
Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern von „Geschichte hautnah“ ein frohes Weihnachtsfest.
Geschichte erleben, begreifen, fühlen

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern von „Geschichte hautnah“ ein frohes Weihnachtsfest.
Der Kanonier Bartholomäus Steiglechner stammte aus Baumgarten, heute ein Ortsteil der Gemeinde Oberneukirchen (Oberbayern),und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 9. Batterie des 9. bayerischen Feld-Artillerie-Regiments. Am 20.08.1917 fiel er im Alter von 20 Jahren durch Gasvergiftung.
Man begrub Bartholomäus Steiglechner auf dem Soldatenfriedhof Apremont in Block 4, Grab 309.


Der theoretische Weg von Bartholomäus Steiglechner von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Der Bauerssohn Josef Heimgartner stammte aus Oberlaus, heute ein Ortsteil der Gemeinde Feldkirchen – Westerham. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 18. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 10.08.1915 verstarb er nach 7 Monaten Kriegsdienst im Alter von 21 Jahren auf einem Hauptverbandplatz, nachdem er zuvor schwer verwundet worden war .
Man begrub Josef Baumgartner auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in Block 9, Grab 3.


Der theoretische Weg von Josef Baumgartner von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Der Obergefreiter Michael Eisl wurde in Breitenau, einem Ortsteil der österreichischen Gemeinde Zell am Moos, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er in einem Grenadier-Regiment. Am 26.09.1944 fiel er im Alter von 24 Jahren an der Ostfront.
Eine Grablage ist für Michael Eisl nicht bekannt.


Johann Eisl wurd am 30.03.1914 in Breitenau, einem Ortsteil der österreichischen Gemeinde Zell am Moos, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Obergefreiter in einem Infanterie-Regiment. Am 25.01.1945 fiel er im Alter von 30 Jahren an der Westfront bei Uhrweiler (französisch: Uhrwiller).
Man begrub Johann Eisl auf dem Soldatenfriedhof Niederbronn-les-Bains in Block 13, Reihe 15, Grab 427.


Der theoretische Weg von Johann Eisl von seinem geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Bauerssohn Johann Hindelang wurde am 31.12.1890 im bayerischen Sulzschneid geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Soldat. Sein Bruder fiel am 02.10.1916 bei Verdun. Am 21.08.1916 fiel er im Alter von 25 Jahren durch Granatschuss an der Somme nach 16 Monaten Kriegsdienst.
Eine Grablage ist für Johann Hindelang nicht bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er wie sein Kompanie-Kamerad Johann Beutlrock, Landsturmmann, der am selben Tag fiel, auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab beigesetzt wurde.


Der theoretische Weg von Johann Hindelang von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Der Grenadier Georg Glucker wurde am 13.05.1926 in Schwenden geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einer Panzer-Nahkampf-Abteilung. Am 09.09.1944 fiel er im Alter von 18 Jahren bei Rollingen (französisch: Raville) in den Vogesen (falsch: Lothringen).
Man begrub Georg Gluckner auf dem Soldatenfriedhof Andilly, Block 26, Reihe 5, Grab 361.
Seine Heimatgemeinde Muthmannshofen gedenkt Georg Gluckner noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/altusried-muthmannshofen_wk1u2_bay.htm


Der theoretische Weg von Georg Glucker von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Bauerssohn Josef Baumgartner stammte aus Fehling, heute ein Ortsteil der Gemeinde Chieming. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 12. Reserve-Infanterie-Regiments als Landsturmmann. Am 19.08.1916 fiel er im Alter von 33 Jahren in Frankreich bei Maurepas während der Schlacht an der Somme.
Man begrub Josef Baumgartner auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab.


Der theoretische Weg von Josef Baumgartner von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Bauerssohn Joseph Irlbacher wurde am 12.02.1890 in Stangern geboren, heute ein Ortsteil der Gemeinde Schnaitsee. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 8. bayerischen Infanterie-Regiments als Soldat. Am 09.04.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Lamorville.
Man begrub Joseph Irlbacher auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 5, Grab 133.


Der theoretische Weg von Joseph Irlbacher von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Am Wochenende war ich mal wieder im Kloster Arnsburg in Lich (Mittelhessen). Neben dem dort angelegten Soldatenfriedhof mit gefallenen deutschen Soldaten des Zweiten Weltkrieges und ermordeten Zwangsarbeitern aus dem „Dritten Reich“ beeindruckt mich immer wieder die Ruine der alten Klosterkirche. So habe ich während der Besichtigung und meines Spaziergangs reichlich fotografiert und dokumentiert.
Das Kloster existierte von 1174 bis 1803. Kuno I. von Münzenberg gründete das Kloster, welches mehr als 600 Jahre später im Zuge des Reichsdeputationshauptschluss aufgelöst und an die Fürsten Solms-Braunfels, Solms-Hohensolms-Lich, Solms-Rödelheim und Solms-Laubach weitergereicht wurde.
Gut wiederhergestellt und unterhalten wird der ehemalige Schlafsaal des Klosters Arnsburg, das Dormitorium.


Von der Mauern der ehemaligen Klosterkirche ist noch erstaunlich viel vorhanden und gut konserviert. An einigen Stellen wird sogar ehemals Zerstörtes wieder hergestellt.



























