Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.277: Alois Obermeier

Der Soldat Alois Obermeier stammte aus Vorderbuchberg, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Neukirchen beim Heiligen Blut, und war Landwirt. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landsturmmann in der 1. Kompanie des 119. Infanterie-Regiments. Am 25.10.1916 fiel er im Alter von 35 Jahren in Russland.

Die Grablage von Alois Obermeier ist, wie meist bei Gefallenen an der Ostfornt, unbekannt.

Seine Heimatgemeinde Neukirchen beim Heiligen Blut gedenkt Alois Obermeier noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/neukirchen_heilig_blut_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Alois Obermeier
Rückseite des Sterbebildes von Alois Obermeier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.275: Ludwig Heber

Der Soldat Ludwig Heber stammte aus der bayerischen Gemeinde  Fürstenzell und war Anwesensbesitzer. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 3. Kompanie des 1. bayerischen Landsturm-Infanterie-Bataillons Passau. Er wurde mit dem Verdienstkreuz 2. Klasse mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Am 06.07.1916 fiel er im Alter von 42 Jahren bei Wolschek in Wolhynien in der heutigen Ukraine durch einen Kopfschuss.

Die Lage des Grabes von Ludwig Herber ist heute unbekannt, wie meist bei Gefallenen in dieser Region.

Seine Heimatgemeinde Fürstenzell gedenkt Ludwig Heber noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/fuerstenzell_1870-71_wk1_bay.htm

Sterbebild von Ludwig Heber
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Heber

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.274: Ludwig Graml

Der Soldat Ludwig Graml wurd eam 19.05.1890 in Burgerding geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Tettenweis, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 6. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er fiel am 06.06.1915 während der Schlacht bei La Bassée und Arras im Altern von 25 Jahren bei Arras durch eine feindliche Granate, die ihn in den Kopf traf.

Die Grablage von Ludwig Graml ist offiziell unbekannt. Ich bin mir jedoch sicher, dass er auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde, wo auch seine Regimentskameraden begraben wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Infanterist Alois Gangl, gefallen am 07.06.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Infanterist Lorenz Kronseder, gefallen am 06.06.1915 bei Arras, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Infanterist Georg Meisinger, gefallen am 10.06.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in Block 2, Grab 713;
  • Infanterist Josef Niedermayer, gefallen am 07.06.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in Block 1, Grab 438.

 

Sterbebild von Ludwig Graml
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Graml

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.269: Joseph Noichl

Der Soldat Joseph Noichl stammte aus Wildenwart, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Frasdorf,  und war der Sohn eines Tagelöhners. Er selbst war Dienstknecht. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 10. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 26.10.1916 fiel er im Alter von 19 Jahren während der Schlacht an der Somme.

Die Lage des Grabes ist unbekannt. Ich kann leider auch keine Vermutungen äußern, da ich keine verlässliche Daten gefunden habe.

Sterbebild von Joseph Noichl
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Noichl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.268: Matthias Kitzinger

Der Soldat Matthias Kitzinger stammte aus Arnstorf und war der Sohn eines Bindermeisters. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 31.01.1916 wurde er bei Arras während der Stellungskämpfe in Flandern und Artois durch einen Granatsplitter schwer verwundet und starb am 01.02.1916 im Alter von 26 Jahren am Hauptverbandplatz Biache.

Man begrub Matthias Kitzinger auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 17, Grab 1084.

Sterbebild von Matthias Kitzinger
Rückseite des Sterbebildes von Matthias Kitzinger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.267: Joseph Stadler

Der Soldat Joseph Stadler stammte aus Lindach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Arnstorf, und war Landwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in einem Infanterie-Regiment. Am 17.02.1917 fiel er im Alter von 36 Jahren in Rumänien durch einen Querschuss.

Die Lage des Grabes von Joseph Stadler ist, wie meist in Rumänien, unbekannt.

Sterbebild von Joseph Stadler
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Stadler

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.266: Albert Weig

Der Soldat Albert Weig stammte aus Vilsbiburg in Bayern und war Schriftsetzer von Beruf. Im Ersten Weltkrieg diente er als Pionier in der 2. Kompanie des 1. bayerischen Pionier-Bataillons. Am 07.02.1916 fiel er im Alter von 21 Jahren bei einer Minensprengung bei Thelus.

Man begrub Albert Weig auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Sterbebild von Albert Weig
Rückseite des Sterbebildes von Albert Weig

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.263: Arnold Federl

Der Soldat Arnold Federl wurde am 18.05.1896 in der bayerischen Gemeinde Thierhaupten geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant und Batterieführer in der 6. Batterie des 3. bayerisches Feldartillerie-Regiments. Am 04.10.1917 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Schaapbalie bei Staden in Westflandern (Belgien).

Offiziell ist die Lage des Grabes von Arnold Federl unbekannt. Ich vermute jedoch, dass, wenn sein Leichnam geborgen wurde, dieser auf dem Soldatenfriedhof Hooglede anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde, wo auch seine Regimentskameraden begraben wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Vizewachtmeister Wolfgang Berner, gefallen am 09.10.1917 bei Poelkapelle, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hooglede im Grab 8025;
  • Unteroffizier Georg Möhring, gefallen am 11.10.1917 bei Schaapbalie, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hooglede im Grab 8013;
  • August Gärtner, gefallen am 04.10.1917, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hooglede im Grab 8240.

 

Sterbebild von Arnold und August Federl
Rückseite des Sterbebildes von Arnold Federl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.262: Johann Kugler

Der Soldat Johann Kugler war Braugehilfe bei der Schlossbrauerei Tüßling in Bayern. Im Ersten Weltkrieg diente er beim 2. bayerischen Infanterie-Regiment. Am 02.10.1914 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Lihons an der Somme in Frankreich.

Die Lage des Grabes von Johann Kugler ist offiziell unbekannt. Ich bin mir jedoch sicher, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers sein Grab erhielt, wo auch seine Regimentskameraden begraben wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Gefreiter Otto Wiest, gefallen am 02.10.1914 bei Lihons, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Simon Hellmeier, gefallen am 07.10.1914 bei Lihons, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab;
    • Reservist Josef Althammer, gefallen am 02.10.1914 bei Lihons, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.

 

Seine Heimatgemeinde Tüßling gedenkt Johann Kugler noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/tuessling_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Johann Kugler
Rückseite des Sterbebildes von Johann Kugler