Franz Schubeck stammte aus Litzelwalchen, heute ein Ortsteil der Gemeinde Nußdorf in Oberbayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist beim 8. Reserve-Infanterie-Regiment in der 7. Kompanie. Am 18.04.1915 fiel er im Alter von nur 21 Jahren bei Peronne an der Somme. Er wurde letztlich auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab begraben.
Sterbebild von Franz SchuhbeckRückseite des Sterbebildes von Franz Schubeck
Martin Kaltenbacher war der Sohn eines Landwirts und stammte aus Zweikirchen. Im Ersten Weltkrieg wurde er als Gefreiter und Reservist in der 8. Kompanie des 16. Infanterie-Regiments eingesetzt. Am 21.02.1916 fiel er bei Lihons im Alter von 28 Jahren.
Begraben liegt Martin Kaltenbacher auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.
Der theoretische Weg von Martin Kaltenbacher von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Student der Ingenieurwissenschaften Hermann Batzer wurde am 07.04.1889 in Immenthal (Ortsteil von Günzach) geboren und diente im Ersten Weltkrieg als Unteroffizier der Reserve in der 1. Kompanie des 3. Infanterie-Regiments. Am 21.08.1914, also gleich zu Beginn des furchtbaren Völkerschlachtens, fiel er bei den Vogensenkämpfen bei St. Kreuz im Elsass (Sainte-Croix-aux-Mines). Er wurde 25 Jahre alt.
Die sterblichen Überreste von Hermann Batzer ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof in Ste.-Marie-aux-Mines in einem Massengrab.
Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Hermann Batzer auf einem Denkmal:
Das Massengrab in Ste.-Marie-aux-Mines, in dem Hermann Batzers Gebeine ruhen Grabplatte mit dem Namen von Hermann Batzer am Massengrab von Ste.-Marie-aux-Mines
Der theoretische Weg von Hermann Batzer von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Anton Müller wurde am 19.02.1879 in Oberwöhrn bei Rott am Inn, heute ein Teil der Gemeinde Schechen, geboren. Er war Landwirt von Beruf. Im Ersten Weltkrieg diente er als Landsturmmann in der 1. Kompanie des 2. Infanterie-Bataillon Passau. Am 20.07.1918 verstarb er im Feldlazarett in Leberau (französisch: Lièpvre) im Alter von 46 Jahren.
nach den mir vorliegenden Informationen ruhen die sterblichen Überreste von Anton Müller heute auf dem Soldatenfriedhof von Ste.-Marie-aux-Mines in einem Massengrab.
Vorderseite des Sterbebildes von Anton Müller
Rückseite des Sterbebildes von Anton MüllerDas Massengrab in Ste.-Marie-aux-Mines – hier liegt Anton Müllers Leichnam als unbekannter Soldat
Der theoretische Weg von Anton Müller von seinem Heimatdorf über seinen Sterbeort zu seiner letzten Ruhestätte:
Der Bauerssohn Heinrich Mayer stammte aus Oberleiten, heute ein Ortsteil der Gemeinde Obing. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des Brigade-Ersatz-Bataillon Nr. 4 als Gefreiter. Am 23.08.1914 fiel er bei St. Kreuz (französisch: Sainte-Croix-aux-Mines) im Elsass während der ersten Vogesenkämpfe im Alter von 24 Jahren.
Die sterblichen Überreste von Heinrich Mayer liegen heute auf dem Soldatenfriedhof Ste.-Marie-aux-Mines in einem Massengrab (siehe Foto unten).
Vorderseite des Sterbebildes von Heinrich MayerRückseite des Sterbebildes von Heinrich MayerGrabinschrift von Heinrich Mayer am MassengrabDie Grabplatte am Massengrab, in dem auch Heinrich Mayer begraben liegtDas Massengrab in Ste.-Marie-aux-Mines
Der theoretische Weg von Heinrich Mayer von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Leonhard Bertl wurde am 06.09.1880 in Garmisch geboren und war Lohnkutschereibesitzer. Im Ersten Weltkrieg dienter er in der 3. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 03.09.1916 wurde er bei Kämpfen bei Cléry-sur-Somme während der Schlacht an der Somme zunächst als vermisst gemeldet. Monate später stellte sich heraus, dass er durch einen Kopfschuss getötet worden war.
Die sterblichen Überreste von Leonhard Bertl ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab.
Josef Wimmer war ein Landwirt aus Rötzing in Niederbayern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie eines Pionier-Battailons. Am 24.09.1915 wurde er bei einem Minenkampf in Frankreich getötet.
Der Verbleib seines Leichnams, sein exakter Sterbeort und die Bezeichnung seiner Einheit sind unbekannt.
Ich vermute, er wurde bei Fay getötet und liegt als unbekannter Toter auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab begraben. Am gleichen Tag wie Josef Wimmer fiel auch der Pionier Georg Lang, der in der Einheit von Josef Wimmer kämpfte. Auch er liegt in einem Massengrab begraben. Ebenso Josef Amann.
Gleich zwei Mitglieder der Familie Fraunhofer aus Gastorf wurden Opfer des Ersten Weltkrieges. Josef Fraunhofer war Reservist und diente im 2. Reserve-Infanterie-Regiment. Er fiel am 18.08.1914, also gleich zu Beginn des Ersten Weltkrieges bei den Kämpfen in Lothringen. Er wurde 26 Jahre alt. Seine Gebeine ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Bisping in einem Massengrab.
Johann überlebte seinen Bruder um zwei Jahre und zwei Monate. Er diente als Gefreiter beim Regimentsstab des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Dort war er Fernsprecher. Er war mit dem Militärverdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet worden. Am 21.10.1916 wurde er im Alter von 24 Jahre getötet. Seine Gebeine ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Maissemy, Block 4 Grab 540.
Peter Rieder wurde am 28.06.1881 geboren und lebte in Moos/Oberbayern. Im Ersten Weltkrieg diente er als Krankenträger in der Sanitäts-Kompanie Nr. 25 des 15. Infanterie-Regiments. Am 23.09.1917 wurde er bei Verdun schwer verletzt, litt noch sechs Tage an diesen Wunden und verstarb am 29.09.1917 in einem Feldlazarett. Er stand drei Jahre im Feld.
Peter Rieders Gebeine ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse, Block 10, Grab 112.