Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 2.241: Benedikt Hirschberger

Der Soldat Benedikt Hirschberger stammte aus der bayerischen Gemeinde Kirchham und war der Sohn eines Landwirts. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Grenadier in einer Panzerabteilung.  Anfang Mai 1945 fiel er im Alter von 18 Jahren bei Lippen (polnisch: Lipno) in Niederschlesien – ehemals Deutschland – heute Polen.

Die Lage des Grabes von Benedikt Hirschberger ist unbekannt. Zunächst wurde er in Lippen begraben. Ob sein Grab noch heute existiert, ist eher fraglich.

Sterbebild von Benedikt Hirschberger
Rückseite des Sterbebildes von Benedikt Hirschberger

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 2.231: Max Resl

Der Soldat Max Resl wurde am 12.03.1924 in Urspring als Sohn eines Landwirts geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Steingaden. Im Zweiten Weltkrieg diente er in einer Stabs-Pionier-Kompanie der Wehrmacht. Am 22.07.1943 fiel er im Alter von 19 Jahren bei Krimskaja am KubanBrückenkopf (Volksbund: 15 km nordwestlich Krymskaja)

Man begrub Martin Resl auf dem Soldatenfriedhof Krasnodar-Apscheronsk in Russland in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Urspring gedenkt Martin Resl noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2008/steingaden-urspring_kirche_bay.htm

Sterbebild von Max Resl
Rückseite des Sterbebildes von Max Resl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.223: Anton Gsinn

Anton Gsinn stammte aus Reicherting Emertsham, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Tacherting, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 20.08.1914 fiel er im Alter von 24 Jahren während der Schlacht in Lothringen bei Görlingen (französisch: Gœrlingen).

Offiziell ist für Anton Gsinn keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem rund 40 Kilometer entfernten Soldatenfriedhof Lafrimbolle begraben wurde, wo auch seine Regimentskameraden begraben wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Hauptmann Philipp Correck, gefallen am 20.08.1914 bei Saarburg, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lafrimbolle in Block 1, Grab 833;
  • Leutnant Robert Fasbender, gefallen am 20.08.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lafrimbolle in Block 1, Grab 835;
  • Fähnrich Oskar Schmitt, gefallen am 20.08.1914 bei Saarburg, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lafrimbolle in einem Massengrab;
  • Fähnrich Johann Beigel, gefallen am 20.08.1914 bei Saarburg, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lafrimbolle in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Anton Gsinn
Rückseite des Sterbebildes von Anton Gsinn

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 2.212: Georg Duschl

Der Soldat Georg Duschl wurde am 10.01.1916 in Sonndorf geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Hinterschmieding, und war der Sohn eines Landwirts. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Schütze in einem Infanterie-Regiment. Am 19.05.1942 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Kapkany auf der Halbinsel Kertsch an der Ostfront in der heutigen Ukraine.

Man begrub Georg Duschl auf dem Soldatenfriedhof Sewastopol – Gontscharnoje in Block 10, Reihe 18, Grab 1376.

Sterbebild von Georg Duschl
Rückseite des Sterbebildes von Georg Duschl

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 2.208: Fritz Meisl

Der Soldat Fritz Meisl wurde am 28.12.1923 in Neufang als Sohn eines Landwirts geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Schütze in einem Grenadier-Regiment.  Am 29.07.1943 fiel er im Alter von 19 Jahren in Russland bei Dolgaja Berg bei Krasnodar am Kuban.

Man begrub Fritz Meisl auf dem Soldatenfriedhof Gora Dolgaja in einem Massengrab.

Sterbebild von Fritz Meisl
Rückseite des Sterbebildes von Fritz Meisl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.202: Simon Schoder

Der Soldat Simon Schoder wurde am 26.10.1893 in Langenmosen in Bayern als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 10. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 24.09.1914 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Spada.

Über den Todestag von Simon Schoder berichtet die Regimentsgeschichte des 10. bayerischen Infanterie-Regiments:

„Am frühen 24. September musste der Angriff weitergeführt werden. Schon waren die ersten Schützenlinien in lautlosem Vorgehen auf den Höhenkamm gekrochen, da sah man vor sich französische Abteilungen, nördlich und südlich der Straße Lamorville – Lacroix, in überlegener Zahl marschieren. Unsere vordersten Schützen eröffneten sofort das Feuer – nun kam Leben in die feindlichen Haufen – aber auch die französische Artillerie blieb nicht untätig. Von Nordwest, aus Richtung la Gelouse und von links seitwärts, aus Fort les Paroches sausten die schwersten Granaten heran und brachten uns starke Verluste bei. Die französische Infanterie aber setzte zu einem gewaltigen Angriff in breiter Front an und bald brach ein furchtbares Infanteriefeuer über uns los. Einer der ersten Führer, der hier schwer verwundet wurde, war Hauptmann Karl Fischer, Führer der 11. Kompanie.

Nun kam unsere Vorwärtsbewegung ins Stocken.

Schon lag der Franzose auf 600 Meter gegenüber; immer mehr verdichteten sich seine Schützenlinien, immer stärkere Unterstützungen rückten nach, durch die Gunst des Geländes gedeckt. Die Preußen waren noch nicht da – unsere Lage begann immer kritischer zu werden. Die Verluste mehrten sich in unheimlicher Weise. Unter anderem wurde auch der Regimentsadjutant Schuster und der Bataillons-Adjutant I. Bataillon Leutnant Röhm schwer verwundet.

Eine zwischen dem 13. und 10. Regiment entstandene gefährliche Lücke hatte Oberstleutnant Mieg mit den Kompanien 6. Infanterie-Regiment ausgefüllt.

Das III. Bataillon lag am Hang der Höhe 294, das I. Bataillon links gestaffelt mit Front gegen Höhe 269; letztere war mit Sicherungen der Kompanie Heinzmann besetzt.

Gegen Mittag wurde ein französischer Vorstoß aus dem Gelousewald vom 13. Regiment abgewiesen; indes verstärkte sich das feindliche Artilleriefeuer immer mehr und überschüttete besonders das III. Bataillon 13. Infanterie-Regiments (Hofmann).

Unser 10. Regiment war ständig in der Flanke heftig beschossen und erlitt erhebliche Verluste.

Teile des 3. und 8. Feldartillerie-Regiments aus Senonville, Lavigneville und Gilaumontwald her feuernd, konnte keine Entlastung bringen.

Da sah man plötzlich, etwa um die zweite Nachmittagsstunde, das preußische 47. Regiment vorbrechen. Aber die vorzüglich beobachtende französische Artillerie überschüttete es derart mit Schnellfeuer, dass der schneidig vorgetragene Angriff zusammenbrach.

Nun verdoppelten die Franzosen ihre Anstrengungen, unsere Dünnen Linien, in denen mehr Tote und Verwundete als kampffähige Schützen lagen, zu durchbrechen. Die feindliche Artillerie flankierte in entsetzlicher Weise. Immer neue französische Kompanien rückten heran. Als dann noch Teile des 6. Infanterie-Regiments, die den befehl bekamen, bei Camp des Romains einzugreifen, herausgezogen wurden, schien die Lage unhaltbar, zumal die Rückwärtsbewegung dieser Teile des 6. Infanterie-Regiments Verwirrung anrichtete.

Oberstleutnant Mieg war inzwischen in der vordersten Kampflinie eingetroffen; das Einsetzen seiner Persönlichkeit in höchster Gefahr belebte den Mut der Kämpfenden und es gelang, dank dem vorbildlichen Einfluss beherzter Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften, unsere schwachen Linien zum Ausharren anzufeuern, die bedrohte Stellung bis zum Anbruch der Dunkelheit zu halten und die drohende Umfassung durch die weit überlegene französische Infanterie abzuwehren.

Besonders hielten unsere von feindlichen Gruppen oft bedrohten Maschinengewehr-Schützen zäh und standhaft aus – hier seien rühmend erwähnt der Unteroffizier Friedrich Fischer, der Gefreite Leonhard Binder, die Landwehr-Leute Georg Neuer und Josef Horndasch sowie der Reservist Johann Wagner.

Um 8 Uhr abends begann die Gefechtstätigkeit abzuflauen; der Gegner hatte offenkundig auch stark gelitten , denn als unsere Kompanien abbauten, folgte er nicht einmal mit Patrouillen nach.

Mit kaum 200 Mann ging unser III. Bataillon gemäß Brigandebefehl in eine Vorpostenstellung in die Waldstellung 1 km südwestlich Spada zurück, wo es 2 Uhr nachts eintrag. Das I. Bataillon rückte mit seinen Resten für die Nacht nach Chaillon ab.“

Man begrub Simon Schoder auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in einem Massengrab. ⇒ http://www.denkmalprojekt.org/2009/saint-mihiel_kgs_wk1_namen_s1_fr.htm

Sterbebild von Simon Schoder
Rückseite des Sterbebildes von Simon Schoder

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.199: Franz Hofreiter

Der Soldat Franz Hofreiter stammte aus Freilassing war der Sohn eines Landwirts und arbeitete als Rangierhilfe. Im Ersten Weltkrieg diente er als Reservist in der 8. Kompanie des 8. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 26.10.1915 verstarb er im Alter von 29 Jahren im Kriegserholungsheim Bad Reichenhall an einer Verletzung, die er sich bei einem Unglück bei den Kämpfen auf den Maashöhen zwischen Vaux-les-Palameix und Lamorville zuzog.

Die Lage des Grabes von Franz Hofreiter ist offiziell unbekannt. Ich gehe davon aus, dass er auf dem Friedhof von Bad Reichenhall im militärischen Bereich begraben wurde und dass sein Grab noch heute existiert.

Sterbebild von Franz Hofreiter
Rückseite des Sterbebildes von Franz Hofreiter

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.195: Friedrich Haydn

Der Soldat Friedrich Haydn stammte aus Unterhöhenstetten, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Waldkirchen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Munitionskolonne des 8. bayerischen Fußartillerie-Bataillons. Am 23.09.1918 fiel er im Alter von 27 Jahren bei MoorsledeZonnebeke durch eine Fliegerbombe.

Offiziell ist für Friedrich Haydn keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass, sollten noch sterbliche Überreste nach dem Bombentreffer vorhanden gewesen sein, diese anonym auf dem Soldatenfriedhof Langemark in einem Massengrab beigesetzt worden sind. Dort ruhen auch seine Regimentskameraden, die auf gleichen Schlachtfeld fielen, u. a.

  • Kanonier Theobald Schiller, gefallen am 22.08.1917 bei Zonnebeke, begraben auf dem Soldatenfriedhof Langemark in Block B, Grab 13605;
  • Unteroffizier Franz Lindner, gefallen am 16.08.1917 bei Zonnebeke, begraben auf dem Soldatenfriedhof Langemark in Block B, Grab 13809;
  • Kanonier Georg Bohrer, gefallen am 22.08.1917 bei Zonnebeke, begraben auf dem Soldatenfriedhof Langemark in Block B, Grab 12048;
  • Kanonier Karl Karge, gefallen am 20.08.1917 bei Zonnebeke, begraben auf dem Soldatenfriedhof Langemark in Block B, Grab 13605.

 

Sterbebild von Friedrich Haydn
Rückseite des Sterbebildes von Friedrich Haydn

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.190: Anton Rodler

Der Soldat Anton Rodler stammte aus Karlsbach, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Waldkirchen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 5. bayerischen Armierungsbataillons. Am 06.10.1918 verstarb er im Alter von 28 Jahren in der Heimat an Krankheit, die er sich im Krieg zugezogen hatte.

Sterbebild von Anton Rodler
Rückseite des Sterbebildes von Anton Rodler

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.186: Alois Kohlpaintner

Der Soldat Alois Kohlpaintner stammte aus Oberschwärzenbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Tettenweis, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 9. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 24.08.1914 fiel er im Alter von 25 Jahren in der Schlacht um Saarburg (französisch Sarrebourg) bei Benoville – Gélaucourt.

Man begrub Alois Kohlpaintner auf dem Soldatenfriedhof Reillon in einem Massengrab.

Sterbebild von Alois Kohlpaintner
Rückseite des Sterbebildes von Alois Kohlpaintner