Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 208: Anton Beck

Anton Beck war der Sohn eines Söldners aus Birket. Sein Vater hatte einen kleinen Bauernhof, der jedoch nicht genug abwarf, dass man davon leben konnte, weshalb er sich als Tagelöhner verdingen musste.

Im Ersten Weltkrieg kämpfte Anton Beck in der 2. Kompanie des 13. Reserve-Infanterie-Regiments und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Zweimal wurde er verwundet, 1915 und 1916. Am 12.08.1917 wurde er schließlich durch einen Granattreffer getötet. Er wurde 26 Jahre alt.

Die Gebeine von Anton Beck ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof in Mons-en-Laonnois, Block 25 Grab 95.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Anton Beck auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2016/roth_lk-roth_wk1_bay.html

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 191: Josef Bernhofer

Josef Bernhofer wurde am 07.02.1893 geboren und war der Sohn eines Wagnermeisters aus Truchtlaching. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Fahrer in der ersten Munitionskolonne eines Feld-Artillerie-Regiments. Am 27.06.1918 wird er bei Kämpfen an der Aisne schwer verwundet und verstirbt an diesen Verletzungen im Alter von 25 in einem Kriegslazarett am 04.07.1917. Er war ausgezeichnet mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse.

Heute ruhen die Gebeine von Josef Bernhofer auf dem Soldatenfriedhof Soupir, Block 1, Grab 2124.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 184: Alois Lenz

Alois Lenz wurde am 18.05.1883 geboren und lebte als Eigner in Freyung-Kreuzberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 7. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Militär-Verdienstkreuz ausgezeichnet. Am 14.07.1918 wurde er nach vierjährigem Kriegseinsatz im Alter von 35 Jahren getötet. Er liegt auf dem Soldatenfriedhof AmmerschwihrGrab 165 begraben.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Alois Lenz mit einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2008/freyung-kreuzberg_wk1u2_bay.htm


Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 173: Alois Biebl

Alois Biebl stammte aus Aubermühle (heute ein Ortsteil von Schöllnach) und war der Sohn eines Müllers. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier bei der 7. Kompanie des 11. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und dem Verdienstkreuz 3. Klasse ausgezeichnet. Er war, wie man auch dem Foto auf dem Sterbebild erkennen kann, ein stolzer und tapferer Mann. Am 19.07.1916 fiel Alois Biebl nach zweijährigem Kriegseinsatz bei den Kämpfen vor Verdun bei dem kleinen Dorf Fleury (Infos zu Fleury) durch Granatschuss.

Begraben wurden die sterblichen Überreste von Alois Biebl letztlich auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 168: Karl Schulz

Heute stelle ich ein ganz besonderes Opfer des Ersten Weltkrieges vor: Karl Schulz. Er wurde am 03.09.1900 in Hofweiler geboren. Bereits im Alter von nur 14 Jahren meldete er sich freiwillig und stieg zum Unteroffizier in der 3. Kompanie des 2. Sturmbataillons auf und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und der badischen Verdienstmedaille ausgezeichnet. Bei den Kämpfen am Ende des Krieges bei Reims wurde er bei einem Handgemenge durch eine Granate schwer verwundet und verstarb schließlich an diesen Wunden im Lazarett. Begraben wurde er auf dem Soldatenfriedhof Bamberg-Ehrenfriedhof, Grab 133.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 176: Johann Kapfhammer

Johann Kapfhammer war der Sohn eines Landwirts, studierte Theologie und stammte aus Stampfing. Als Leutnant der Reserve diente er im 21. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Er war Kompanieführer der 3. Kompanie. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 1. und 2. Klasse ausgezeichnet, ebenso mit dem bayerischen Militär-Verdienst-Kreuz 4. Klasse mit Schwertern.

Am 21.12.1917 wurde er nach 32 monatigem Kriegsdienst getötet. Er wurde 25 Jahre alt.

Die Gebeine von Johann Kapfhammer ruhen auf dem Soldatenfriedhof Rumaucourt, Block 2 Grab 2.

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 153: Andreas Herz

Andreas Herz wurde am 23.04.1881 in Blöcktach geboren, heute ein Ortsteil von Friesenried. Während der Kämpfe in den Vogesen war er als Gefreiter im 1. Landwehr-Infanterie-Regiment eingesetzt. Am 18.03.1918 wurde er durch einen Kopfschuss getötet. Er wurde 36 Jahre alt. Die sterblichen Überreste von Andreas Herz ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Hohrod, Block 3 Grab 275.

Andreas Herz war mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und dem Verdienstkreuz 3. Klasse ausgezeichnet worden.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 132: Melchior Sewald

Heute habe ich mal einen Fall aus meiner Umgebung. Melchior wurde am 13.08.1895 in Altenhohenau geboren und lebte in Straß , beides heute Ortsteile von Giesstätt in Bayern. Im Ersten Weltkrieg wurde er in die 1. Maschinengewehr-Kompanie (Mienenwerfer Zug) einberufen. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und dem Verdienstkreuz 3. Klasse ausgezeichnet. Nach 42 Monaten im Feld wurde er bei der Angriffschlacht an der Marne vom 14. Juli bis 19. Juli 1918 durch einen Granatsplitter verwundet und in die Heimat abtransportiert, wo er in Wetzlar in einem Lazarett starb. Hier, in Wetzlar, wurde er auch begraben. Seine sterblichen Überreste ruhen noch heute auf dem Friedhof in Wetzlar im Grab 48.

Melchior Sewald wurde nur 23 Jahre alt.

Beim Volksbund wird Melchior Sewald derzeit noch mit falschen Daten geführt („Seewald“ statt „Sewald“ und „Staß“ statt „Straß“). Ich habe mich mit dem Volksbund in Verbindung gesetzt, um die Daten zu korrigieren, die auch durch die Verlustlisten bestätigt werden.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 131: Georg Wagner

Georg Wagner wurde am 28.02.1880 bei Ruppenschwaige geboren, heute ein Ortsteil von Schwenningen. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in einem Landwehr-Infanterie-Regiment und war mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet worden. Am 08.11.1917 wurde er bei den Vogesenkämpfen in der Nähe von Münster (Elsass) getötet. Begraben wurde er auf dem kleinen Soldatenfriedhof von Münster, Block 2, Grab 91. Er wurde 37 Jahre alt.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 128: Konrad und Bernhard Schmid

Konrad und Bernhard Schmid, zwei Brüder, stammten aus dem Dorf Detzenweiler, heute ein Ortsteil der Gemeinde Horgenzell. Beide dienten im Ersten Weltkrieg als Musketiere in der 10. Kompanie des 124. Infanterie-Regiments.

Am 15.09.1915 fiel Konrad Schmid im Alter von 23 Jahren bei den Kämpfen in den Argonnen bei Vienne le Chateau. Er wurde auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye im Block 2, Grab 1656 begraben.

Fast drei Jahre später fiel sein Bruder Bernhard am 07.09.1918 bei Abwehrkämpfen in der Nähe von Bray im Alter von 24 Jahren (Geburtsdatum: 30.05.1895). Zunächst begruben die Engländer ihn. Heute ruhen seine Gebeine auf dem Soldatenfriedhof Rancourt, Block 2 Grab 690. Bernhard war mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit der württembergischen Verdienstmedaille ausgezeichnet.