Der Soldat Xaver Huber stammte aus Forst, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Moosthenning, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Schütze in der 2. Maschinengewehr-Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 25.03.1918 fiel er im Alter von 21 Jahren in Lothringen durch Granatverwundung.
Man begrub Xaver Huber auf dem Soldatenfriedhof Lafrimbolle in einem Massengrab.
Sterbebild von Xaver HuberRückseite des Sterbebildes von Xaver Huber
Der Soldat Johann Köppl stammte aus Hangersöd, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rimbach, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 7. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 11.02.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren während der Stellungskämpfe an der Somme bei Herbecourt durch einen Granatschuss.
Man begrub Johann Köppl auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.
Der Soldat Rudolf Schneider wurde am 13.08.1892 in Steinbach geboren, einem Ortsteil der hessischen Gemeinde Fernwald. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gardist in der 8. Kompanie des 115. Leib-Garde-Regiments. Am 10.10.1914 verstarb er im Alter von 22 Jahren im Vereins-Lazarett des Roten Kreuzes in Gießen, nachdem er zuvor im Kampf schwer verwundet worden war.
Man begrub Rudolf Schneider auf dem in Block 2, Reihe, E Grab 17.
Die Todesanzeige für Rudolf Schneider im Gießener Anzeiger
Der Soldat Wilhelm Jung wurde am 04.03.1886 in Kleinlinden geboren, einem Stadtteil der hessischen Universitätsstadt Gießen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier der Reserve in der 10. Kompanie des 81. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 26.09.1914 fiel er im Alter von 28 Jahren in Frankreich, nahe der Ortschaft Ville-sur-Tourbe.
Man begrub Wilhelm Jung auf dem Soldatenfriedhof Berru in einem Massengrab.
Die Todesanzeige für Wilhelm Jung im Gießener Anzeiger
Der Soldat Wilhelm Müller stammte aus Kleinlinden, einem Teil der hessischen Universitätsstadt Gießen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Musketier in der 3. Kompanie des 116. Infanterie-Regiments. Am 26.09.1914 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Gruny und Crémery an der Somme.
Über den Todestag und die Todesumstände von Wilhelm Müller berichtet die Regimentsgeschichte des 116. Infanterie-Infanterie-Regiments:
Am folgenden Tage hatten die vor Gruny und Crémery liegenden Bataillone viel unter Granaten zu leiden. Die feindlichen Batterien, darunter auch schwere Schiffsgeschütze, standen bei Roye und beschossen unsere Gräben fast den ganzen Tag. Dadurch erlitt besonders das I. Batl., das dem Feuer gegen Gruny zu ausweichen wollte, beim Verlassen der Deckung harte Verluste. Aus einer Verschiebung der Kompagnien beim II. Batl. zog der Gegner offenbar falsche Schlüsse und versuchte gegen Abend einen Angriff, der aber mühelos abgewiesen wurde. Im Schutze der Dämmerung wurde die Besetzung der Gräben neu geregelt: Das hart mitgenommene I. Batl. wurde als Reserve nach Sept Fours zurückgezogen; in seine Stellung vor Gruny rückte das II. Batl., während das III. die bisherige Stellung des II. besetzte.
Offiziell ist für Wilhelm Müller keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er, wenn seine Gebeine bis heute geborgen wurden, anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Roye-St.Gilles beigesetzt wurde.
Die Todesanzeige für Wilhelm Müller im Gießener Anzeiger
Der Soldat Johann Dietrich Bork wurde am 06.05.1884 in der Gemeinde Fronhausen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Wehrmann in der 6. Kompanie des 143. Infanterie-Regiments. Am 28.09.1914 fiel er im Alter von 30 Jahrenan der Hurtebise-Ferme im französischen Ort Bouconville-Vauclair.
Die Lage des Grabes von Johann Dietrich Bork ist unbekannt.
Die Todesanzeige des Männergesangverein Fronhausen für Johann Dietrich Bork im Gießener Anzeiger
Der Soldat Wilhelm Niebch wurde am 25.11.1884 in der hessischen Ortschaft Krofdorf-Gleiberg geboren, einem Ortsteil der Gemeinde Wettenberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist (Volksbund: Musketier) in der 10. Kompanie des 81. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 15.09.1914 starb er im Alter von 29 Jahren in französischer Gefangenschaft.
Man begrub Wilhelm Niebch auf dem Soldatenfriedhof Rembercourt-aux-Pots in Grab 210.
Die Todesanzeige des Gesangsverein Germania Krofdorf für Wilhelm Niebch
Der Soldat Franz Xaver Reiseck stammte aus Thannenmais und war wohnhaft in Unterkenading, beides Ortsteile der bayerischen Gemeinde Reisbach. Er war der Sohn eines Gastwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Wehrmann in der 8. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 29.11.1914 fiel er im Alter von 28 Jahren während der Stellungskämpfe im Artois bei Arras.
Man begrub Franz Xaver Reiseck auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Der Soldat Otto Müller stammte aus der hessischen Gemeinde Langgöns. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Feldwebel-Leutnant in der 6. Kompanie des 116. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 26.09.1914 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Ville-sur-Tourbe in Frankreich.
Man begrub Otto Müller auf dem Soldatenfriedhof Maizeray in Block 7, Grab 253.
Die Todesanzeige für Otto Müller im Gießener Anzeiger
Der Soldat Hans Reining stammte aus der hessischen Universitätsstadt Gießen und war von Beruf Postbote. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 4. Kompanie des 116. Infanterie-Regiments. Am 28.08.1914 fiel er im Alter von 25 Jahren bei Bertrix.
Die Lage des Grabes von Hans Reining ist unbekannt.
Die Todesanzeige für Hans Reining im Gießener Anzeiger