Der Gefreite Johann Wallner stammte aus Sillersdorf, einem Ortsteil der Gemeinde Saaldorf-Surheim, und war von Beruf Zimmermann. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Landsturm-Pionier-Kompanie des 1. Armeekorps. Am 20.02.1915 wurde er im Alter von 34 Jahren am Barrenkopf getötet.
Johann Wallner liegt auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab begraben.
Der Landwirtssohn Ignaz Stich wurde am 09.05.1892 in Blonhofen geboren und lebte auch dort. Im Ersten Weltkrieg diente er zunächst in der 5. Kompanie des 16. Reserve-Infanterie-Regiments. Hier wurde er Ende 1916 leicht verwundet und danach in der 12. Kompanie des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments eingesetzt. Er wurde mit dem Bayerischen Militärverdienstkreuz 3. Klasse ausgezeichnet. Am 07.04.1918 verstarb er im Alter von 25 Jahren in einem Feldlazarett in Nordfrankreich, nachdem er zuvor in Kampfhandlungen schwer verwundet worden war.
Das Grab von Ignaz Stich befindet sich auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Ignaz StichRückseite des Sterbebildes von Ignaz Stich
Der theoretische Weg von Ignaz Stich von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Der Bauerssohn Heinrich Fisch stammte aus Wingersdorf, einem Ortsteil der Gemeinde Thyrnau. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 2. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments als Gefreiter. Am 20.07.1915 wurde er im Alter von 36 Jahren am Schratzmännele bei Münster (Elsass) getötet.
Ich gehe nach dem Abgleich der Sterbedaten von Heinrich Fisch mit den Sterbedaten von Kameraden von ihm davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof Hohrod als unbekannter Toter in einem Massengrab beigesetzt wurde. Leutnant Max Hönig fiel am gleichen Tag und wurde auf diesem Friedhof beigesetzt. Gleiches gilt für Offiziersstellvertreter Adolf Müller und Vizefeldwebel hans Fischer.
Sterbebild von heinrich FischRückseite des Sterbebildes von Heinrich Fisch
Der Landwehrmann Josef Adamhuber wurde in Gweng, einem Ortsteil der Gemeinde Polling. geboren und war Landwirt von Beruf. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 2. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 04.08.1915 (Volksbund: 05.08.1915) wurde er im Alter von 34 Jahren während der Kämpfe in den Vogesen bei Markirch (französisch: Sainte-Marie-aux-Mines) im Elsass durch einen Gewehrschuss getötet.
Das Grab von Josef Adamhuber befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Hohrod. Dort liegt er in einem Massengrab begraben.
Der Reservist Georg Baumgartner stammte aus Forsthart in Niederbayern, einem Ortsteil der Gemeinde Künzing, diente in der 5. Kompanie des 13. Infanterie-Regiments und fiel am 20.08.1914 bei den ersten Gefechten des Völkerschlachtens in Lothringen im Alter von 26 Jahren in Viviers. Seine Grabstätte befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Morhange in einem Massengrab.
Sterbebild von Georg BaumgartnerRückseite des Sterbebildes von Georg Baumgartner
Der theoretische Weg von Georg Baumgartner von seiner Heimatgemeinde über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Unteroffizier Karl Haas stammte aus Haidlfing in Bayern. Im Ersten Weltkrieg diente er im 10. bayerisches Landwehr-Infanterie-Regiment und wurde mit dem Militär Verdienstkreuz ausgezeichnet. Am 23.10.1918 verstarb er nach fünftägigem Leiden an einer schweren Lungenentzündung im Alter von 34 Jahren in Mörchingen (französisch: Morhange). Begraben wurde er auf dem Soldatenfriedhof Morhange in einem Massengrab. Bei Wikipedia gibt es einen guten Artikel zu diesem Friedhof.
Sterbebild von Karl HaasRückseite des Sterbebildes von Karl Haas
Der theoretische Weg von Karl Haas von seiner Heimatgemeinde zu seinem Sterbeort und Grab:
Der Soldat Josef Sachs (beim Volksbund als „Joseph“ registriert) war der Sohn eines Landwirts aus Weingarten, heute ein Ortsteil der Gemeinde Gars am Inn. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 8. Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 17.02.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Combres-sous-les-Côtes bei den Kämpfen rund um Verdun. Bei Combres-sous-les-Côtes fanden besonders furchtbare Kämpfe statt, insbesondere bei Les Éparges, einem Hügel, der über mehrere Jahre jeweils zur Hälfte von deutschen und französischen Truppen gehalten wurde. Man untertunnelte sich in dieser Zeit gegenseitig, um sich dann mit gewaltigen Sprengladungen in die Luft zu jagen.
Die Grabstätte von Josef Sachs befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Troyon in einem Massengrab.
Johann Wiendl wurde am 16.12.1892 in Altenhammer geboren und arbeitete als Praktikant in der Landwirtschaft. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der MG Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments („König“) als Gefreiter. Am 12.06.1916 wurde er im Alter von 23 Jahren bei Douaumont getötet. Er war mit dem Militär-Verdienstkreuz III. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet worden.
Das Grab von Johann Wiendl befindet sich heute auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Brovillein einem Massengrab.
Sterbebild von Johann WiendlRückseite des Sterbebildes von Johann Wiendl
Der theoretische weg von Johann Wiendl von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Joseph Jehle wurde am 25.02.1887 in Ottobeuren geboren und war Berufsfeuerwehrmann in Augsburg. Im Ersten Weltkrieg diente er im 1. Pionier-Bataillon als Reserve-Gefreiter. Am 25.08.1914 wurde er im Alter von 27 Jahren bei Bazien getötet.
Joseph Jehle wurde auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier in einem Massengrab beigesetzt. Michaelsorden
Matthäus Englbrecht war ein Pflegesohn in Vilsbiburg. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 2. Reserve-Infanterie-Regiments als Reservist und Infanterist. Am 20.08.1914 fiel er im Alter von 24 Jahren bei St. Johann in Bassel in Langatte. Zunächst war er nur als vermisst gemeldet worden, bevor man ihn als gefallen angab.
Das Grab von Matthäus Englbrecht befindet sich auf dem Soldatenfriedhof in Sarraltroff. Dort wurde er in einem Massengrab beigesetzt.
Hinweis: Beim Volksbund wird Matthäus Englbrecht unter dem Vornamen „Mathäus“ geführt.
Sterbebild von Matthäus EnglbrechtRückseite des Sterbebildes von Matthäus Englbrecht
Der theoretische Weg von Matthäus Englbrecht von seiner Heimatgemeinde über seinen Sterbeort zu seinem Grab: