Der Reservist Peter Bachmann stammte aus Grassau. Am 29.08.1914 starb er im Alter von 24 Jahren im Lazarett Buchsweiler im Unterelsass nach einer leichten Verwundung am rechten Arm während der Vogesenkämpfe.
Man begrub Peter Bachmann auf dem Soldatenfriedhof Saverne in Block 2, Grab 54.
Sterbebild von Peter BachmannRückseite des Sterbebildes von Peter Bachmann
Der Infanterist Leonhard Hümmer wurde am 19.11.1897 in Kronach in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 7. Infanterie-Regiments. Ende Juni – Anfang Juli wurde er bei einem Unfall schwer verletzt und verstarb am 03.08.1917 im Alter von 19 Jahren im Feldlazarett Douai (Schreibfehler auf Sterbebild).
Man begrub Leonhard Hümmer auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 18, Grab 465.
Der Musketier Christian Standl wurde 1894 in Triebenbach als Sohn eines Kleinbauern geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Laufen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 16. Infanterie-Regiments. Am 12.03.1915 fiel er im Alter von 20 Jahren bei den Kämpfen an der Somme.
Die Lage des Grabes von Christian Standl ist unbekannt. Er gilt als vermisst.
Sterbebild von Christian StandlRückseite des Sterbebildes von Christian Standl
Der Bauerssohn Johann Meisinger wurde am 21.02.1894 in Günching geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Velburg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 9. Kompanie des 23. Reserve-Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 21.03.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren am Mönchberg bei Münster (französisch: Munster) im Elsass.
Die sterblichen Überreste von Johann Meisinger ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab.
Sterbebild von Johann MeisingerRückseite des Sterbebildes von Johann Meisinger
Der Pionier Isidor Stadler stammte aus Laufen in Oberbayern und war der Sohn eines Wirtschaftspächters. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 106. Pionier-Kompagnie. Am 29.08.1915 fiel er im Alter von 20 Jahren in Italien. Die sterblichen Überreste vorn Isidor Stadler wurden auf dem Soldatenfriedhof Pordoi in einemOssariograb beigesetzt.
Sterbebild von Isidor StadlerRückseite des Sterbebildes von Isidor Stadler
Der theoretische Weg von Isidor Stadler von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Der Jäger Ernst Heigenmoser stammte aus Wasserburg am Inn und war der Sohn eines Tagelöhners. Er wurde im Infanterie-Leibregiment zum Soldaten ausgebildet. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 3. Jäger-Regiments. und gehörte zum Deutsches Alpenkorps. Am 21.06.1916 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Verdun bei einem Sturmangriff durch Kopfschuss. Dieser Sturmangriff fand während der Kämpfe um Fleury und die Munitionsräume südlich Fleury statt.
Man begrub Ernst Heigenmoser auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Der Schreiner Otto Mairfels wurde am 13.11.1884 in Hegnenbach geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Altenmünster. Im Ersten Weltkrieg diente er als Oberjäger in Maschinengewehr-Abteilung des 2. bayerischen Jägerbataillons und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 08.08.1916 fiel er im Alter von 31 Jahren bei den furchtbaren, Menschen verachtenden Kämpfen vor Verdun in Frankreich.
Man begrub Otto Mairfels auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Der Gefreite Franz Kroiß wurde in Gastag als Bauerssohn geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Laufen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 05.12.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Givenchy durch einen Brustschuss.
Man begrub Franz Kroiß auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Franz KroißRückseite des Sterbebildes von Franz Kroiß
Der theoretische Weg von Franz Kroiß von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Bauerssohn Sebastian Katzenbogen wurde am 20.07.1887 in Hirschhausen geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schweitenkirchen. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 2. Reserve-Infanterie-Regiments als Gefreiter. Am 05.09.1914 wurde er im Alter von 27 Jahren bei Einville schwer verwundet und galt als vermisst. Später stellte sich heraus, dass er verstorben war.
Offiziell ist keine Grablage für Sebastian Katzenbogen bekannt. Er könnte jedoch als unbekannter Toter auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab begraben sein. Ich stütze meine Annahme mit dem Schicksal seiner Kameraden aus der 6. Kompanie, die in am gleichen Tag fielen und dort beigesetzt wurden. Es sind die u. a.
Infanterist Joachim Birnbeck, gefallen am 05.09.1914 bei Einville, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab,
Wehrmann Anton Schuhbäck, gefallen am 05.09.1914 bei Einville, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab,
Infanterist Alois Eder, gefallen am 06.09.1914 bei Arracourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab,
Sterbebild von Sebastian KatzenbogenRückseite des Sterbebildes von Sebastian Katzenbogen
Der Bauerssohn Peter Hauthaler stammte aus Gausburg, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Saaldorf-Surheim. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 12.10.1915 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Givenchy-en-Gohelle durch einen Kopfschuss.
Man begrub Peter Hauthaler auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 18, Grab 933.