Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.984: Josef Gerhager

Der Soldat Josef Gerhager stammte aus der bayerischen Gemeinde Schwaigen und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 10. Kompanie des 2. bayerisches Infanterie-Regiments. Am 23.09.1914 fiel er im Alter von 25 Jahren bei einem Gefecht bei Vermandoviller in Frankreich.

Offiziell ist für Josef Gerhager keine Grablage bekannt, ich bin mir jedoch sicher, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers beigesetzt wurde, auf dem auch viele seiner Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Infanterist Rupert Dallmeier, gefallen am 24.09.1914 bei Lihons, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab;
  • Infanterist Lampert Adlkirchner, gefallen am 24.09.1914 bei Lihons, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Josef Gerhager
Rückseite des Sterbebildes von Josef Gerhager

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.983: Anton Liebl

Der Soldat Anton Liebl stammte aus Berg, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Moosburg an der Isar, und war der Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Etwa im September 1916 geriet er während der Kämpfe an der Aisne in französische Kriegsgefangenschaft.  Im Jahr 1917 verstarb er im Alter von 24 Jahren in einem französischen Gefangenenlager.

Die Lage des Grabes von Anton Liebl konnte ich nicht ermitteln.

Sterbebild von Anton Liebl
Rückseite des Sterbebildes von Anton Liebl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.982: Josef Klughamer

Der Soldat Josef Klughamer wurde am 04.01.1892 in Möding, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Landau an der Isar, als Sohn eines Landwirts (Unterhuberbauer) geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 12. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 05.03.1917 fiel er im Alter von 25 Jahren nach schwerer Verwundung durch einen Granatschuss beim Stellungskampf im Wald von Apremont und Ailly in der Region Verdun.

Man begrub Josef Klughamer auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville in Block 18, Grab 118.

Seine Heimatzgemeinde Aschau am Inn gedenkt Josef Klughammer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/aschau_a_inn_1870-71_wk1u2_bay.htm

Auch Au am Inn gedenkt Josef Klughammer: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/gars_a_inn-au_am_inn_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Josef Klughamer
Rückseite des Sterbebildes von Josef Klughamer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.981: Johann Pfaffenberger

Der Soldat Johann Pfaffenberger stammte aus Hausing, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Waldkraiburg, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 4. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Jäger-Bataillons.  Am 20.08.1917 verstarb er im Alter von 28 Jahren im Gefangenenlager Sipote in Rumänien.

Die Lage des Grabes von Johann Pfaffenberger ist unbekannt.

Seine Heimatgemeinde Waldkraiburg gedenkt Johann Pfaffenberger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/waldkraiburg-puerten_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Johann Pfaffenberger
Rückseite des Sterbebildes von Johann Pfaffenberger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.980: Georg Heinrichsberger

Der Soldat Georg Heinrichsberger wurde am 23.01.1894 in Kammer geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Amerang, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Krankenträger in der 12. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Verdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Am 31.01.1917 verstarb er in Folge einer Krankheit  nach 25 Monaten Kriegsdienst im Alter von 23 Jahren in einem Feldazarett bei Verdun in Frankreich. Sein Regiment wurde zu dieser Zeit gerade bei den Stellungskämpfen im Wald von Apremont und Ailly eingesetzt.

Man begrub Georg Heinrichsberger auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville in Block 20, Grab 439.

Sterbebild von Georg Heinrichsberger
Rückseite des Sterbebildes von Georg Heinrichsberger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.979: Bernhard Schücker

Der Soldat Bernhard Schücker wurde am 21.06.1890 in Südlohn geboren, einer Gemeinde im heutigen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Ersten Weltkrieg diente er als Vize-Wachtmeister in der 2. Batterie des 58. Reserve-FeldArtillerie-Regiments. Am 11.08.1917 fiel er im Alter von 27 Jahren am nördlichen Serethufer in Rumänien durch Kopfschuss.

Man begrub Bernhard Schücker auf dem Soldatenfriedhof Focsani in Block 1, Feihe F, Grab 16.

Seine Heimatgemeinde Südlohn gedenkt Bernhard Schücker noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/suedlohn_komm_frdh_1870-71_wk1u2_nrw.htm

Sterbebild von Bernhard Schücker
Rückseite des Sterbebildes von Bernhard Schücker

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.978: Josef Raster

Der Soldat Josef Raster stammte aus March, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Regen. Sein Vater war Landwirt und Bürgermeister. Am 23.06.1917 verstarb er im Alter von 29 Jahren schwer verwundet durch Fliegerbombe verstarb.

Man begrub Josef Raster auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 18, Grab 531.

Sterbebild von Josef Raster
Rückseite des Sterbebildes von Josef Raster

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.977: Franz Perstorfer

Der Soldat Franz Perstorfer stammte aus Göttersdorf, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Osterhofen, und war der Sohn eines Kleinbauern (Gütler). Im Ersten Weltkrieg  kämpfte er als Infanterist in der 9. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Verdienstkreuz mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Am 27.07.1918 wurde er durch einen Granatsplitter bei einer Mühle bei Lagery schwer verwundet und verstarb am 28.07.1918 im Alter von 22 Jahren.

Man begrub Franz Perstorfer auf dem Soldatenfriedhof Bligny in Block 2, Grab 135.

Sterbebild von Franz Perstorfer
Rückseite des Sterbebildes von Franz Perstorfer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.976: Johann Haselsberger

Der Soldat Johann Haselsberger wurde am 24.11.1897 in Willing als Sohn eines Kleinbauern (Gütler) geboren. Willing ist ein Ortsteil der bayerischen Stadt Osterhofen. Im Ersten Weltkrieg diente er als Schütze in der 2. Maschinengewehr-Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 27.06.1918 fiel er im Alter von 20 Jahren während der Stellungskämpfe zwischen Oise und Marne durch Gasvergiftung. Dies war ein besonders grausamer Tod, denn er war, wie es bei Gasvergiftungen häufig vorkam, nicht sofort tot, sondern litt erst noch einige Tage unter den Folgen des Gases, dass er bei Saconin-et-Breuil in der Nähe von Soissons eingeatmet hatte.

Die Lage des Grabes von Johann Haselsberger ist unbekannt.

Sterbebild von Johann Haselsberger
Rückseite des Sterbebildes von Johann Haselsberger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.975: Karl Wasmeier

Der Soldat Karl Wasmeier stammte aus Kilgered, einem Weiler in der bayerischen Gemeinde Roßbach. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in einer Maschinengewehr-Kompanie in einem bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Am 28.08.1917 fiel er im Alter von 21 Jahren in Russland durch Granatschuss.

Die Lage des Grabes von Karl Wasmeier ist unbekannt. Es existiert wahrscheinlich nicht mehr.

Seine Heimatgemeinde Roßbach gedenkt Karl Wasmeier noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/rossbach_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Karl Wasmeier
Rückseite des Sterbebildes von Karl Wasmeier