Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.167: Andreas Pointinger

Heute stelle ich das Schicksal von Andreas Pointinger vor, morgen folgt sein Bruder Michael. Beide stammen aus Unterriedl, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Kollnburg, und waren die Söhne eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg diente Andreas in der 11. Kompanie des 14. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 11.09.1915 starb er im Alter von 24 Jahren, nachdem er in den Vogesen durch Artilleriefeuer schwer verwundet worden war.

Merkwürdig ist, dass Andreas eigentlich laut Volksbund und offiziellen staatlichen Verlustlisten „Poitinger“ hieß. Die gleichen Quellen geben für seinen Bruder Michael „Pointinger“ an.

Man begrub Andreas Poi(n)tinger auf dem Soldatenfriedhof Senones in Block 2, Grab 319.

Sterbebild von Andreas und Michael Pointinger
Rückseite des Sterbebildes von Andreas und Michael Pointinger

Der theoretische Weg von Andreas Pointinger von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.166: Georg Brechtl

Der Landsturmmann Georg Brechtl stammte aus Abstorf, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Saaldorf – Surheim, und arbeitete als Tagelöhner in Weißbach. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments und wurde mit dem Verdienst-Kreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Mitte 1916 wird er leicht verwundet. Am 17.09.1917 fiel er im Alter von 34 Jahren.

Man begrub Georg Brechtl auf dem Soldatenfriedhof Langemark in einem Massengrab.

Sterbebild von Georg Prechtl
Rückseite des Sterbebildes von Georg Prechtl

Der theoretische Weg von Georg Brechtl von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.165: Georg Hartmann

Der Gefreite Georg Hartmann stammte aus Lauterbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Bergkirchen. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 15. bayerischen Landsturm-Infanterie-Bataillons Dillingen. Am 15.11.1917 fiel er im Alter von 27 Jahren während der Stellungskämpfe zwischen Maas und Mosel  in Frankreich.

Man begrub Georg Hartmann auf dem Soldatenfriedhof Morhange in Block 2, Grab 227.

Seine Heimatgemeinde Bergkirchen – Lauterbach gedenkt Georg Hartmann noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/bergkirchen-lauterbach_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Georg Hartmann
Rückseite des Sterbebildes von Georg Hartmann

Der theoretische Weg von Georg Hartmann von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.164: Anton Baumgartner

Der Rechtspraktikant Anton Baumgartner wurde am 29.09.1889 in Kemnat geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Burtenbach. Im Ersten Weltkerieg kämpfte er als Landsturmmann und Kanonier in der 1. Batterie des 1. bayerischen Feldartillerie-Regiments. Am 25.06.1917 wurde er schwer verwundet und starb am 26.06.1917 im Alter von 27 Jahren im Feldlazarett 70 bei Arras an seiner schweren Verwundung.

Man Begrub Anton Baumgartner auf dem Soldatenfriedhof Sissonne in Block 10, Grab 827.

Sterbebild von Anton Baumgartner
Rückseite des Sterbebildes von Anton Baumgartner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.163: Karl Lindhuber

Der Infanterist Karl Lindhuber stammte aus Eggenfelden in Bayern und war der Sohn eines Schuhmachers. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 10.10.1915 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Acheville und Thelus in Frankreich  durch Granatschuss.

Man begrub Karl Lindhuber auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Sterbebild von Karl Lindhuber
Rückseite des Sterbebildes von Karl Lindhuber

Der theoretische Weg von Karl Lindhuber von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.162: Josef Mittermaier

Der Unteroffizier Josef Mittermaier wurde am 12.01.1888 geboren, stammte aus Operding (Schreibfehler auf Sterbebild), heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Walpertskirchen, und diente im Ersten Weltkrieg in der 5. Kompanie des 24. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 02.05.1917 fiel er im Alter von 29 Jahren nach 33 Monate Kriegsdienst während der Stellungskämpfe im Wald von Apremont und Ailly bei Saint-Mihiel im Rahmen der Schlacht vor Verdun in Lothringen. Sein Regiment lag dort östlich des sogenannten „Römerlagers“ am sogenannten Kuhkopf, an der Deneziersschlucht.

Man begrub Josef Mittermaier auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in Block 2, Grab 51.

Sterbebild von Josef Mittermaier
Rückseite des Sterbebildes von Josef Mittermaier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.161: Johann Aigner

Der Österreicher Johann Aigner stammte aus Sonnleiten, heute ein Orsteil der österreichischen Marktgemeinde Hellpfau – Uttendorf. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 3. kaiserlich und königlichen Tiroler-Kaiserjäger-Regiment. Am 04.12.1917 fiel er im Alter von 21 Jahren am Monte Zano.

Sterbebild von Johann Aigner
Rückseite des Sterbebildes von Johann Aigner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.160: Valentin Fellner

Valentin Fellner wurde am 12.05.1888 in Staudach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Grabenstätt, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 9. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 28.11.1918 verstarb er im Alter von 30 Jahren in französischer Gefangenschaft.

Man begrub Valentin Fellner auf dem Soldatenfriedhof Laon-„Champ de Manoeuvre“ in Block 1, Grab 399.

Sterbebild von Valentin Fellner
Rückseite des Sterbebildes von Valentin Fellner

Der theoretische Weg von Valentin Fellner von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.159: Ignaz Hofer

Ignaz Hofer stammte aus Aicha, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Bad Griesbach im Rottal. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 18.03.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren durch Kopfschuss bei Verdun am Wald von Avocourt bzw. Bois de Malancourt.

Offiziell ist keine Grablage für Ignaz Hofer bekannt. Ich vermute jedoch, dass man seine Gebeine bei den Zusammenlegungen von Friedhöfen rund um Verdun nicht mehr identifizieren konnte und diese dann anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye beisetzte. Dort wurden seine Kameraden der 2. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments begraben, die in diesem Zeitraum im Bois de Malancourt fielen:

  • Leutnant der Reserve Adam Lindner, gefallen am 22.03.1916 im Bois de Malancourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Georg Mühlberger, gefallen am 22.03.1916 im Bois de Malancourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Josef Wimmer, gefallen am 21.03.1916 im Bois de Malancourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab;
  • Gefreiter Josef Mayr, gefallen am 10.03.1916 im Bois de Malancourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab;
  • Michael Heimbuchner, gefallen am 17.03.1916 im Bois de Malancourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in Block 1, Grab 878;
  • Landsturmmann Ludwig Buchner, gefallen am 22.03.1916 im Bois de Malancourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab.
Rückseite des Sterbebildes von Ignaz Hofer

Der theoretische Weg von Ignaz Hofer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.158: Hermann Lebmann

Hermann Lebmann stammte aus Malgertsham, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Kößlarn, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Sanitäts-Unteroffizier in der Magazin-Fuhrpark-Kolonne und wurde mit dem bayerischen Militär-Verdienst-Kreuz mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Am 30.04.1917 verstarb er im Alter von 30 Jahren im Kriegslazarett Labroye an Genickstarre.

Man begrub Hermann Lebmann auf dem Soldatendfriedhof Labry in Block 2, Grab 144.

Sterbebild von Hermann Lebmann
Rückseite des Sterbebildes von Hermann Lebmann