Der Soldat Mathias Sellmaier wurde am 22.01.1914 in Reisen geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Eitting. Nach einem Studium der Theologie wurde er am 25.06.1939 in Freising zum Priester geweiht. Er war Kurat in Lenggries und Mühldorf. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Sanitätssoldat in einem Gebirgsjäger-Regiment. Am 03.11.1941 fiel er bei Ssloboda Wosnessenskaja Nowo Pawlowka im Alter von 27 Jahren
Man begrub Mathias Sellmaier auf einem Friedhof bei Ssloboda Wosnessenskaja in der Ukraine.
Der Soldat Joachim Marggraff stammte aus dem Rendsburger Stadtteil Neuwerk und lebte in der brandenburgischen Landehauptstadt Potsdam. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Oberstleutnant und Regimentskommandeur im 31. Infanterie-Regiment. Am 24.04.1918 (Volksbund: 25.04.1918) fiel er bei einem anderen Regiment am Kemmelberg im belgischen Flandern.
Man begrub Oberstleutnant Marggraff auf dem Soldatenfriedhof Menen in Block I, Grab 3.023.
Der Soldat Theobald Schrems wurde am 26.06.1921 in der bayerischen Stadt Mitterteich geboren. Er war Flugzeugmechaniker von Beruf. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in einem Infanterie-Regiment. Am 30.06.1942 verstarb er nach schwerer Verwundung bei Sevastopol im Alter von 21 Jahren in einem Feldlazarett der Sanitäts-Kompanie 2/132 am Hauptverbandplatz Kosch Degermen bei Batschtschissarai (Bachtschyssaraj) auf der Krim, in der heutigen Ukraine.
Man begrub Theobald Schrems auf einem Friedhof bei Datschnoje in der Ukraine (Krim).
Der Soldat Hermann Thurner wurde am 18.04.1916 geboren und stammte aus Flirsch in Österreich. Am 10.09.1944 verstarb er im Alter von 28 Jahren in einem russischen Kriegsgefangenenlager bei Smolensk an der Ruhr.
Die Lage des Grabes von Hermann Thurner ist unbekannt.
Der Soldat Karl Mader wurde am 14.04.1917 bei Kälberweide geboren, lebte in Metten in Bayern und war Landwirt von Beruf. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Obergefreiter in einem Artillerie-Regiment und nahm an den Feldzügen gegen Frankreich und an der Ostfront teil. Am 23.07.1943 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Libowka / Orel.
Man begrub Karl Meder auf einem Friedhof bei Sikejewo in Russland.
Der Soldat Max Resl wurde am 12.03.1924 in Urspring als Sohn eines Landwirts geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Steingaden. Im Zweiten Weltkrieg diente er in einer Stabs-Pionier-Kompanie der Wehrmacht. Am 22.07.1943 fiel er im Alter von 19 Jahren bei Krimskaja am Kuban–Brückenkopf (Volksbund: 15 km nordwestlich Krymskaja)
Man begrub Martin Resl auf dem Soldatenfriedhof Krasnodar-Apscheronsk in Russland in einem Massengrab.
Der Soldat Ludwig von Stülpnagel wurde am 30.03.1878 in der bayerischen Landeshauptstadt München geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Oberleutnant der Reserve in der 1. Kompanie des 1. See-Bataillons in der 1. Marine-Infanterie-Division. Am 11.11.1917 fiel er im Alter von 36 Jahren in Belgien bei Lombartzyde (Lombardsijde).
Man begrub Ludwig von Stülpnagel auf dem Soldatenfriedhof Vladslo in Block 2, Grab 1.336.
Der Soldat Paul Löhle wurde am 13.08.1913 in Bad Tölz in Bayern geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Gefreiter in einer Nachrichten-Abteilung der Wehrmacht. Am 06.09.1944 verstarb er nach einer Verwundung im Alter von 31 Jahren in einem Heimat-Lazarett.
Die Lages des Grabes von Paul Löhle konnte ich nicht ermitteln.
Der Soldat Freiherr Eduard von Lersner wurde am 17.08.1863 in der hessischen Stadt Frankfurt am Main geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Oberst und Brigde-Kommandeur in der 180. Infanterie-Brigade. Am 23.07.1918 fiel er im Alter von 54 Jahren an der La Golette Maison bei Fère-en-Tardenois und Nesles-la-Montagne.
Man begrub Freiherr Eduard von Lersner auf dem Soldatenfriedhof Soupir in Block 2, Grab 1.154.
Grab von Freiherr Heinrich-Ludwig Georg Wilhelm von LersnerGedenkplatte für Freiherr Heinrich-Ludwig Georg Wilhelm von LersnerGedenkplatte für Freiherr Heinrich-Ludwig Georg Wilhelm von Lersner
Der Soldat Andreas Meng wurde am 18.11.1889 in Heideck in Bayern geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Reservist in der 11. Kompanie des 13. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 24.09.1914 (Volksbund: 25.09.1914) fiel er im Alter von 24 Jahren während der Gefechte bei Lavignévill – Spada, wenige Kilometer entfernt von Saint-Mihiel und Verdun.
Über den Todestag und die Todesumstände von Andreas Meng berichtet die Regimentsgeschichte des 13. bayerischen Infanterie-Regiments:
„24.09.1914 Der Angriff gegen die Höhen zwischen Lamorville und Rouvrois[-sur-Meuse] wurde erfolgreich durchgeführt. Das Halten der Höhen zum Schutze des Angriffes auf das Fort Camp des Romains machte diesen Kampftag – Spada – zu einem der blutigsten, die das Regiment durchzuhalten hatte. (II., III. und 2/3 Maschinengewehr-Kompanie). Nachts wurden dann diese Teile in den Chanotwald zurückgenommen. I. blieb tagsüber in der eingenommenen Artillerieschutzstellung und entsendete 9.00 Uhr nachmittags je eine Kompanie auf Höhe 331 (Cote Ste. Marie) und auf Höhe 322 (3. bzw. 4.). Damit war für 7/4 Jahre beim Regimente der Stellungskrieg und sein Schauplatz bestimmt.
Durch mutvolle Befehlsübermittelung, selbständige Kampfleitung und Kampfbetätigung im Gefechte bei Spada zeichnete sich der Unteroffizier Michael Großmann der 10. Kompanie aus Weiherhof, Bezirksamt Ansbach aus. Er erhielt die silberne Tapferkeitsmedaille. Die gleiche Auszeichnung im gleichen Gefechte erwarben sich für ihr Verhalten in der schwer ringenden Front der Unteroffizier der Reserve Karl Danzer, Bauer aus Walching, Bezirksamt Vilshofen und Gefreiter Sebastian Schweiger aus Rinnberg, Bezirksamt Pfaffenhofen, beide von der 6. Kompanie. Tapfere Angriffsabwehr und mutvoller Gegenstoß brachten den Vizefeldwebel Johann Kölbl der 6. Kompanie aus München die goldene Tapferkeitsmedaille.
25.09.1914 vormittags fiel das Fort Camp des Romains (Römerlager). Vom Regimente stunden damals: Regimentsstab in Senonville; I. Bataillon auf 331; 4. Kompanie auf 332; 1. und 2. Kompanie samt 1/3 Maschinengewehr-Kompanie im Wald La Pitanserie und La Beauchotte. II. Bataillon mit 5., 7. und 8. Kompanie am Westrande des Chanotwaldes gegenüber Spada, die 6. Kompanie etwas zurückgezogen. (Spada und Relaincourtmühle mit Feldwachen besetzt.) Stab beim Jägerhaus. III. Bataillon in Senonville, Führer Hauptmann Hofmann. Maschinengewehr-Kompanie je 1/3 beim I. Bataillon, II. Bataillon und III. Bataillon (siehe auch oben beim I. Bataillon). Gefechtsbagage in Senonville; Große Bagage in Treuë (Anmerkung: gemeint ist wahrscheinlich Troye)„
Man begrub Andreas Meng auf dem Soldatenfriedhof St. Mihiel in Block 3, Grab 413.