboren. Im Zweiten Weltkrieg deinte er als Unteroffizier in einem Artillerie-Regiment. Er wurde mehrfach ausgezeichnet. Am 06.06.1944 verstarb er zu Beginn der Invasion der Alliierten in der Normandie (Operation Overlord) nach schwerer Verwundung im Alter von 29 Jahren im Westen in einem Feldlazarett bei Saint-Sauveur-le-Vicomte.

Die Angabe auf dem Sterbebild, er sei am 09.06.1944 gestorben, ist falsch. Erstens gibt der Volksbund den 06. an, zweitens war der Ort am 06. heftig umkämpft und wurde an diesem Tag auch von den Amerikanischen Truppen erobert.

Man begrub Paul Albert auf dem Soldatenfriedhof Orglandes (Manche) in Block 16, Reihe 6, Grab 228.

Sterbebild von Paul Albert
Rückseite des Sterbebildes von Paul Albert

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.123: Michael Schreiner

Der Soldat Michael Schreiner wurde am 27.08.1889 als Sohn eines Hausbesitzers geboren und lebte in Draxelschlag, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Sankt Oswald-Riedlhütte. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 10. Kompanie des 11. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 07.10.1914 fiel er im Alter von 25 Jahren bei Saint-Mihiel in der Nähe des Camp des Romains durch einen Granatsplitter.

Man begrub Michael Schreiner auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 10, Grab 204.

Sterbebild von Michael Schreiner
Rückseite des Sterbebildes von Michael Schreiner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.113: Franz Xaver Martin

Der Soldat Franz Xaver Martin wurde am 19.05.1898 in der bayerischen Gemeinde Marktoberdorf geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der Maschinengewehr-Kompanie des 15. Sturmbataillons als Unteroffizier. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit der silbernen Württembergieschen Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. Am 12.10.1918 verstarb er nach schwerer Verwundung durch einen Unfall im Alter von 20 Jahren im Feldlazarett Weiler bei Schlettstadt.

Man begrub Franz Xaver Martin auf dem Soldatenfriedhof Thanvillé in Block 2, Grab 25.

Sterbebild von Franz Xaver Martin
Rückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Martin