Der Kriegsfreiwillige Emil Oppel wurde am 04.10.1898 in Rodach (Itz) in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Batterie des 19. thüringischen Feld-Artillerie-Regiments als Kanonier. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 17.12.1917 fiel er im Alter von 19 Jahren in einer Feuerstellung bei Oostniewokerke (Schreibfehler auf Sterbebild) bei Diksmuide während der Stellungskämpfe in Flandern im Winter 1917/18.
Man begrub Emil Oppel zunächst auf einem Feldfriedhof bei Beveren in Belgien. Später bettete man ihn um auf den Soldatenfriedhof Menen, Block A, Grab 2048.
Sterbebild von Emil OppelRückseite des Sterbebildes von Emil Oppel
Der Lehrer Adolf Kolbeck stammte aus Weilenberg und lebte zuletzt in Hohenwart in Oberbayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 2. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 05.10.1914 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Vimy.
Offiziell ist keine Grablage für Adolf Kolbeck bekannt. Ich vermute jedoch, dass er, wie seine im gleichen Zeitrum gefallenen Kameraden des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy begraben wurde, vermutlich anonym in einem Massengrab. Dort ruhen u. a.
Oberleutnant Willhelm Gollwitzer, gefallen am 05.10.1914 bei Vimy, begraben auf dem Soldatenfriedhog St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
Wehrmann Josef Bachschmidt, gefallen am 10.10.1914 , begraben auf dem Soldatenfriedhog St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
Wehrmann Johann Geyer, gefallen am 08.10.1914 , begraben auf dem Soldatenfriedhog St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
Landwehrmann Anton Ruhland, gefallen am 05.10.1914 bei Vimy, begraben auf dem Soldatenfriedhog St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
Wehrmann Theodor Rank, gefallen am 05.10.1914 bei Vimy , begraben auf dem Soldatenfriedhog St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Adolf KolbeckRückseite des Sterbebildes von Adolf Kolbeck
Der Kaufmannssohn Michael Hausladen aus Mitterfels in Bayern diente im Ersten Weltkrieg in der 1. Kompanie des 3. sächsischen Infanterie-Regiments Nr. 102. Am 04.10.1914 starb er im Alter von 22 Jahren in einem Feldlazarett in Amifontaine bei Laon an der Aisne.
Die Grablage von Michael Hausladen ist unbekannt. Ich konnte keine Grablage ermitteln.
Ich vermute, er ist anonym auf dem Soldatenfriedhof Sissonne in einem Massengrab beigesetzt worden. Der Friedhof liegt nur rund 12 Kilometer von Amifontaine entfernt und viele Soldaten, die dort fielen, wurden in Sissone begraben, beispielsweise
Kanonier Karl Finke, gefallen am 03.05.1917 bei Amifontaine, begraben auf dem Soldatenfriedhof Sissonne in Block 8 Grab 575;
Kanonier Gustav Fey, gefallen am 30.04.1917 bei Amifontaine, begraben auf dem Soldatenfriedhof Sissonne in Block 8 Grab 566.
Sterbebild von Michael HausladenRückseite des Sterbebildes von Michael Hausladen
Der Hauptmann Ludwig Hierl wurde am 25.08.1877 in Wolfratshausen in Bayern geboren. Er war Realschullehrer in Ansbach. Im Ersten Weltkrieg diente er als Kompanieführer in der 10. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 1. und 2. Klasse, mit dem Militär-Verdienstorden 4. Klasse mit Schwertern, mit dem Ritterkreuz 2. Klasse mit Schwertern zum sächsischen Albrechtsorden, der Prinzregenten-Jubiläums-Medaille und mit der Landwehr-Dienst-Auszeichnung 2. Klasse ausgezeichnet. Am 25.05.1916 fiel er im Alter von 38 Jahren bei Verdun während eines Sturmangriffs nach 22 Monate Kriegsdienst.
Man begrub Ludwig Hierl auf dem Soldatenfriedhof Mangiennes in Block 2, Grab 566.
Sterbebild von Ludwig HierlRückseite des Sterbebildes von Ludwig Hierl
Der Gefreite Joseph Henkel wurde am 07.05.1889 in Aufmberg geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Seeg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 114. Infanterie-Regiment. Am 26.05.1915 fiel er im Alter von 26 Jahren in Nordfrankreich während der Schlacht bei La Basseé und Arras an der Lorettohöhe bei Loos-en-Gohelle.
Die Lage des Grabes von Joseph Henkel ist unbekannt.
Der Tagelöhner Johann Hofmann stammte aus Erlach, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Simbach am inn. Im Ersten Weltkrieg diente er als Jäger in der 4. Kompanie des 1. bayerischen Jäger-Bataillons. Er wurde mit dem Verdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Ende 1914, gleich zu Beginn des Krieges, wurde Johann Hofmann verwundet, gesundete jedoch wieder. Am 13.06.1916 fiel er im Alter von 29 Jahren während der Schlacht um Verdun beim Fort Douaumont durch Granatschuss.
Man begrub Johann Hofmann auf dem Soldatenfriedhof Azannes II. in Block 1, Grab 334.
Franz Geiger wurde am 10.01.1896 in Kniebis geboren, als Sohn eines Landwirts geboren und lebte in Buching, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Halblech. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des Infanterie-Leib-Regiments. Am 13.12.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren bei einem Sturmangriff während der Verfolgungskämpfe am Tamolita – Prahova und Buzaul in Rumänien.
Über den Todestag von Franz Geiger berichtet die Regigemntsgeschichte des Infanterie-Leibregiments:
„13.12.1916: Gegner baut am Morgen ab, allgemeine Verfolgung beginnt sofort. Ohne Widerstand erreicht das Regiment über Barbu Lunceni. Der abziehende Feind wird aus Mierea vertrieben. Zahlreiche Kosaken werden festgestellt. Regiment erreicht mittags Gura Niskovului. 9./L. durchwatet Buzaul (1 Meter tief) und sendet Patrouillen bis Sapoca. I./L. entreißt in verlustreichem Angriff dem Feind Bernesti (südöstlich Gura Riskovului). Unterkunft: Eindesti, Gura Riskovului und Bernesti. Bernesti war von Rumänen und von einer russischen Kompanie verteidigt.“
Bei diesen Kämpfen fiel Franz Geiger.
Wie meist bei Gefallenen in Rumänien ist auch für Franz Geiger keine Grablage bekannt.
Sterbebild von Franz GeigerRückseite des Sterbebildes von Franz Geiger
Wendelin Reinauer wurde am 15.01.1898 in Lautlingen, einem Ortsteil der Stadt Albstadt in Baden-Würtemberg geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 475. Infanterie-Regiment und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 05.04.1918 fiel er im Alter von 20 Jahren bei einem Angriff bei Conchy-les Pots, Boulogne-la Grasse und Onvillers (30. März) und Übergang zum Stellungskrieg in der Linie Conchy–Onvillers.
Die Lages des Grabes von Wendelin Reinauer ist unbekannt.
Sterbebild von Wendelin ReinauerRückseite des Sterbebildes von Wendelin Reinauer
Der Unteroffizier Sebastian Scharl stammte aus Ragenhof, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Nabburg, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 14. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem bayerischen Militärverdienstkreuz mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Am 12.12.1917 fiel er nach 3 1/4 Jahren Kriegsdienst im Alter von 23 Jahren bei Riencourt in Frankreich während eines Sturmangriffs .
Sterbebild von Sebastian ScharlRückseite des Sterbebildes von Sebastian Scharl
Der Infanterist Josef Wanner wurde am 04.05.1884 in Breitenbrunn in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 25. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 08.04.1916 fiel er im Alter von 31 Jahren bei Malancourt vor Verdun.
Man begrub Josef Wanner auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab.