Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.502: Karl Fischer

Der Gefreite der Reserve Karl Fischer stammte aus Mardorf, heute ein Ortsteil der hessischen Stadt Homberg (Efze). Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 167. Infanterie-Regiments. Am 03.07.1916 fiel er im Alter von 24 Jahren in Galizien bei Nowy Tok nach 23 Monaten Kriegsdienst während der Kämpfe am oberen Styr-Stochod.

Wie meist Gefallenen in Galizien ist auch für Karl Fischer keine Grablage mehr bekannt.

Sterbebild von Karl Fischer
Rückseite des Sterbebildes von Karl Fischer

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.501: Heinrich Martin Emmerich

Der Ersatz-Reservist Heinrich Martin Emmerich wurde am 10.12.1884 in Mardorf geboren, heute ein Ortsteil der hessischen Stadt Homberg (Efze). Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 224. Reserve-Infanterie-Regiments (falsche Angabe auf Sterbebild). Am 06.06.1915 fiel er im Alter von 30 Jahren bei Kalusz (Schreibfehler auf Sterbebild) in Galizien, der heutigen Ukraine.

Die Grablage für Heinrich Martin Emmerich ist, wie oft bei Gefallenen an der Ostfront, nicht bekannt.

Sterbebild von Heinrich Martin Emmerich
Rückseite des Sterbebildes von Heinrich Martin Emmerich

Die Männer des Zweiten Weltkrieges – Teil 1.497: Hans Reißmayr

Der Unterarzt Hans Reißmayr wurde am 31.07.1916 in Meran in Südtirol, also in Italien geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er bei den Ingolstädter Pionieren. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 05.09.1941 fiel er im Alter von 25 Jahren am Desna-Bogen bei Jelnia, östlich Smolensk.

Die Lage des Grabes von Hans Reißmayr ist heute unbekannt.

Sterbebild von Hans Reißmayr
Rückseite des Sterbebildes von Hans Reißmayr

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.493: Thomas Guggemoos (eigentlich Guggenmoos)

Der Schütze Thomas Guggemoos wurde am 19.02.1898 in Lechbruck am See in Bayern geboren und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Maschinengewehr-Kompanie des 17. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 10.04.1918 fiel er während der Kämpfe an der Avre und bei Montdidier im Alter von 20 Jahren in Mensil – St. George bei Montdidier.

Man begrub Thomas Magnus Guggenmoos wahrscheinlich auf dem Soldatenfriedhof Montdidier in einem Massengrab, wo seine Regimentskameraden beigesetzt wurden.

Sterbebild von Thomas Guggemoos
Rückseite des Sterbebildes von Thomas Guggemoos

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.484: Anton Stadler

Der Gefreite Anton Stadler stammte aus  Unterschleißheim in München und war Straßenwärter von Beruf. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem bayerischen Militär-Verdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Am 12.04.1918 fiel er im Alter von 31 Jahren bei La Bassée durch ein Herzschuss durch ein Maschinengewehr.

Die Lage des Grabes von Anton Stadler ist offiziell unbekannt. Ich vermute, er wurde auf dem Soldatenfriedhof Salomé anonym in einem Massengrab beigesetzt.

Sterbebild von Anton Stadler
Rückseite des Sterbebildes von Anton Stadler

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.481: Joseph Scharl

Der Gefreite Joseph Scharl war ein Bergmann aus Aschach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Freudenberg (Oberpfalz). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 6. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 26.09.1914 fiel er im Alter von 25 Jahren bei Saint-Mihiel durch Brustschuss.

Die Grablage von Joseph Scharl ist heute offiziell unbekannt. Er wurde entweder auf dem Soldatenfriedhof Saint-Mihiel oder auf dem nahegelegenen Soldatenfriedhof Troyon anonym in einem Massengrab beigesetzt.

Sterbebild von Joseph Scharl
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Scharl

Sonderbeitrag: Otto Kleefeldt

Der Soldat Otto Kleefeldt stammte aus der Reichshauptstadt Berlin. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Füsilier in der 4. Kompanie des 39. Füsilier-Regiments. Am 20.04.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren an der Westfront in Frankreich bei Perthes-lès-Hurlus.

Offiziell ist für Otto Kleefeld keine Grablage bekannt, es liegt jedoch nahe, dass er in dem nur wenige Kilometer von seinem Sterbeort entfernten Soldatenfriedhof Souain begraben wurde. Vermutlich ging die Identität seines Leichnams bei der Zusammenlegung der zahllosen Feldfriedhöfe nach dem Krieg verloren.

Todesanzeige für Otto Kleefeldt in der Berliner Volkszeitung vom 01.05.1915

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.474: Bernhard Sieverding

Der Landsturmmann Bernhard Sieverding wurde am 30.05.1886 in Twistringen bei Syke im heutigen Niedersachsen geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 77. preußischen Infanterie-Regiments. Am 07.12.1915 fiel er im Alter von 29 Jahren während der Kämpfe an der Aisne bei Colligis durch einen Granatsplitter in den Rücken.

Die Grablage von Bernhard Sieverding ist offiziell unbekannt.

Sterbebild von Bernhard Sieverding
Rückseite des Sterbebildes von Bernhard Sieverding

Sonderbeitrag: Arnold Weikart

Heute und hier einmal wieder ein Beitrag aus meiner laufenden Arbeit als Kostprobe. Es ist eine Todesanzeige der Berliner Volkszeitung vom 01. Mai 1915, die Erich und Otto Wabrowski für ihren gefallenen Freund, Arnold Weikart, aufgegeben hatten:

Der Soldat Arnold Weikart stammte aus der Reichshauptstadt Berlin. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Musketier in der 6. Kompanie des 44. Infanterie-Regiments. Am 01.04.1915 fiel er im Alter von 22 Jahren während der Stellungskämpfe zwischen Orzyc und Szkwa in Polen.

Die Lage des Grabes von Arnold Weikart ist unbekannt. Wahrscheinlich existiert es nicht mehr.

Todesanzeige für Arnold Weikart in der Berliner Volkszeitung vom 01.05.1915

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.472: Wendelin Hipp

Der Soldat Wendelin Hipp wurde am 05.07.1897 in Hinterholz, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Bernbeuren, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 11. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 29.01.1917 fiel er im Alter von 19 Jahren bei Saint-Mihiel während der Stellungskämpfe im Wald von Apremont und Ailly.

Offiziell ist für Wendelin Hipp keine Grablage bekannt. Entweder ist er noch heute auf dem ehemaligen Schlachtfeld begraben, oder aber wurde auf den Soldatenfriedhöfen Saint-Mihiel oder Troyon anonym in einem Massengrab beigesetzt, weil seine sterblichen Überreste nicht mehr zu identifizieren waren.

Sterbebild von Wendelin Hipp
Rückseite des Sterbebildes von Wendelin Hipp