Der Gefreite Lorenz Kern wurde am 04.08.1895 in Brünnthal, heute ein Ortsteil der oberbayerischen Gemeinde Saaldorf-Surheim, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 21.08.1918 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Blérancourt in Frankreich.
Man begrub Lorenz Kern auf dem Soldatenfriedhof Champs in einem Massengrab.
Sterbebild von Lorenz KernRückseite des Sterbebildes von Lorenz Kern
Der theoretische Weg von Lorenz Kern von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Kanonier Emanuel Haider wurde am 15.03.1896 inSimbach am Inn in Niederbayern als Sohn einesSchmiedemeisters geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Batterie des 7. bayerischen Feld-Artillerie-Regiments. Am 05.10.1918 wurde er im Alter von 22 Jahren an der Westfront bei Machault (Champagne) getötet.
Man begrub Emanuel Haider auf dem Soldatenfriedhof Mont St. Remy in Block 7, Grab 301.
Emmeram Finkenzeller stammte aus Gaden bei Geisenfeld. Er war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 13. Infanterie-Regiments als Infanterist. Im Sommer 1915 wurde Emmeram Finkenzeller leicht verwundet, verblieb jedoch bei der Truppe.
Offiziell ist keine Grablage für Emmeram Finkenzeller bekannt. Es könnte jedoch sein, dass er als unbekannter Soldat, bzw. seine Gebeine in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Fricourt beigesetzt wurde. Viele seiner Kameraden aus der 12. Kompanie, die in diesem Zeitraum fielen, wurden dort begraben:
Infanterist Karl Ziegler, gefallen am 19.09.1916 bei Flers, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
Infanterist Georg Weiler, gefallen am 21.09.1916 bei Flers, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
Infanterist Georg Fink, gefallen am 21.09.1916 bei Flers, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
Infanterist Georg Weiler, gefallen am 21.09.1916 bei Flers, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
Infanterist Josef Auer, gefallen am 21.09.1916 bei Flers, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
Der Ersatz-Reservist Michael Finkenzeller stammte aus Gaden bei Geisenfeld und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 7. Kompanie des 21. Infanterie-Regiments. Am 29.01.1916 fiel er im Alter von 23 Jahren in Frankreich.
Man begrub Michael Finkenzeller auf dem Soldatenfriedhof Beaucamps-Ligny in Block 4, Grab 71.
Morgen stelle ich den Bruder von Michael Finkenzeller, Emmeram Finkenzeller, vor der wenige Monate nach dem Tod von Michael im Krieg fiel.
Sterbebild von Michael FinkenzellerRückseite des Sterbebildes von Michael Finkenzeller
Der theoretische Weg von Michael Finkenzeller von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Der Infanterist Leonhard Hümmer wurde am 19.11.1897 in Kronach in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 7. Infanterie-Regiments. Ende Juni – Anfang Juli wurde er bei einem Unfall schwer verletzt und verstarb am 03.08.1917 im Alter von 19 Jahren im Feldlazarett Douai (Schreibfehler auf Sterbebild).
Man begrub Leonhard Hümmer auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 18, Grab 465.
Der Musketier Christian Standl wurde 1894 in Triebenbach als Sohn eines Kleinbauern geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Laufen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 16. Infanterie-Regiments. Am 12.03.1915 fiel er im Alter von 20 Jahren bei den Kämpfen an der Somme.
Die Lage des Grabes von Christian Standl ist unbekannt. Er gilt als vermisst.
Sterbebild von Christian StandlRückseite des Sterbebildes von Christian Standl
Der Bauerssohn Johann Meisinger wurde am 21.02.1894 in Günching geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Velburg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 9. Kompanie des 23. Reserve-Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 21.03.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren am Mönchberg bei Münster (französisch: Munster) im Elsass.
Die sterblichen Überreste von Johann Meisinger ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab.
Sterbebild von Johann MeisingerRückseite des Sterbebildes von Johann Meisinger
Der Jäger Ernst Heigenmoser stammte aus Wasserburg am Inn und war der Sohn eines Tagelöhners. Er wurde im Infanterie-Leibregiment zum Soldaten ausgebildet. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 3. Jäger-Regiments. und gehörte zum Deutsches Alpenkorps. Am 21.06.1916 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Verdun bei einem Sturmangriff durch Kopfschuss. Dieser Sturmangriff fand während der Kämpfe um Fleury und die Munitionsräume südlich Fleury statt.
Man begrub Ernst Heigenmoser auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Der Bauerssohn Johann Blasi stammte aus Hammersdorf, heute ein Ortsteil der oberbayerischen Gemeinde Buch am Buchrain. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 22.10.1914 fiel er im Alter von 21 Jahren bei der Fay-Ferme während eines Nachtgefechts.
Man begrub Johann Blasi auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.
Sterbebild von Johann BlasiRückseite des Sterbebildes von Johann Blasi
Der Schreiner Otto Mairfels wurde am 13.11.1884 in Hegnenbach geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Altenmünster. Im Ersten Weltkrieg diente er als Oberjäger in Maschinengewehr-Abteilung des 2. bayerischen Jägerbataillons und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 08.08.1916 fiel er im Alter von 31 Jahren bei den furchtbaren, Menschen verachtenden Kämpfen vor Verdun in Frankreich.
Man begrub Otto Mairfels auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.